Samstag, 23. Dezember 2017
Donnerstag, 21. Dezember 2017
Komme ich daher. Sind da drei Kinder, zwei Mädchen und ein Knabe. Der Knabe spricht mit verstellt hoher Stimme, aber sonst ganz normal. «Was tut ihr da?», frage ich. «Wir spielen Männerschaden: Rico hat Leitungswasser getrunken mit Frauenhormonen.
Jetzt spricht er so ein Leben lang.» Was kann ich anders: Ich laufe weiter …
Samstag, 16. Dezember 2017
Freitag, 15. Dezember 2017
Samstag, 9. Dezember 2017
Da sendet mir eine Leserin heute eine Mail, ich sei heute auf den Tag genau gleich alt wie Hitler, als der Reichskanzler geworden sei. Ich solle mal damit vergleichen, was ich erreicht hätte … – Erstens: Wer rechnet sich so was genau aus? Zweitens:
Naja, kommt immer drauf an, was frau mit ‹erreicht› meint. Ich bin lieber ich als
Dölf.
Freitag, 8. Dezember 2017
Mittwoch, 6. Dezember 2017
BRIEF AN EINEN PATIENTEN
Aus Deutschland liegt mir der Brief eines Chefarztes einer Urologischen Klinik vor, in dem er sich bei einem Patienten dafür entschuldigt, dass der betreffende Patient seit der
Vasektomie am Postvasektomieschmerzsyndrom leide. Darunter stehen die Sätze: «[D]ie
sogenannte Vasoligatur [wird] täglich bei tausenden von Männern weltweit
durchgeführt […]. Sie ist auch für uns kein ungewöhnlicher Eingriff. Leider
kommt es in einem gewissen Prozentsatz (dieser ist Ihnen bekannt) danach zu
Schmerzsensationen». – Was zweierlei belegt: Erstens, dass Urologen vorsichtig
sind, hier Prozentzahlen schriftlich herauszugeben. Und zweitens, dass, da es
ja «bei einem gewissen Prozentsatz» zu Schmerzen kommt, also mindestens 1 bis 2
Prozent der vasektomierten Männer davon betroffen sind (sonst müsste es ‹im
Promillebereich› o. ä. heissen).
Dienstag, 5. Dezember 2017
Dienstag, 28. November 2017
Montag, 20. November 2017
Samstag, 18. November 2017
Samstag, 11. November 2017
Freitag, 10. November 2017
Donnerstag, 9. November 2017
Mittwoch, 8. November 2017
Wo sind die Männer und Frauen, die von Frauen missbraucht wurden? Ich erinnere mich spontan daran, dass in meinem ersten Kindergartenjahr die Ordensschwester bei jedem Knaben mit auf die Toilette ging und uns immer ›half‹, das Glied auszupacken.
Und als ich 15 war und mit einer komplizierten Unterarmfraktur frisch im Spital
lag, spürte ich mitten in der Nacht plötzlich, wie jemand meine Hose herunterzog.
Als ich etwas sagte, meinte die (ebenfalls Ordens)Schwester: »Hier ist die Pinkelflasche
(sie steckte mein Glied mit bloßen Händen hinein), jetzt kannst Du pinkeln …« –
Aber bei Männern heißt es oft, ›das genießen die doch‹ oder ›so schlimm ist das
doch nicht …‹
Montag, 6. November 2017
Sonntag, 5. November 2017
Freitag, 3. November 2017
Und dann diese erschreckenden Bilder: Weil der Urologe mir das angetan hat (nicht korrekt aufgeklärt, nicht korrekt vorabgeklärt und belogen über die Notwendigkeit
der Operation) UND danach zu meinen Schmerzen sagte, das alles sei »psychodynamisch«,
habe ich vor dem Einschlafen diese Gedanken: Ihn festzubinden, ihn mit einer brennbaren
Flüssigkeit zu übergießen, ihn anzuzünden – und wenn er vor Schmerz schreit, ein
Foto von ihm in Lebensgröße hinzuhalten mit den Worten: Aber sehen sie doch hier, ihnen geht es doch gut, sie bilden sich das alles
nur ein!
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