Freitag, 27. Februar 2026
Es zeigt sich immer mehr, dass die Welt, die wir von 1945 bis knapp vor heute in Mitteleuropa erlebt haben, eine Ausnahmeerscheinung in der Geschichte der Menschheit war. Das meint aber auch, dass die Offenheit und der Willen nach sozialer Gerechtigkeit, nach denen die meisten Länder nach 1990 strebten, seit spätestens 2022 vorbei sind. Eine weitreichende Demokratie, eine geringe soziale Ungleichheit und die starke Rechtsstaatlichkeit sind keine universelle Norm, auf die sich die restliche Welt unweigerlich zubewegt. Das Wunschdenken einer eher linksgerichteten Gemütsbefangenheit zerdeppert an der Realität ... der Mächtigen und der Arglosigkeit vieler Nicht-alpenzerklüftetes-Westkapp-Asiens-Bewohner:innen.
Donnerstag, 26. Februar 2026
Ein Känguru-Weibchen steht vor einem Nationalparkwärter, nestelt an dessen Hose herum, öffnet sie, und schaut hinein; es schüttelt schließlich den Kopf und sagt: Ich glaube, dein Kind ist tot.
Das einfache Schweizer Volk: Warum ein Weibchen? Also kein Schwimmbeutler (Chironectes minimus)?
Der Trumpino: Häh?
Dùmmian: Me, me, me, me. Ich hab einen Beutel. Ich spreize immer die Beine weit auseinander!
Die Freunde des richtigen Schriftstellers: We know.
Mittwoch, 25. Februar 2026
Chamenei, die Wüstenmaus/Ratte (موش صحرایی), in effigie gehenkt an der Scharif-Universität in Teheran. Eigentlich wäre er damit erledigt (beim Volk liegt die Macht). Nun muss nur die Realität noch hinterherkommen (ich meine nicht: mit dem Hängen; sondern mit dem Erledigt-Sein) ... wie bei den Schriften ihrer großen Gelehrten.
Roger Waters, der in letzter Zeit öfter eher falsch liegt (Rede auf Einladung der Russen vor der UNO; extrem einseitige Betrachtung der Situation im israelisch-palästinensischen Konflikt; Taiwan gehöre ohne Diskussion zu China), täuschte sich auch – obwohl er doch immer betont, wie wichtig es sei, zu lesen – als er im Song LEAVING BEIRUT (2004) beschrieb, dass es falsch sei, dass wir »diese Menschen« bombardierten ... Er habe doch zu Beginn der 1960er-Jahre wahrgenommen, wie freundlich sie seien. Allerdings war der Libanon vor 1975 eben noch nicht mehrheitlich muslimisch (vor allem politisch nicht). Und selbst wenn er meinen sollte, dass die Menschen heute bestimmt genau gleich sein würden (und also nur der Staat anders; wie es auf den Iran, zumindest nach meiner Erfahrung, zutrifft), so täuscht er sich eben über die Umstände: Irgendwelche Hardliner des Islam (und eventuell auch Mitläufer), die – nach zwei verschiedenen Quellen – von der Bevölkerung mindestens ein Drittel (und inklusive den Mitläufern nach Schätzungen bis zu 75%) ausmachen, würden ihn heute als Atheisten nicht mehr derart freundlich begrüssen, das Taxi zahlen, verköstigen und beherbergen.
Montag, 23. Februar 2026
Sonntag, 22. Februar 2026
Forderungen an den Menschen im technischen Zeitalter ...: Vermutlich dies – dass er sich selbst ertragen mag. Denn wenn wir wirklich mal alles Maschinen haben könnten, die praktisch alle Arbeiten für uns machen, so dass wir, sagen wir mal, noch etwa 4-8 Stunden in der Woche wirklich im eigentlichen Sinne arbeiten müssten ... ... WAS machen wir denn mit all der Zeit?! Das Wichtigste ist daher wirklich das Lösen dieser Frage FÜR ALLE! Nicht nur für Schriftsteller (die vielleicht einfach weiterschreiben), Wissenschaftler (dito ähnlich) etc. – Und was, wenn Musiker und Schauspieler nur 1x ihr Abbild beziehungsweise ihre Stimme abgeben müssen, danach produziert AI/KI alle Werke in ihrem Namen? Wie erträgt man das?
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