Dienstag, 8. September 2026
Montag, 7. September 2026
Was ich an Abbé Galliani (1728–1787) mag? Dass er seinen Stil fast beliebig anpassen kann – er macht es hinsichtlich des zu erwartenden (Lese-)Publikums ... Ich mache es immer für das WERK, also je nachdem, wie der Stil dem Text oder der ganzen Illusion innerhalb der Kreation dienen kann. (Das – plumps! – vor allem, weil mir bereits mehrmals gesagt wurde, ich könne ja «schöner» oder eben «stilvoller» schreiben, wenn ich nur wollte; aber selbst in Essays richtet sich mein Stil immer nach dem Inhalt und damit dient er der Gesamtfunktion des Kunstwerks – ähnlich wie bei der Musik und dem Libretto [bei ganz hohen Noten kann man kein «u» singen, ganz tief kaum ein «i»; außerdem gibt es rhythmische Vorgaben des Komponisten, die auch vieles beim Text vorgeben, ganz abgesehen von der Länge des Stücks, der Funktion innerhalb der Oper und sogar der Anzahl der Silben ...] oder bei den Lyrics von wirklich guten, modernen Rock-Textern ...)
Haben Menschen früher anders gelitten als heute oder 1980? Es gibt eine Foto-Reihe von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1946, als er Patienten im Wartesaal einer Zahnarztpraxis aufgenommen hat. Nun könnte einerseits alles gestellt sein; oder andererseits Zahnschmerzen früher anders wehgetan haben als heute (die Zahnchirurgie und überhaupt die Zahnpflege und -behandlung war noch nicht so weit wie heute – wo es ja auch immer noch entsetzlich sein kann ... man frage nur mal Tanja/Tania Kummer oder mich). Doch alles in allem betrachtet sehen die Menschen dort so oder so viel leidvoller aus als heute (wenn es gespielt wäre, hätten sie es nie derart extrem gestellt, wenn sie nie solche Schmerzen gehabt hätten; wären es leichtere Schmerzen gewesen, wären sie – damals meist ein härteres Leben gewohnt als heute – nie derart leidvoll herübergekommen ...) Also: Trotz allem schlimmere Schmerzen früher? Oder wirkt der Schrecken auf die Schmerzen danach bereits vor? Denn heute gibt es wenigstens gut dosierbare, herrlich wirkende Schmerzmittel für nach der Behandlung ... Oder betrachten wir es mal anders: Sehen sie nicht teilweise so aus, wie schlechte Darsteller aussehen, die sich heute in den Sozialen Medien in Szene setzen, wenn es ihnen «schlecht gehen» soll?! Weil dann kommt es aufs Dazwischen gar nicht mehr an: Wir sehen heute im Netz wieder so aus wie damals die Menschen auf den Fotos von Kubrick, quasi.
ZUM AFD-WAHLSIEG IN SACHSEN-ANHALT
Punkt ACHT (also quasi 8 wie H, gell?) des AfD-Zehn-Punkte-Programms für die ersten 1000 Tage ... lautet:
DEUTSCH DENKEN!
Wie soll das genau aussehen?! Also so wie in der einen Kulturstiftung, in der ich mal saß, wo der eine immer «Der geniale Goethe meinte mal ...» voraussandte, damit man auch ganz bestimmt eher an die Dichter & Denker denn an die Richter & Henker denke, lieber Flöten als Klöten ... auch wenn bei Thomas Mann ...
(Anderes ist eh schwierig umzusetzen: «Abschieben ab Minute eins» – wie soll das gehen? Eine Minute im Land, schon gepäckelt und ins Flugzeug geladen? Oder «Asylanten und Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten»: Wollt Ihr sie peitschen, damit sie nicht nur rumstehen?! «Kein Steuergeld für den Altparteien-Filz»: Wer gilt da als alt? DIE LINKE nicht, obwohl sie tatsächlich Rechtsnachfolger der SED ist? usw.... Ganz lustig Nummer fünf, «Führerscheine fördern»: Was genau bringt das? Bessere ‹Führer befiehl, wir folgern› (sic! – von wegen «Deutsch denken» und Dichter & Denker).
Wenn man rassistisch sein möchte, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass Neandertaler-Gene ausmachen, warum Weiße und Asiaten anders sind als Afrikaner. Und meist werden ja Asiaten noch etwas höher gestellt – wie gesagt: von Rassisten – als Weiße ... und die haben nicht nur Neandertaler-DNA, sondern zusätzlich oft auch noch Spuren einer weiteren ausgestorbenen Menschenart in sich, dem Denisova-Menschen (das bekannteste Beispiel sind die Tibeter: Sie besitzen eine Gen-Variante names EPAS1. Dieses Gen stammt direkt vom Denisova-Menschen und reguliert die Produktion der roten Blutkörperchen. Es ermöglicht dem Träger, in extremen Höhen ohne gesundheitliche Probleme bei sehr dünner Luft zu leben). Macht also wirklich der Urmenschenanteil das Positive aus (mal abgesehen von den noch unklaren Ghost Lineages)? Aber Menschen in Afrika tragen ebenfalls Neandertaler-Gene in sich, meist nur etwas weniger. Bedeutet das für den Rassisten, je höher der Anteil der Urmenschen-Gene, desto höher hat er den betreffenden modernen Menschen zu stellen ... in seinem Kopf? Aber was wäre dann mit den Maori oder vor allem den Aborigines/Papua, die weltweit den höchsten Anteil an Urmenschengenen in sich tragen ...?
Sollte es etwa das richtige Gemisch ausmachen? Aber wie sollte man dies testen? Ach, es ist kompliziert und wissenschaftlich schwierig, korrekt rassistisch zu sein. Und bis der Rassist das alles weiß, das alles überprüft hat, ist er schon derart klug und hat gelernt, differenziert zu denken, dass er keiner mehr ist.
Was ein Schüler von mir einmal schrieb, als wir Ausschnitte zu JOSEFINE MUTZENBACHER gelesen hatten:
JoseFine MutzenBacher ... wenn man alle vier Großbuchstaben eine Stelle weiterbewegt, wird daraus: BoseJine FutzenMacher. Oder alle eine Stelle rückwärts wird FoseMine ButzenJacher. Letzteres heißt vielleicht: Die Fose* gehört mir (The Girl is Mine). Und das bedeutet einen butzendicken (ein Butzen im Glas = Glaserhöhung) Jacher**. Ersteres könnte meinen: ein Böser Ort (ist) der Futzen-Macher. Naja.
*Fose ist ein seltener Familienname, mit alten europäischen Wurzeln.
**Jacher, eigentlich Jachère, ist eine landwirtschaftliche Brachfläche, also Ackerland, das vorübergehend nicht bebaut wird, damit sich der Boden erholen und neue Nährstoffe bilden kann.
US-OPEN: Ein Spieler wechselt auf dem Platz sein verschwitztes T-Shirt ... und die Kamera fängt deutlich ein, wie mindestens drei junge Frauen sofort Fotos von seinem nackten Oberkörper machen und ihm dabei zuhecheln (ja, die Zunge außerhalb des Mundes). / Selten einmal fragt man(n) sich schon, ob Frauen wirklich immer die besseren Menschen sind ...
Sonntag, 6. September 2026
Zohran Mamdami ist wirklich konstant deutlich mit seinen Zeichen: Selbst wenn er etwas einführt oder unterschreibt, das offensichtlich gegen seine Grundfesten geht, gibt er seinen Brüdern Zeichen – zum Beispiel, indem er den Ceremonial Pen dem Anwalt jenes Täters schenkt, der zu Al-Kaida gehört ... Seht her, ich zeige euch, zu wem ich wirklich halte, wem ich das Schwert des Wortes quasi-übergebe ...
... oder ist doch alles bloß Zufall? Aber derart viele Belege (siehe andere Einträge oder meinen Instagram-Account: https://www.instagram.com/riedominik/), gerade in der Auswahl seiner Berater, dazu kommt das Kleinreden der offensichtlichen Unterstützung seiner Frau für Extremisten etc. ... all das belegt eben mit hoher Wahrscheinlichkeit doch, dass wir hier einen dauergrinsenden Wolf im Schafspelz vor uns haben ...
... Eine Möglichkeit gäbe es freilich auch noch: Dass er schlicht nicht versteht, was er da alles tut.
Samstag, 5. September 2026
Blablabla, 2000 Schiffe, blabla, ...
Bis man dann nachlesen muss, dass Mansa Musa die Geschichte wohl erfunden hat, um seine eigene, damit als unrechtmäßig belegte Machtübernahme zu legitimieren ...
Aber heute sind sich sogar Uni-Rektorinnen nicht zu gut dafür, die Geschichte weiter zu kolportieren ...
Freitag, 4. September 2026
Und ich WÖRTERBÖRDLE um Infos (*Oh, Akasha-Chronik, hilf mir weiter!*): 1) Dorftrottel SR? / 2) Bünzli-Fritzmarr Thammisiech? (Be- oder Ce-stechung?) / 3) Mareili Drahtmaultierchen-Ràppere [Sprachfehler-Abgänger der 1991 entdeckten Tierart durch den Ur-POS] ...? / 4) Oder etwa der Dùmmiansche Hansfödlebödle Vaterleckerli-Feckerli?
Die Logik der Staatsmühlen: Mir wird mitgeteilt, ich habe zu einer Einvernahme anzutraben ... UND ich solle Materialien mitnehmen, die den Fall beträfen ... Alles einfach, oder? Ja, DENKSTE (oder eben nicht, wenn man beim Staat sitzt) ... Denn mir wird NICHT mitgeteilt, worum es eigentlich genau geht oder welche meiner TEXTE es genau betrifft! Fazit: Mir wird Angst und Bange um den Staat. (Aber: Juhui, endlich werden meine Texte kritisch gelesen! Der Traum eines jeden Schriftstellers erfüllt sich gerade ... Eine Anzeige ist so gut wie eine Dissertation!)
Donnerstag, 3. September 2026
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