Sonntag, 15. Februar 2026
Samstag, 14. Februar 2026
Freitag, 13. Februar 2026
Donnerstag, 12. Februar 2026
KLASSISCHE NACHTMUSIK
wo Atem leise Wellen baut,
zieht eine Saite, zart gespannt,
ihr heimlich Lied durchs weiche Land.
Ein Flirren wie von Fingerspitzen
auf Sommergras in Dämmerblitzen,
ein Gleiten, kaum gehört, gespürt –
als ob der Wind den Mond berührt.
Ein Glissando, sanft und rund,
von Hüfte, Herz und Lippenmund,
ein Auf und Ab im Pulsschlagton,
kein schrilles Wort, nur leiser Lohn.
Da schwingt Verlangen ohne Hast,
wie Tau, der sich an Blüten fasst,
und jede Kurve wird zum Klang,
zu einem warmen Übergang.
So singt die Nacht in weichem Bogen,
von Lust nicht roh, nur sacht gewogen,
bis Körper, Traum und Atemband
verschmelzen wie im Wüstensand.
Und wenn der Morgen leis erwacht,
verhallt der Ton der Liebesnacht –
doch irgendwo im Innern klingt
das Mösen-Glissando, das uns beschwingt.
Mittwoch, 11. Februar 2026
Dienstag, 10. Februar 2026
Montag, 9. Februar 2026
Intelligenzija ist auch so ein Wort, das die SVP missbraucht. Sie weiß genau, dass dieser Begriff in der Sowjetunion eine pejorative Konnotation hatte. Die Verwendung ist also kein historisch gewachsener Schweizer Sprachgebrauch, sondern bewusste politische Rhetorik.
Wie die SVP den Begriff verwendet:
Vor allem in Reden, Kommentaren, Parteizeitungen und Social Media.
Meist als Kampfbegriff gegen:
Akademiker:innen
Kulturschaffende
Journalist:innen
Jurist:innen
„Experten“, NGOs, Bundesbern
Typische Untertöne:
abgehoben
bevormundend
volksfremd
moralisch arrogant
Sinngemäß:
„Eine selbsternannte Intelligenzschicht, die dem Volk vorschreiben will, wie es zu leben und zu denken hat.“
