Mittwoch, 28. Oktober 2026

BANG COCK 
        oder 
Schlong Deep Mega Naked-on A-Man Rat-in-a-Cousin Man-Eater I-Youth-Ah My-Dick-Look Pop No-Panties Touch-the-Knee Booty-Room You-Do-Me Touch-and-Wet Mega Satan A-Man Pee-Man Ah-What-A-Slit Suck-a-Titty-Yeah Wet-and-Cum Proceed

Dienstag, 27. Oktober 2026

T-T-T-Trump: When memes are more accurate than the newspaper pictures, we live in a – 
The Man-I-pull-a-Thor: Shut up! I saw you fucking Satan.
TF-N: S*** the P***! 
TAF (hands them a H***) 
(all quiet on the western front)
TBW: B***ology // IHWP = NR / IHBP = SDR! 
TWW: Was du nicht sagst.
VERBOTENE TEXTE III: 
VIER STIMMEN 
oder 
DAS MÄRCHENHAFTE
 
I. KH 
Der Spaten im Lehm, die Norm, das Register, Kolonne links, zwei Schritt, Tritt halten, die Spruchkammer, die Tabelle der Arbeitsstunden. Der Geruch nach feuchtem Kalk und genormtem Holz sitzt in den Poren der Uniform, unbezahlbar die Ordnung, die jetzt im Schlamm ertrinkt, während einunddreißig Zentimeter Gefälle vermessen werden, genau wie im Erlaß vorgeschrieben, aber die Erde weigert sich, das Protokoll zu unterzeichnen. Es ist dasselbe Gefälle wie im Jahr sechsunddreißig, Bückeberg, der staubige Wind in den Fahnen, als die Spaten noch im Sonnenlicht blitzten wie poliertes Silber und die Reihen der jungen Männer wie eine Mauer aus Fleisch, Knochen und absoluter Disziplin vor der Tribüne standen. Damals riefen sie im Chor: Ein Volk, ein Reich!, und mein Stift glitt über das Papier, um die Kubikmeter Erdaushub für die Autobahnen zu erfassen, das große Werk der Begrenzung und Begradigung, die Zähmung des wilden deutschen Bodens. Doch das Licht von damals ist weg, die Jugend ist weg, weggeschmolzen in den Sümpfen vor Welikije Luki, und geblieben ist nur das feuchte, unaufhaltsame Rutschen des Hanges bei Berlin, der sich über die Gräben legt, als wollte er die Fehler in der Statistik eigenhändig korrigieren. Die Hände der Männer sind kalt, die Spatenstiele von Frost rissig, und das Metall am Hals – das höchste Kreuz, das sie zu vergeben hatten, der Deutsche Orden, das Band so rot wie das Blut, das hier gar nicht fließen dürfte, weil im Handbuch für den Stellungsbau kein Posten für Leichen vorgesehen ist – dieses Metall ist schwer, ein kaltes Gewicht auf dem Brustbein, das keine Quittung der Reichsbank ausgleichen kann. 
Abteilung IV meldet Vollzug der Leere, der Papierkorb im Behelfsbüro ist voll von ungelesenen Telegrammen, die Tinte zerfließt im Regen, der von den kahlen Bäumen tropft, jeder Tropfen ein Punkt in einer Tabelle, die niemand mehr auswertet. Zwanzig Mann pro Glied stumm ins Dunkel starren und darauf warten, daß der Boden unter ihren Füßen endlich aufhört zu zittern, aber der Boden zittert weiter, weil drüben im Osten die Front zerfetzt ist wie ein alter Sack und die Ziffern im Formular B-407 die rußischen Panzer nicht aufhalten können. Ich war Generalmajor im kaiserlichen Heer, ich kenne das Handwerk des Krieges, aber dieses Ende hat keine Form mehr, keine preußische Haltung. Diese Agonie ist unorganisiert. Die Granaten löschen die mühsam gezogenen Linien aus, Reihe um Reihe, Graben um Graben, bis nichts mehr übrig bleibt als das feine Rauschen von feuchtem Papier, das im Schlamm verrottet, namenlos, stempellos, aktenlos. Die Bürokratie des Bodens hat uns eingeholt, und der letzte Bericht bleibt ungeschrieben, weil das Amt nicht mehr existiert, an das er gerichtet war, und der Reichsarbeitsdienst nur noch ein Geist ist, der durch die brennenden märkischen Wälder irrt. 
 
II. KH 
Und das Papier brennt, es brennt durch den Stoff der Tasche bis auf die nackte, schwitzende Haut, das Testament des Führers, seine Worte, mein Name darin, Karl Hanke, Reichsführer-SS, eine Würde aus totem Fleisch und ausgebrannten Ruinen, während Breslau um mich herum krepiert. Die Keller riechen nach naßem Pelz, nach der Angst der Frauen und dem dicken, kalten Schweiß der Deserteure, die an den Laternenpfählen der Schweidnitzer Straße hängen, die Schilder um den Hals im Wind schaukelnd, Ich habe mit dem Feind paktiert, Verräter, alle Verräter, ich habe sie eigenhändig zählen laßen, jeden einzelnen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, die Hierl in seinen Tabellen sucht. Aber hier gibt es keine Tabellen mehr, nur noch das Feuer und meine eigene, rasende Wut. Wer ist das da im Flur, ein Schatten mit Armbinde, ein Melder, ein Geist, nicht hinsehen, nicht die Treppe runter in den Ruß, wo die Rußen schon das Pflaster des Rings mit ihren Ketten zermalmen. Ich höre ihr Lachen durch die Kellerfenster, ich höre das Fauchen der Katjuschas, das den Putz von den Wänden schlägt. Magda, damals in Berlin, die Treffen im Ministerium, die glatten Parkettböden, als Goebbels noch mein Chef war und die Welt nach Parfüm und frischer Druckerschwärze roch, alles weggewischt, alles verbrannt in diesem Kessel, den sie Festung nennen. 
Der goldene Ring am Finger drückt die geschwollene Haut, die Hand zittert, als ich nach der Pistole greife, aber die Pistole ist zu leicht für das Gewicht, das auf dieser Stadt liegt, dieser Stadt, die ich zur Hölle gemacht habe, damit sie mich im Flugzeug ausfliegen können, wenn die Landebahn auf der Kaiserstraße aus den Trümmern der gesprengten Barockkirchen endlich fertig ist. Die Steine rauchen noch, die Frauen mußten sie mit bloßen Händen wegschleppen unter dem sowjetischen Artilleriefeuer, ein freies Feld für meinen Start, während die Verwundeten in den Lazaretten verbrennen, weil kein Platz mehr ist für sie, kein Platz für die Jugend, die Axmann in die Schläge schickt, nur Platz für mich und dieses verfluchte Papier in meiner Tasche. Das Triebwerk der Fieseler Storch hustet im Staub, der rote Himmel drückt auf die Augen, und der Deutsche Orden an meiner Brust fängt die Reflexe der brennenden Häuser ein, ein Orden für den Untergang, eine Auszeichnung für den Mann, der eine Stadt fraß und als Gespenst wieder ausspuckte. Fliegend über den Leichen, weg von den Augen der Toten, die im Schutt liegen und das Metall an meiner Brust verfluchen, während der Funker am Boden liegt, die Batterie leer, ein ewiges Summen im Kopf, das nicht mehr aufhört, bis der letzte Schuß im tschechischen Unterholz fällt, wo sie mich im Juni wie einen Hund erschlagen werden, ohne daß jemand weiß, wer der Mann mit dem goldenen Kreuz unter dem zerrissenen Hemd war. 
 
III. AA 
Ein Summen auch hier, aber es sind die Fliegen auf den ungewaschenen Verbänden am Anhalter Bahnhof, und die Jungs, sie haben noch Milchzähne unter dem Stahlhelm, der Helm ist zu groß, rutscht auf die Nasenwurzel, wenn sie nach oben sehen, dorthin, wo Hankes brennender Himmel die Stadt verschlingt. Der Rauch schmeckt nach Pappe, nach verbranntem Fett und der Wolle der HJ-Uniformen, die viel zu dünn ist für diesen April, der sich wie der tiefste Winter in Rußland anfügt, damals, fünfundvierzig Kilometer vor Moskau, als der rechte Arm noch da war, dieses leichte, wahnsinnige Flattern im leeren Ärmel dort, wo der Knochen endete. Ein Phantomschmerz, der wie der Orden brennt, den sie mir am zwanzigsten April in den Tiefen des Führerbunkers hinuntergereicht haben, als der Chef den Kindern noch die Wangen tätschelte mit seiner zitternden, nach Medikamenten riechenden Hand. Berlin brennt wie ein Streichholz im Kellerloch, die Hitze drückt das Glas aus den Fenstern, und die Augen der Kinder sind groß wie Glasperlen, sie spiegeln die Mündungsfeuer der sowjetischen T-34 wider, sie rufen Jugend, Jugend, Reichsjugendführer, retten Sie uns!, aber der Bunker stinkt nach Urin, nach Gangrän und altem, eitrigem Verbandzeug, das wir dreimal umwickeln müssen, weil es kein sauberes mehr gibt. 
Wir rennen durch die U-Bahn-Schächte zwischen Stadtmitte und Friedrichstraße, das Wasser steht uns bis zu den Knöcheln, das schwere Eisen der Gleise dröhnt über unseren Köpfen, dunkel, immer tiefer ins Dunkel, wo die Ratten zwischen den weggeworfenen Gewehren und den verlassenen Puppenwagen schwimmen. Ich habe ihnen Medaillen an die Jacken gesteckt, kleine Kreuze für kleine Hände, die kaum eine Panzerfaust halten können, habe ihnen gesagt, der Führer sieht euch, der Führer glaubt an euch, während der Führer schon als verkohlte Masse im Garten der Reichskanzlei liegt und Holz drüben in Nürnberg immer noch an seine Lügen glaubt. Ich stand neben Schmundt, ich stand neben den Großen, und jetzt stehe ich hier mit einer Hand voll halbwüchsiger Waisen im mörderischen Splitterregen. Nun liegen sie da, die bleichen Knaben, die Gesichter im Dreck der Barrikaden am Vorfeld des Reichstags, die Knochen zerbrochen wie die Schaufelstiele von Hierls Kolonnen, ein Reich aus Scherben, und ich bin der einarmige Hirte, der sie zur Schlachtbank führte, der Mann, der die Hand zum Gruß hob, während die andere Hälfte von ihm schon längst im Massengrab von 1941 verrottete und der Orden auf meiner Brust sich im trüben Wasser des Schachtes spiegelt wie ein verlorener Groschen. 
 
IV. KH 
Und das Massengrab ist hier, Beton bricht, Splitter im Auge, das Blut schmeckt salzig und vermischt sich mit dem Staub der Frankenmauer, die über uns zusammenstürzt. Die Kugel pfeift durch die morschen, brennenden Tapeten der Nürnberger Polizeidirektion, hier weicht keiner, keinen Fußbreit, wir stehen, weil der Führer es befohlen hat, und der Führer lügt nicht, niemals, auch wenn der Lautsprecher in der Ecke nur noch krächzt und die Stimme des Propagandisten im Rauschen des Äthers stirbt. Der Keller stinkt nach Pulver, nach verbranntem Fett und kaltem, bitterem Kaffee, die Taschen sind fast leer, die Läufe der Maschinenpistolen glühen, aber wir schießen weiter, schießen in den dichten Rauch hinein, wo die Schatten sich bewegen, die Schatten der amerikanischen Panzer, die Hierls Gräben überrollt und Hankes Festung einfach ignoriert haben. Die Hand an der Wand, die Ziegel bröckeln rot auf die Stiefel, rot auf den Staub, der sich auf die Lungen legt, bis das Atmen wie das Trinken von Sand ist, kein Schritt zurück, die Ehre ist der Tod. 
Nürnberg, die Stadt der Reichsparteitage, die Lichterdomme von Speer, das Stampfen der Stiefel auf dem Zeppelinfeld, als wir den Geist der neuen Zeit beschworen und Julius Streicher neben mir stand, der Haß, der durch die Druckmaschinen lief, Woche für Woche, Zeile für Zeile, Haß aus Blei im Stürmer, das war mein Leben, die absolute Reinheit des Kampfes gegen den Rest der Welt. Jetzt fressen wir das Blei selbst, schlucken es hinunter wie das bittere Ende einer Geschichte, die wir uns selbst erfunden haben. Die Panzer stehen vor dem Tor, ihr Dröhnen schüttelt das Fundament, das Licht flackert und stirbt. Das Metall des Ordens auf meiner Brust – das Kreuz mit den Eichenblättern, das sie mir für meinen Fanatismus gaben – fängt den letzten Strahl Abendschein, der durch die zerschossene Schießscharte fällt, ein funkelnder Punkt im allgemeinen Untergang, das höchste Kreuz des Reiches auf der Brust eines Mannes, der gleich unter Tonnen von Schutt begraben wird, während Axmanns Kinder in den Berliner U-Bahn-Schächten ertrinken und Hanke über die schlesischen Wolken flieht. Ein gutes Sterben, ein deutsches Sterben im Trümmerhaufen der eigenen Stadt, das Fundament erschüttert, das Licht flackert und stirbt, die Wand fällt um, das Dach gibt nach, die Wand fällt auf uns, und es wird still, ganz still, und die Akte schließt sich für immer.
TF-M: KATM! 
TBs: So ... b*** around about it ... but 0s?

Montag, 26. Oktober 2026

Der Depperte: Non blablo espagnol. 
Das Kindchen: Je ne plapp pas français. 
Das Nettchen: I don't s-pick English. 
Das Knaberl: Non papageno italiano. 
KOt: Latine non liquor. 
Der Polli-Zyst: Isch pinn aber Kot (die anderen grinsen) und siggi [kein Nomen, gell, Siggi!], ein wahrer Spezi.
SPRACHVERMÖGEN (sic!): 
A1 & A2 
B1 & B2 
C1 & C2 
    und     
L1 & Ü2000 – letztere sollte die Minimal-Stufe für Schriftsteller sein ... Sonst ist es bloß Memoiren-Brunz und Phantàsien-Crap.

Sonntag, 25. Oktober 2026

MUSK@nuss oder Nutwegmousse(KKK).

Samstag, 24. Oktober 2026

Ein Wie-kann-ein-Mann-nur-so-sein-Chauvinist: More gagging, less nagging! 
Sie: Ich könnte jetzt das beste Comeback ever bringen – aber du würdest es nicht mal verstehen. Also verschwende ich keine Perle vor der Sau! 
Ein Wie-kann-ein-Mann-nur-so-sein-Chauvinist: Welche Sau? 
Sie (schlägt sich die Hand vor die Stirn)

Freitag, 23. Oktober 2026

Bei vielen Sichtungen waren UFOs wohl einfach grobe Mouches Volantes ... bei Menschen, die noch nicht erfasst hatten, dass sie diese Glaskörpertrübungen haben (darum auch die beschriebenen Flugbewegungen: unglaublich schnell und teilweise wie im Zick-Zack; allerdings können auch Satelliten in der verzerrenden Sommerhitze so wahrgenommen werden, wie ich Ende der 1990er-Jahre im Tessin einmal sehen konnte). So kannte ich in Zürich eine Frau, die behauptete, man könne UFOs jeden Tag sehen, genauso wie die Orgon-Energie oder die Bionen Wilhelm Reichs (das Phänomen sehe ich beim Zusammenkneifen der Augen als Vorform der Mouches auch; oder durch das sogenannte Scheerer-Phänomen: winzige, sich hektisch bewegende, helle Lichtpunkte, die vor allem auf hellblauen Flächen wie dem Himmel sichtbar werden. Sie entstehen aber durch weiße Blutkörperchen, die sich durch die feinen Kapillaren der Netzhaut bewegen).

Donnerstag, 22. Oktober 2026

TRUMP ist nicht das absolute Böse. Er ist das absolute Blöde.
VERBOTENE TEXTE II: 
DEUTSCHLAND, 1977 
oder 
PLATTHEITEN IM ALTER 
Bjørkåsen ... Mehr als dreißig Jahre ist das jetzt her. Ich war ein junger Wehrmachtssoldat, gefangen in einem Krieg, den wir nicht gewinnen konnten, an einem Ort, der so unbarmherzig kalt war. Und dann war da Synni. Ihre Wärme, ihr Lächeln mitten in der Dunkelheit Norwegens. Wir wussten beide, dass unsere Zeit gezählt war. Als mein Regiment im Januar 1945 abziehen musste, ließ ich sie zurück. Ich dachte, es sei ein Abschied für immer, ein weiteres unglückliches Kapitel dieses verfluchten Krieges. Ich war mir sicher, sie hätten mich alle längst vergessen. Oder hassen gelernt. Denn nie bekam ich eine Antwort auf alle die Briefe, die ich ihr in der letzten Nacht zu senden versprach. Ach, was hatten wir zwischen Mitternacht und vier Uhr gehofft
, die Zeit könnte stillstehen. Wir hielten uns umklammert, als würden wir zusammen ertrinken. Ertrinken in der fortstrudelnden Zeit. Wir weinten in der Dunkelheit. Aber all das weiß die Tochter ja nicht. 
Als ‹Tyskerbarna›, als Deutschenkind, hatte es das kleine Mädchen sicher nicht leicht, wenn sie überhaupt noch am Leben war. Man hatte mir ja erzählt, Synni sei kurz nach dem Krieg gestorben. Und das Kind? Ich dachte, es sei wie ihre Mutter ins Reich der Tiefe versunken. Und jetzt sitze ich hier, im Jahr 1977. 
Mein Herz hämmert gegen meine Rippen wie das eines verängstigten Jungen. Alfred, du bist ein alter Mann, beruhige dich. Aber wie soll man ruhig bleiben, wenn die Toten plötzlich zum Leben erwachen? 
Anni-Frid. Frida. 
Ganz Europa singt ihre Lieder. Meine Tochter steht auf den größten Bühnen der Welt, strahlt im Scheinwerferlicht, und ich hatte keine Ahnung. Wenn meine eigene Nichte Andrea nicht diesen Artikel in der Jugendzeitschrift Bravo gelesen und die Puzzleteile zusammengesetzt hätte ... Ich würde immer noch glauben, mein norwegisches Mädchen existiere nur in meiner Erinnerung. Sie hat nach mir gesucht. All die Jahre. Sie dachte, ich sei auf dem Rücktransport nach Deutschland oder in den letzten Kriegsmonaten gefallen. 
Gleich wird sie durch diese Tür kommen. Wie wird sie mich ansehen? Sieht sie in mir den Vater, den sie nie hatte? Oder sieht sie nur den deutschen Soldaten, dessen Erbe ihr Leben in der Nachkriegszeit so unendlich schwer gemacht haben muss? Ich habe eine eigene Familie hier in Deutschland, ein ganzes Leben aufgebaut. Und doch hat ein Teil von mir immer in den Fjorden von Narvik und dann in Schweden gefehlt. 
Ich spüre, wie meine Hände zittern. Was sagt man einer Tochter, die man noch nie umarmt hat, die aber die ganze Welt kennt? Ich will kein Autogramm von dem ABBA-Star. Ich will einfach nur mein Kind sehen. Ich will ihr sagen, dass ich Synni geliebt habe. Dass sie kein Unfall war, kein bloßes Nebenprodukt des Krieges, sondern ein Kind der Liebe in einer dunklen Zeit. 
Da ist ein Geräusch an der Tür. Schritte. 
Gott, gib mir die Kraft. Lass mich die richtigen Worte finden. Atem holen, Alfred. Gleich siehst du sie. Deine Tochter.

Mittwoch, 21. Oktober 2026

Er: Pornographie und KI werden unser Untergang sein. 
Es: So?
TELL-A-VISION.

Dienstag, 20. Oktober 2026

Der männliche Berliner: Wer kapert nach Analysen des Französischen Staates die Proteste der Schüler? Sprich: Wer eigentlich wurde festgenommen, weil er schwere (sic! – die leichteren Strafvergehen werden gar nicht mehr geahndet, weil die Polizei zu wenig Personal hat) Straftaten durch Ausschreitungen beging ... und damit vom eigentlichen Protest ablenkt? – Laut Analyse zum kleineren Teil Linksextreme, männlich wie weiblich, die zum so genannten Schwarzen Block gezählt werden müssen; zum größeren Teil aber junge männliche Migranten, die einen Hass auf den Staat und die ‹Reichen› haben, weil man ihnen seit Jahrzehnten einredet, sie würden vom Staat liegen gelassen (was so nicht stimmt; der französische Staat investiert seit längerer Zeit schon massiv in die Banlieus, allerdings meist nur mit punktuellem Erfolg, weil viele Bauten entweder effektiv bald zerstört oder sogleich von Banden gekapert werden). Alles nachzulesen einerseits im gerade aktuellen Bericht und in der Auswertung der Sozialprogramme der Banlieus) ...  
Die Schriftstellerin: Und was willst du damit sagen?
VERBOTENE TEXTE I: 
BUNKER NAHE SKAUGUM, 8. MAI 1945 
oder 
PLATTHEITEN DER N***-SPRACHE 
Der Raum riecht nach kaltem Rauch, verbranntem Papier und dem bitteren Beigeschmack der endgültigen Niederlage. Ich bin betrunken. Draußen liegt etwas weiter weg der Fjord in trügerischer Stille, während drinnen die Welt, die ich mitaufgebaut habe, in Trümmern versinkt. Berlin ist gefallen. Der Führer ist tot. Und mit ihm das Reich, dem ich mein gesamtes Dasein verschrieben habe. 
Ich sitze hier, die Dienstwaffe liegt greifbar vor mir auf dem Not-Schreibtisch. Bevor ich den letzten, unvermeidlichen Schritt gehe, blicke ich zurück auf den Weg, der mich hierhergeführt hat. 
Es begann alles so hoffnungsvoll. Ich war jung, ein Elektriker aus Heinsberg, geprägt vom Ersten Weltkrieg und der Schandtat von Versailles. Wir suchten nach Ordnung, nach nationaler Größe, nach einem Heilsbringer. 1924/1925 fand ich diese Bestimmung in der NSDAP, bald darauf in der SA und dann der SS. Ich stieg auf, wurde Mitglied des Reichstags, übernahm das Kommando über SS-Oberabschnitte in Preußen. Ich glaubte unerschütterlich daran, dass wir eine neue Ära für Deutschland einleiteten. Ein Tausendjähriges Reich der Disziplin und Rasse. Dafür erweitere ich ja dann das Lebensborn-Programm auf den Norden und wurde gar Herausgeber und Mitautor einer Schriftenreihe im diesbezüglichen Verlag. 
1940 schickte mich der Reichsführer-SS nach Norwegen. Als Höherer SS- und Polizeiführer Nord sollte ich hier die Ordnung sichern, die germanische Verbrüderung vorantreiben, den Widerstand im Keim ersticken. Ich habe meine Pflicht getan. Ich habe die Befehle ausgeführt, die Deportationen mitorganisiert, die Rassenpolitik mit eiserner Hand durchgesetzt. Für Zweifel war kein Platz im Kopf eines SS-Obergruppenführers. Ein Befehl war Gesetz. Treue war unsere Ehre. 
Doch wo endet diese Treue heute? Sie endet in einer bedingungslosen Kapitulation. Die Alliierten stehen vor den Toren. Reichskommissar Terboven und ich – wir wissen, was uns erwartet. Ein Prozess vor einem feindlichen Gericht, die öffentliche Zurschaustellung, die Demütigung. Ein schmachvoller Tod durch den Strang der Sieger. Das ist kein Abgang für einen General der Waffen-SS. 
Ich habe mein Leben dem Nationalsozialismus gewidmet. Wenn dieses Ideal stirbt, habe auch ich kein Recht und kein Begehren mehr zu leben. Ich bereue nicht die Härte, die ich gezeigt habe, aber ich sehe die absolute Sinnlosigkeit des Weiterlebens in einer Welt, die von unseren Feinden beherrscht wird. Der Vorhang fällt. 
Es bleibt nur noch die letzte Pflicht an mich selbst: den Zeitpunkt meines Endes selbst zu bestimmen. Ein letzter Gruß an das Ideal, an das ich geglaubt habe.
Ich nehme die Pistole in die Hand. Das Metall ist kalt. Ein tiefer Atemzug. Es ist bald vorbei. Und die letzten Reste wird Terboven an die Wände sprengen. 
[Ist diese Text-Art eine gebrochene Grotesk-Schrift? Ha! So funny, bad egg ...]
Es stürmt heftig und ein transportables WC fliegt durch Sankt Gallen ... Aber lieber ein Toi Toi und Stormshit auf den Strassen als ein Shitstorm in den Gassen!
DIE NEUEN MERCEDES-STERNE ... EINE SZENE 
Sie (erregt): Früher haben die kuhlen Jungs (und einige noch kuhlere Mädchen) Mercedes-Sterne von ebenjenen Kühlerhauben gebrochen – das galt dann als besonders ‹aufrührerisch› und ‹gegen die angepasste Gesellschaft›. Warum? Weil es eine Auflehnung gegen die Erwachsenenkultur war, die ein Randalieren ohne Grund immer verurteilte ... und sich diese Erwachsenen eben so schön aufregten. Ich selbst fand diese grundfreie Auflehnung schon damals doof. 
Heute sind die Sterne ersetzt worden durch die PALÄSTINA-Flagge. Viele, die sie schwingen oder sich in ihrem Umfeld bei Demonstrationen befinden, können nicht einmal sagen, wo Gaza genau liegt oder welcher Fluss und welches Meer bei «Flom se riverr to se zea» gemeint sei. Sie erwählen sich die Flagge halt einfach als Kennzeichen des Aufstands gegen die ‹alten Säcke›, gegen die Welt der Argumente und Belege (und demnach als vermeintliches Schlachtzeichen gegen das ‹System› [echter Kampf wäre ja wirklich etwas Wichtiges]). Und entsprechend reagieren wir ja dann auch. 
Noch schlimmer aber sind jene Erwachsenen (nach den Teen- und Twen-Jahren), die dabei mittun. Bei ihnen hat diese billige, ewige Auflehnung fast immer etwas von der Unreife und Unakzeptanz des eigenen Älter-Werdens ...  
Alles in allem sollte man das einfältige Palästina-Fahnenschwingen mit etwas mehr Gelassenheit sehen. Es ist schlicht eine Provokation, die eben funktioniert, drum wird sie immer wieder gewählt. Aber erst, wenn sie alle ein Fahnenschwingen mit totaler Nacktheit (stellvertretend für Anderes) kombinieren werden wollen, wird es wirklich voll gaga sein. Doch dann reißen ihnen die strenggläubigen Moslems bestimmt selber die Flatterei von den nackten Titten, Schwänzen und Arschbacken. Noch so gern. 
Er (ruhig): Warum das am Ende noch anfügen?

Montag, 19. Oktober 2026

WENN MAN VERSUCHT, BESONDERS GEISTREICH ZU SEIN ...  
Ezra Sound und sein Piss-änä Cantos – die hätte ich im Käfig unter freiem Himmel ohne Toilette auch gerne so genannt ...