Donnerstag, 7. Mai 2026
Mittwoch, 6. Mai 2026
Latenter Antisemitismus von der First Lady in New York: Sie war bereit, sich mit einem »Fan« fotografieren zu lassen und mit ihr zu diskutieren, bis sie herausfand (die Person hat es ihr gesagt), dass dieser »Fan« eben Israeli ist (nicht etwa Unterstützer von Netanjahu, einfach Bürgerin dieses Staates ... Theoretisch ja auch eine der zwei Millionen Araber*innen, die dort wohnen.) Dann wollte sie gar nicht mehr diskutieren und sich auch nicht mehr fotografieren lassen (siehe Belege auf Film im Internet). – Was sagt das über Rama Duwaji, die ja auch schon antisemitische, terrorbejahende und homophobe Messages im Netz gepostet hatte (okay, ehrlicherweise das meiste als junge Erwachsene, mit etwa 20/21, aber eben): Offenbar hat sie dasselbe Gedankengut und dieselbe Attitüde auch heute noch!
Die Oper als das einzige wahre GESAMTKUNSTWERK? Als paritätische Mischung von Text, Musik und Bild? (Oder, bei der Peking-Oper, auch noch mit Tanz.) – Und daher das am weitesten verbindende Kunst-Genre? Wenn bloss der Islam auch eine jahrhundertlange Tradition der Oper hätte ... Dann würden wir ums Mittelmeer herum Jahrhunderte alte Stücke schreien-singen-tanzen-schauspielern, alle miteinander!
Dienstag, 5. Mai 2026
QUAX IN AFRIKA
Alle Menschen sollen leben, / die uns was zu essen geben.
Der Wikipedia-Artikel spricht noch heute davon, der Film sei »unterschwellig rassistisch«. – Unterschwellig?! Der Häuptling eines Stammes und seine Mitglieder in einem unbestimmten Gebiet Afrikas (er muss das westliche Nordafrika sein) sehen aus wie Subsahara-Menschen, und sie sprechen denn auch weder Französisch noch Arabisch, und wie Tuareg sehen sie auch nicht aus (dann wäre eine Tamascheq-Sprache möglich). Am ehesten könnte das von ihnen Gesprochene ein Dialekt der Songhai-Sprache sein, also etwa Koyra Chiini. Denn jene junge Frau, die in Timbuktu aufgewachsen sein soll, versteht diese Menschen. Vielleicht, sehr wahrscheinlich sogar, ist es halt nur Kauderwelsch.
Aber dann auch die ganze Annahme: Der Häuptling will, dass Quax die »Banani« (sic!) heiratet, sonst bringt er alle Weißen um (sagt-deutet die junge Frau). Und der Zauberer, Jaquenda (das passt dann wieder mehr ins Französische), möchte die Deutschen sofort loswerden (böse schwarze Menschen!). Am Ende werden die Bewohner natürlich übertölpelt – sie halten die abgestürzten Weißen ja auch für Götter – und die barbusige Banani bleibt zurück.
Meine Fresse, wie kann man solch einen Film 1947 noch freigeben?! (Gedreht schon im Zweiten Weltkrieg, aber Heinz Rühmann hätte ihn ja auch zurückbehalten können, er war nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Produzent.)
DER ANFANG EINER ...
Es: Wer ist denn schuld daran, dass bereits niedrige Konzentrationen der Antibabypille etwa dazu führen können, Fischpopulationen zu verweiblichen, was teilweise zu einem Kollaps von Beständen führt? Sie: Die Männer! Ihretwegen nehmen wir die Pille!
Er: Ist das so? Ich kann gerne auch mit Kondom. Du wolltest das nicht. Und außerdem nimmst du sie auch, weil du dann weniger Schmerzen hast.
Sie: Trotzdem. Ihr habt das Ding ja erfunden!
Er: Wir? Ich doch nicht. Und gäbe es etwas für die Männer, das keine solchen Probleme mit sich brächte, wie eben die Anti-Baby-Pille, ich würde es sofort nehmen.
Sie: Du? Das ist ja zum Lachen!
Er: Okay, wie du meinst. Dann lassen wir es halt ganz.
Sie: Den Sex? Du wirst immer abstruser.
Er: Ne, die Beziehung.
Sie: Was?
Montag, 4. Mai 2026
Sonntag, 3. Mai 2026
Durubum: Sally Rooney ist klar antisemitisch. Sie behandelt Übersetzungen für Israel (die sie eben nicht erlaubt) anders als solche für Russland und China (die ja auch Menschenrechtsverletzungen begehen – denn das wirft sie Israel vor). Antisemitismus ist definiert dadurch, dass man Menschen mit jüdischem Hintergrund oder den Staat Israel anders behandelt als andere Menschen und Länder, die ähnlich sind oder ähnliche Fehler begehen. / Da passt es ganz gut, dass sie im Deutschen übersetzt wird von Zoë Beck, die unter dem Namen HENRIKE HEILAND geboren wurde ... Erstens ergeben ihre Initialen HH, also das berühmte 88 der Neonazis (zusammen ergibt Zoë Beck = Henrike Heiland ... Z.B. HH); und zweitens sieht sich Rooney ja auch als eine Art Göttin (sie spricht selbst von einem God complex und wird von Fans quasi so gesehen, siehe hier: https://www.seenandunseen.com/my-open-letter-sally-rooney-dilatasti-cor-meum), deren Lehren/Bücher durch eine Art Heiland weitergegeben werden sollen.
Das einfache Schweizer Volk: Äääh ...
Samstag, 2. Mai 2026
Ein Happy End ist in Schwarz-Weiß-Filmen ja meist die Kontradiktion zum ganzen Film – aber nie mehr als in den typischen TRAMP-Filmen Charlie Chaplins. Wir schauen den Film ja nicht fürs Happy End – und wenn wir könnten, würden wir all das zuvor wie in einem Loop ewig erhalten. Das Nächstbeste davon wäre die Konservierung einer der einprägendsten Szenen, sie wie einzufrieren. Meines Erachtens tut Chaplin dies (zumindest unbewusst) in »The Gold Rush« (1925), als er in circa der 56. Minute in der einen Hütte nahe der Goldgräberstadt wie ewig eingefroren aussieht – nicht in Schnee und Eis, sondern in Federn und Mehl. Die herumfliegenden Federn und das Mehl, in seiner Freude hat er Mehlsack und Kissen aufgerissen, lassen ihn in seiner Einsamkeit aussehen wie in einer Schneekugel. Glazialisiert und damit erhalten auf ewige Zeiten. So ist es dann wohl auch kein Zufall, dass diese Szene von genau jener Frau (Georgia) aufgebrochen wird, mit der er am Ende dann zusammen ist, dem kitschigen Happy End. Sie unterbricht also schon dort unser beginnendes Einprägen der Einsamkeit in der Schneekugel. (Und ganz am Ende küsst der Tramp die schöne Georgia in wieder seinen typischen Klamotten, obwohl er Multimillionär ist ... eine Erinnerung an den Moment des Noch-nicht-das-Happy-End-erreicht-Habens, was doch in unser aller Leben eigentlich das schönste ist.)
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