Samstag, 12. September 2026

KAPITALISTHMUS.
Karl Marx (1818–1883) hat Zeit seines Lebens keine strenge Definition von MATERIE gegeben. Und selbst wenn er eine hatte ... ändern sich Begriffe: Er konnte unter MATERIE keinesfalls das verstehen, was wir unter ihr heute verstehen. – Wichtig sind allein die Beziehungen der Begriffe untereinander beziehungsweise richtiger: zueinander. So konnten denn seine Proselytenmacher Friedrich Engels und Lenin sich eigentlich gar nicht dermaßen falsch auf ihn beziehen, wie sie es ‹leider Gottes› zu großen Teilen getan haben ... 
DÙMBER DANN DÙMB – FÜR DÙMMIAN 
Dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb; dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb; dùmm, dùmm, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmb, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb.
SARAH LUZERNHARDT.
Kamelienbüchse (Frankreich) oder Kamelienblüte (Japan)?
Diese Kindereien immer wieder – und das im Bundestag! Wo ist das Land der Dichter & Denker geblieben? Was wurde aus einem einstmals dafür bekannten Parlament, dass dort immer alles sehr klar ausgesprochen, aber eben nicht ausgeschrien wurde?
Denn insbesondere Cansın Köktürk versucht es immer wieder: Mit politischen Symbolen für Palästina (was per se eigentlich bereits der Verfassung Deutschlands widerspricht), die wie alle anderen politischen Symbole (getragen von Parlamentariern) im Parlament nicht erlaubt sind; indem sie der Bundestagsvizepräsidentin vorwirft, Faschisten zu schützen; übrigens nicht das erste Mal: Bereits im September 2025 und im Juni 2026 hat sie Reden immer wieder gestört (und nicht etwa unterbrochen durch erlaubte Fragen); oder indem sie sich in einer Kufiya dort ablichten ließ – alles in allem ein deutliches Zeichen, dass sie auf der Linie ihrer Partei liegt, die erstens immer wieder antisemitische Positionen einnimmt und zweitens Terror-Gruppen wie die Hamas nicht deutlich verurteilt. 
Dann bin ich also gegen sie oder gar DIE LINKEN? Nein. Ich sitze selber für die GRÜNEN in der Bildungskommission in Ittigen. Aber ich respektiere alle Gegner. Also etwa auch die SVP. Wir sind alle in der Politik (hoffe ich), weil wir für die Entität, der wir angehören, etwas Besseres wollen, also für die Gemeinde, den Kanton oder das Land (oder gar der Welt, etwa in der UNO etc.). Aber dazu sollen wir miteinander reden und niemanden einfach verurteilen, außer diese Person oder Partei/Vereinigung wäre wirklich amtlich verurteilt und an sich zu verbieten.
Würde ich also auch mit der AfD reden? An sich ja. Insofern definitiv festgestellt worden wäre, dass sie nicht rechtsradikal sind oder verfassungswidrig existieren. Denn dann wären ihre Exponenten auch gezwungen, einmal ganz klar zu sagen, was sie wollen und vor allem wie. Also wie sie das, was sie wollen, auch wirklich umzusetzen gedenken. – Denn sollte sich dabei etwas Ungesetzliches anbahnen, kann man sie dann eben dafür verurteilen. Sprich: Würde man die AfD einbinden, wäre sie entweder zu zähmen oder eben es würde aufgedeckt, was an ihnen weshalb konkret zu verbieten wäre. 
Das sei naiv und bereits bei Hitler quasi so gehandhabt worden? Ja und nein. Erstens versucht die AfD tatsächlich nicht so wie die Braunen Horden damals die Menschen auf der Straße anzuhalten, zu bedrohen und sie zu verprügeln (Ausnahmen von einzelnen Menschen gibt es immer, auch bei den Linken). Und zweitens, viel wichtiger, ist ja dann geschehen, was hat geschehen müssen: Dass sich jene Länder, die eine Vision des Völkerbundes umzusetzen gedachten, eben gegen Nazi-Deutschland wandten. Traurig war nur, dass es derart lange gedauert hatte. Das aber wiederum war so, weil die politische Stimmung nach den Versailler Verträgen, den Weimarer Jahren und der Friedenssehnsucht der Menschen nicht traute, schon 1938 oder gar früher, sich deutlich gegen Hitler zu stellen. – Ich hoffe sehr, dass zumindest dies (und mit der UNO) anders wäre. 
Bis wir so weit sind, wäre es das Beste, die Nöte und Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen und eine Wirtschaft zu erreichen, die weder Landschaften verschandelt noch ein Land intern völlig verändert. Denn dann müssten allen Parteien deutlich zeigen, was sie eigentlich wollen – und ob diese Ziele mit den bestehenden Gesetzen vereinbar sind. 
 
P.S.: Köktürk nimmt den Begriff Kurdistan NIE in den Mund. Nur so von wegen Ausgrenzung und Rassismus. Dazu gehört auch, dass sie zwar FREE PALESTINE grölt, aber gleichzeitig Bilder von Atatürk postet, einem Mann, der selbst im Zuge des Unabhängigkeitskrieges und der Nationsbildung Hunderttausende christliche Minderheiten und Kurden vertreiben oder töten ließ. Besonders gut dokumentiert ist das Dersim-Massaker im Jahr 1938, bei dem das türkische Militär mit extremer Härte gegen die aufständische, zumeist alevitische Bevölkerung in der Region Dersim vorging, wobei Tausende Menschen getötet wurden. Historiker werten dies als brutale Niederschlagung eines Aufstands und ethnische beziehungsweise politische Gewalt, selbst wenn der Begriff des «Genozids» hierbei in der Forschung unterschiedlich diskutiert wird – aber mit deutlich mehr Recht verwendet als bei Gaza.

Freitag, 11. September 2026

11/9 und 9/11 ... Zwei Weltereignisse umrahmten (um-framten?) meine Jugend.
Der C-Gatter: Früher wurde kritisiert, dass in Gymnasien der Anteil der jungen Frauen gegenüber den Männern viel zu gering sei ... und es wurden wichtige Schritte eingeleitet, das zu ändern. Wie sieht das nach 20 Jahren BIELER LITERATURINSTITUT aus, an dem viel mehr Frauen als Männer abschließen? Macht man(n) sich da nun auch dran? 
Die B-Gatterin: Das ist nicht dasselbe. 
Der A-Gatter: Klar doch.
Der Neidhammel: Is it Bar'Big or a Barbiebarian? 
Der Ochse: Schnauze.
Crack à dilly Gardens in Man-Chester.
Ölkologisch.

Donnerstag, 10. September 2026

Blöd, hat man nicht immer ein altes Fraueli zur Hand, wenn man eines bräuchte ... Sonst hätte das Fraueli nicht erst beim Teufelsstein ein Kreuz in den Stein ritzen können, sondern schon in den Geissbock – dann hätte der Arme überlebt.
SAN POPPARDO.

Mittwoch, 9. September 2026

Ich lebe noch mit den Menschen, aber sie leben noch nicht wieder mit mir.

Ich hatte einige Kleinigkeiten von ihm gelesen ... ABER: Wie kann mir ein Denker vom Rang eines Adrien Turel bis 52 verborgen bleiben?!? Die Schweiz tut wirklich zu wenig für ihre wichtigsten Kulturschaffenden!
Zwischen Erfolgsstreik und vierdimensionalem Zeitalter blieben seine Ideen als Sozialphysiker aus dem Weltobservatorium (Burckhardts Logenplatz oder mein Balkon der/zur Weltgeschichte), etwa zum Abfallmanagement, den eh bereits Wenigen, die ihn kannten, wohl Jamben-Monotonie und Mottenkram vergreister Zeiten. Eine Hand voll nur kannte ihn schließlich wirklich. Doch sollte man seine Werke den Schweizern querweltein aufpfropfen und ihnen die Greiselnahrung zu schmecken geben!
DR / 09.09.2026

Man kann jünger sein als die eigenen Worte.

Heute wie Quasi-Schuppen von den Haaren: Statt wirklich als (mittlerweile) eher negativ zu sehen [AI/KI könnte, wie andernorts schon mal gesagt, dazu führen, dass in zehn Jahren das ganze Internet von Falschinformationen geflutet ist und unbrauchbar wird], kann ich all die Entwicklungen mit dem Internet, den Sozialen Medien und den Smart Phones etc. durchaus als wichtige Pfortenöffner wahrnehmen ... Statt also wie THE DOORS mit Drogen nach den Pforten der Wahrnehmung zu suchen, könnte der Menschheit die Gesamtheit all der Technik-Horrorstücke nämlich dazu dienen, in einen ganz neuen Zustand überzugehen: entweder mit all den Dingen, in der Enthaltung davon oder auch indem sie uns irgendwann effektiv das Leben kosten könnten und wir uns deswegen gegen sie aufzulehnen beginnen müssten (wenn wir das, es ist eine Sucht, noch schaffen). Sei das rechtzeitig, damit fast alle überleben werden, sei das derart spät, dass nur in sehr abgelegenen Orten nach Homo Sapiens überleben werden ... das sei alles dahingestellt. Aber so ertrage ich dies alles besser und muss nur darauf warten, dass all das Katalysatoren sind für einen möglichen Übergang. Oder wie Sichtweisen tageweise helfen können ... 
Der Dorftrottel von Ittigen: Do ben ech de C – E – O! 
Sein Bruder nur im Geschreibsel: Scho guet, Dorftrottel, chom obenabe.
Petrus: Willkommen im Himmel. Hier kannst du zuerst wählen, in welchem Alter deines Körpers zu Lebzeiten du für ewig leben möchtest. 
Der Sterbliche: Ich mochte es, 93 zu sein. (Poof, da ist er es wieder) 
Petrus: Das war ein etwas seltsamer Wunsch, die meisten wünschen sich ein viel jüngeres Alter. 
Der Sterbliche: WHAAAAS? ICH HÖRE NICHTS! (Petrus guckt ihn erstaunt an. Der Sterbliche wie erklärend:) DRUM HABE ICH JA 93 ALS ALTER GEWÄHLT! DAMIT MICH ALLE IN RUHE LASSEN.
Petrus: Fuggin' shit
Der Sterbliche: WHAAAAS?
A: Wenn bereits junge Knaben den Mitschülerinnen Druck machen, ein Kopftuch anzuziehen (selbst wenn sie nicht muslimisch sind), dann steht das doch deutlich für eine extrem patriarchale Prägung. 
B: Haargenau.
DER VERTEIDIGER: Herr Riedo, Sie haben eine Zeitmaschine: Was machen Sie?  
DR: Ich reise zwanzig Jahre in die Zukunft, um die Pille für den Mann zu holen; dann zurück zu Adam – und zwinge ihm die Pille in den Rachen.
Tex-Mex Text-Sex-Pedition (Text-Sex).