Freitag, 11. September 2026

11/9 und 9/11 ... Zwei Weltereignisse umrahmten meine Jugend.
Der C-Gatter: Früher wurde kritisiert, dass in Gymnasien der Anteil der jungen Frauen gegenüber den Männern viel zu gering sei ... und es wurden wichtige Schritte eingeleitet, das zu ändern. Wie sieht das nach 20 Jahren BIELER LITERATURINSTITUT aus, an dem viel mehr Frauen als Männer abschließen? Macht man(n) sich da nun auch dran? 
Die B-Gatterin: Das ist nicht dasselbe. 
Der A-Gatter: Klar doch.
Der Neidhammel: Is it Bar'Big or a Barbiebarian? 
Der Ochse: Schnauze.
Crack à dilly Gardens in Man-Chester.
Ölkologisch.

Donnerstag, 10. September 2026

Blöd, hat man nicht immer ein altes Fraueli zur Hand, wenn man eines bräuchte ... Sonst hätte das Fraueli nicht erst beim Teufelsstein ein Kreuz in den Stein ritzen können, sondern schon in den Geissbock – dann hätte der Arme überlebt.
SAN POPPARDO.

Mittwoch, 9. September 2026

Ich lebe noch mit den Menschen, aber sie leben noch nicht wieder mit mir.

Ich hatte einige Kleinigkeiten von ihm gelesen ... ABER: Wie kann mir ein Denker vom Rang eines Adrien Turel bis 52 verborgen bleiben?!? Die Schweiz tut wirklich zu wenig für ihre wichtigsten Kulturschaffenden!
Zwischen Erfolgsstreik und vierdimensionalem Zeitalter blieben seine Ideen als Sozialphysiker aus dem Weltobservatorium (Burckhardts Logenplatz oder mein Balkon der/zur Weltgeschichte), etwa zum Abfallmanagement, den eh bereits Wenigen, die ihn kannten, wohl Jamben-Monotonie und Mottenkram vergreister Zeiten. Eine Hand voll nur kannte ihn schließlich wirklich. Doch sollte man seine Werke den Schweizern querweltein aufpfropfen und ihnen die Greiselnahrung zu schmecken geben!
DR / 09.09.2026

Man kann jünger sein als die eigenen Worte.

Heute wie Quasi-Schuppen von den Haaren: Statt wirklich als (mittlerweile) eher negativ zu sehen [AI/KI könnte, wie andernorts schon mal gesagt, dazu führen, dass in zehn Jahren das ganze Internet von Falschinformationen geflutet ist und unbrauchbar wird], kann ich all die Entwicklungen mit dem Internet, den Sozialen Medien und den Smart Phones etc. durchaus als wichtige Pfortenöffner wahrnehmen ... Statt also wie THE DOORS mit Drogen nach den Pforten der Wahrnehmung zu suchen, könnte der Menschheit die Gesamtheit all der Technik-Horrorstücke nämlich dazu dienen, in einen ganz neuen Zustand überzugehen: entweder mit all den Dingen, in der Enthaltung davon oder auch indem sie uns irgendwann effektiv das Leben kosten könnten und wir uns deswegen gegen sie aufzulehnen beginnen müssten (wenn wir das, es ist eine Sucht, noch schaffen). Sei das rechtzeitig, damit fast alle überleben werden, sei das derart spät, dass nur in sehr abgelegenen Orten nach Homo Sapiens überleben werden ... das sei alles dahingestellt. Aber so ertrage ich dies alles besser und muss nur darauf warten, dass all das Katalysatoren sind für einen möglichen Übergang. Oder wie Sichtweisen tageweise helfen können ... 
Der Dorftrottel von Ittigen: Do ben ech de C – E – O! 
Sein Bruder nur im Geschreibsel: Scho guet, Dorftrottel, chom obenabe.
Petrus: Willkommen im Himmel. Hier kannst du zuerst wählen, in welchem Alter deines Körpers zu Lebzeiten du für ewig leben möchtest. 
Der Sterbliche: Ich mochte es, 93 zu sein. (Poof, da ist er es wieder) 
Petrus: Das war ein etwas seltsamer Wunsch, die meisten wünschen sich ein viel jüngeres Alter. 
Der Sterbliche: WHAAAAS? ICH HÖRE NICHTS! (Petrus guckt ihn erstaunt an. Der Sterbliche wie erklärend:) DRUM HABE ICH JA 93 ALS ALTER GEWÄHLT! DAMIT MICH ALLE IN RUHE LASSEN.
Petrus: Fuggin' shit
Der Sterbliche: WHAAAAS?
A: Wenn bereits junge Knaben den Mitschülerinnen Druck machen, ein Kopftuch anzuziehen (selbst wenn sie nicht muslimisch sind), dann steht das doch deutlich für eine extrem patriarchale Prägung. 
B: Haargenau.
DER VERTEIDIGER: Herr Riedo, Sie haben eine Zeitmaschine: Was machen Sie?  
DR: Ich reise zwanzig Jahre in die Zukunft, um die Pille für den Mann zu holen; dann zurück zu Adam – und zwinge ihm die Pille in den Rachen.
Tex-Mex Text-Sex-Pedition (Text-Sex).
Textpedition.

Dienstag, 8. September 2026

Der gesunde Menschenverstand ist eine scharfe Waffe – aber bei vielen kommt man heutzutage nicht umhin, zu erkennen, dass sie sich stark für die Abrüstung einsetzen.
UNSERE WELT 2026: TALKING 'BOUT NUDELN 
Die SPRACHNUDEL (sic) erklärt uns, was "schlumpfen" heissen soll ...  
... [3] Sexualpraktik: der Partnerin/dem Partner mit leicht regiertem Penis einen Schlag ins Gesicht verpassen ... 

Montag, 7. September 2026

Was ich an Abbé Galliani (1728–1787) mag? Dass er seinen Stil fast beliebig anpassen kann – er macht es hinsichtlich des zu erwartenden (Lese-)Publikums ... Ich mache es immer für das WERK, also je nachdem, wie der Stil dem Text oder der ganzen Illusion innerhalb der Kreation dienen kann. (Das – plumps! – vor allem, weil mir bereits mehrmals gesagt wurde, ich könne ja «schöner» oder eben «stilvoller» schreiben, wenn ich nur wollte; aber selbst in Essays richtet sich mein Stil immer nach dem Inhalt und damit dient er der Gesamtfunktion des Kunstwerks – ähnlich wie bei der Musik und dem Libretto [bei ganz hohen Noten kann man kein «u» singen, ganz tief kaum ein «i»; außerdem gibt es rhythmische Vorgaben des Komponisten, die auch vieles beim Text vorgeben, ganz abgesehen von der Länge des Stücks, der Funktion innerhalb der Oper und sogar der Anzahl der Silben ...] oder bei den Lyrics von wirklich guten, modernen Rock-Textern ...)
Haben Menschen früher anders gelitten als heute oder 1980? Es gibt eine Foto-Reihe von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1946, als er Patienten im Wartesaal einer Zahnarztpraxis aufgenommen hat. Nun könnte einerseits alles gestellt sein; oder andererseits Zahnschmerzen früher anders wehgetan haben als heute (die Zahnchirurgie und überhaupt die Zahnpflege und -behandlung war noch nicht so weit wie heute – wo es ja auch immer noch entsetzlich sein kann ... man frage nur mal Tanja/Tania Kummer oder mich). Doch alles in allem betrachtet sehen die Menschen dort so oder so viel leidvoller aus als heute (wenn es gespielt wäre, hätten sie es nie derart extrem gestellt, wenn sie nie solche Schmerzen gehabt hätten; wären es leichtere Schmerzen gewesen, wären sie – damals meist ein härteres Leben gewohnt als heute – nie derart leidvoll herübergekommen ...) Also: Trotz allem schlimmere Schmerzen früher? Oder wirkt der Schrecken auf die Schmerzen danach bereits vor? Denn heute gibt es wenigstens gut dosierbare, herrlich wirkende Schmerzmittel für nach der Behandlung ... Oder betrachten wir es mal anders: Sehen sie nicht teilweise so aus, wie schlechte Darsteller aussehen, die sich heute in den Sozialen Medien in Szene setzen, wenn es ihnen «schlecht gehen» soll?! Weil dann kommt es aufs Dazwischen gar nicht mehr an: Wir sehen heute im Netz wieder so aus wie damals die Menschen auf den Fotos von Kubrick, quasi.
ZUM AFD-WAHLSIEG IN SACHSEN-ANHALT 
Punkt ACHT (also quasi 8 wie H, gell?) des AfD-Zehn-Punkte-Programms für die ersten 1000 Tage ... lautet: 
 
 DEUTSCH DENKEN! 
 
Wie soll das genau aussehen?! Also so wie in der einen Kulturstiftung, in der ich mal saß, wo der eine immer «Der geniale Goethe meinte mal ...» voraussandte, damit man auch ganz bestimmt eher an die Dichter & Denker denn an die Richter & Henker denke, lieber Flöten als Klöten ... auch wenn bei Thomas Mann ...  
(Anderes ist eh schwierig umzusetzen: «Abschieben ab Minute eins»  wie soll das gehen? Eine Minute im Land, schon gepäckelt und ins Flugzeug geladen? Oder «Asylanten und Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten»: Wollt Ihr sie peitschen, damit sie nicht nur rumstehen?! «Kein Steuergeld für den Altparteien-Filz»: Wer gilt da als alt? DIE LINKE nicht, obwohl sie tatsächlich Rechtsnachfolger der SED ist? usw.... Ganz lustig Nummer fünf, «Führerscheine fördern»: Was genau bringt das? Bessere Führer befiehl, wir folgern› (sic!  von wegen «Deutsch denken» und Dichter & Denker).