Sonntag, 27. Dezember 2020

Finnegans Wake ist unter anderem das Rechtfertigungsschreiben, warum man Finnegans Wake schreiben durfte.

Samstag, 26. Dezember 2020

Nichts ist ewig. Genau!

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Sehr schön: Bei Sorokin kann man lesen, wie die PUTIN-Kette geht ... im Kreml ...

Dienstag, 22. Dezember 2020

Ach, Kulturunwesen, großes kleines Volk, wo sich die eisernen Ellbogen vorankriechender Mediokrität an die Spitze der Charts schreiben und in die falsch fühlenden Herzen der Menschen, die - ohne das richtige Gen - kaum sich zu erwehren wissen der Flut dieser falschen Darwinisten (nein, das ist nicht der, der die Bakterien gefunden hat!).

Ach: Führer, Leiter, Wegbegleiter - 
früher oder später
versteht man:
Es gibt nur ein einzig
Schiff, riesig und
ohne Lichter
das uns alle
eine und einen
nach dem andern
mitnehmen wird
(ich grüsse Dich
an Bord)
BRIEF AN EINEN FREUND
Ich bin, oh Ovid, hineingeboren ins Imperium der Dämlacks
So habe ich mir ausgewählt wie berufen
Die finsterste Provinz am Meer
Und habe nun mehr Meer mehr denn Joyce je hatte
Nun muss ich nur noch
... rudern ...

Montag, 21. Dezember 2020

Joyce für Nabokov!

Sonntag, 20. Dezember 2020

Eigentlich müsste der große Dölf den Hugo von Hofmannsthal gemocht haben - oder zumindest seine Adepten müssten es: Bei den Initialen HvH müsste ihnen doch so was wie Heil vom H. (= 8v8) in den Unsinn kommen ...
Das einfache Schweizer Volk: Also so was. Also so was!

Freitag, 18. Dezember 2020

SPAM FÜR SAM.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Oh du mein Mausischmerzi!
Auf einen Kommentar konnte ich nicht mehr eingehen (raten Sie, wo!):

Sie muss (!) ihm "ein bisschen" recht geben - hat dann aber VIEL zu sagen.  :-)
Wenn also andere Kommentierende mir recht gaben, ist das gleich ein "Prügeln". Es zeigt eigentlich bloß eines wieder: Sie haben keinen Maßstab, nicht bei der Kritikbewertung, noch bei dringend nötiger Kritik an einem Buch von Ar'sch. Und sie selbst darf natürlich Schlag auf Schlag setzen.
Ich bin also ein "Erbsenzähler": Dafür habe ich aber verdammt viele falsche Erbsen gefunden! Das erstens. Und zweitens ist eine total falsche Erzählsituation nicht bloß etwas Erbsenhaftes, sondern gewissermaßen eine Kokosnuss! Und auch andere Sachen, die in meinem Essay stehen, zeigen, wie falsch hier DAS GANZE ist.
Und weitere solche Fehlbeurteilungen, wie ja auch einiges etc. ... ...  :-)
Ja, den Defekt merken die Menschen, die ihn haben, meist nicht. Die Erkenntnis, ihn zu haben, wäre der erste Schritt zur möglichen Gesundung.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

INSTAND BESETZT!

Dienstag, 15. Dezember 2020

Es gibt ja die Theorie (ohne Scheiß!), dass Goethe derart viel Erfolg hatte, weil sein Name GOtt sehr ähnlich sei; und Thomas Mann, weil er quasi für DEN Mann stehe. Dann hatte die Riefenstahl aber auch den perfekten Namen für Hitler und das 'Dritte Reich'.
Die Unzeugen Coronas haben doch einen Kruzitick zu viel!
Ich lebe in Pencilmania.
WERBUNG: 
Das perfekte Fleisch für Weihnachten!

Streng katholisch?
Jesus!

Montag, 14. Dezember 2020

Die circensische Schweinwerferin.

Nick Cave's and the Band's Seeds.

Sonntag, 13. Dezember 2020

Ar'sch: Du hast keine Wahl. Nur einen Delfin: Ha!ha!ha!
Das zweifache Schweizer Volk: Nun mach mal Halblang, du 'Dichter'!
Ar'sch: Wäh-Bäh-Wäh!!!

Hellehne (alte Rechtschreibung; im Gegensatz zur Dunkellehne) oder Helllene (neue Rechtschreibung; die helle Lene / oder / Neudeutsch; Lene aus der Hölle / oder / die helle Lehne im stetigen Gegensatz zur dunklen Lehne).

Samstag, 12. Dezember 2020

Die Leute ertragen es gut, wenn Ihnen eine 'Wahrsagerin' wahrsagt. Sie ertragen es bloß nicht, wenn ihnen jemand die Wahrheit sagt.

Freitag, 11. Dezember 2020

Diejenigen Menschen, die überhaupt noch so etwas wie lesen, reagieren heftig auf meinen Essay gegen das System Arno Camenisch (https://glarean-magazin.ch/2020/12/05/arno-camenisch-goldene-jahre-roman-rezension-von-dominik-riedo). Zusätzlich zu den Kommentaren habe ich mehr Zuschriften bekommen als eben Kommentare im Netz stehen - plus noch mehr Anrufe! Ich hoffe, dass es nun (ins Positive) auch etwas bewirkt!

Donnerstag, 10. Dezember 2020

ACam: Adam mit Schreibfehler (er ist einfach noch nicht so weit!).
Die KESB griff endlich ein! Predigte der Vater doch stets: "Wer seinen Sohn liebt, hält den Stock für ihn bereit, damit er später (!) Freude erleben kann."
Der Arzt: Entbmpfindung soll mein Richtschwert sein (teil entzwei!)!
Der Kommnunsei und der Auf-Klär-Man: The Cat's-Licks are here!
1 ZU 3

4 sublunare Sphären -
Dringen auf mich 
Ich kann noch glücklich 
Dringen sie nicht ein
Es schreit die Dame: Cicisbeo! Cicisbeo!!!
Es eilt der Diener lieferfreudig ins Gemach [selten ist er so ceilfertig]
Neidhart von Reuenthal mit seinen Thraenen.
Anakrass.
Das zweifache Schweizer Volk: ARno cameniSCH: no cameni! (das wär wenigstens was ...)
Ich: Das ist jetzt aber hart.
Das einfache Schweizer Volk: Hat Arno Schmidt auch nicht gerne gehört.
Die Meistzahl mag offenbar schlechte Romane - und merkt dann auch solche Ausdrücke nicht.

"Heute werden die ersten Melonen mit dem Mittel gespritzt." (Ohne Scheiß!)

Der Covidiot: Das glaube ich nicht!
Die Dame: Wissen sie - oder eben nicht - das ist schade. Aber nicht so schlimm. Ich glaube an die Kraft der Aufklärung. Dass Europa heute da steht, wo es geistig steht, hat es der Aufklärung zu verdanken und daran, dass es wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die real sind (tschau, Donald!) und an die man sich besser halten sollte.
Das einfache Schweizer Volk: Der Dichter legt oft selbst das Ei, das man ihm an den Kopf wirft!
Ich: Ihr meint wohl eher: das Stück Scheiße - also so: Der Dichter lässt oft das Stück Scheiße raus, das man ihm dann vorwirft. Hunde mögen es. Katzen schnuppern dran.
Das einfache Schweizer Volk: Iiiiiihhh ...

Samstag, 5. Dezember 2020

WAS MIT DER SCHWEIZER LITERATUR NICHT STIMMT

oder

ANTI-CAMENISCH & Co.

 

                  Literatur setzt sich nur aus scheinbaren Kleinigkeiten zusammen.

                  Scheinbaren – weil das kleinste Detail stets mitentscheidet.

Karlheinz Deschner

 

Ich verstehe es einfach nicht. So einfach ist es. Klar: Die Verkaufszahlen sprechen für sich (und zwar tatsächlich, auch in meinem Sinne; siehe unten), und wer beim Lesen glücklich ist, immerhin, dem ist dies an sich Wertung genug. – Trotzdem verstehe ich es nicht. Denn ich habe im Studium unter Professor von Matt an der Universität Zürich gelernt, dass man gute Literatur durchaus von schlechter unterscheiden kann und dass ausgebildete Germanisten das durchaus auch können sollten. Und drum wohl kann ich es nicht verstehen.

Worum es geht? «Goldene Jahre», das neue Buch von Arno Camenisch (*1978 in Tavanasa), erschienen im Mai dieses Jahres 2020, stand – wie man der Webseite des Schriftstellers entnehmen kann – wochenlang in den Bestsellerlisten. Es muss sich gut verkauft haben. Vor allem aber war es, als ich es kaufte, für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert, eines von zwanzig Büchern im gesamten deutschen Sprachraum. Weil Juroren solcher Preise in der Regel durchaus sachgerecht beurteilen können, dachte ich mir ganz ohne Hintergedanken, ich könnte mir da wieder einmal ein Buch eines Mitautors gönnen, das ich gerne lese werde, wie etwa Daniel Kehlmanns Bücher, die sich ja ebenfalls gut verkaufen und deren Autor auch viele Preise bekommen hat.

Doch was für eine Enttäuschung! Klar, das Buch hat einen griffigen Titel und kommt sogar, anders als man es auf den ersten, vereinfachten Blick erwarten würde, nicht in einem goldenen Kleid daher. Der eher leuchtend grasgrüne Umschlag steht damit geschickt vielmehr für den Frühling als für die späten Jahre des Frauenduos, um das sich in «Goldene Jahre»alles dreht. Erleben doch die beiden Damen durch das Erzählen, so könnte man sich denken, eine Art zweiten Frühling, und ganz sicher spielt das Buch im Frühling. Nur nicht allzu offensichtlich daherkommen, das unterscheidet Literatur manchmal lohnenswerter Weise vom Journalismus. So denke ich mir zu Beginn auch nichts über die Situation, in der die beiden Frauen im Buch quasi berichten. Es wird sich dann schon noch klären, denke ich, welche dialogische oder erzählerische Situation hier vorliegt.

Aber dazu gleich vorneweg: Die Leserin oder der Leser wird sich bis zum Ende fragen müssen, wenn sie/er sich das fragen will, an wen die beiden Frauen sich hier eigentlich wenden: Es ist kein auf ein Speichermedium gesprochener Brief, kein Bericht einer Radio- oder Fernsehanstalt und sie filmen sich auch nicht selbst zur Erinnerung. Sie erzählen einfach füreinander (nur «einander» kann ich nicht gut sagen, spricht doch etwa Margrit am Anfang ins Leere hinaus, ohne dass Rosa-Maria schon direkt bei ihr wäre). Und da war es bei mir als Leser schon so weit, dass ich mehr als stutzte: Wenn man sich derart lange kennt wie die beiden Protagonistinnen, und wenn man zusammen seit 51 Jahren einen Kiosk führt, dann beginnt man doch nicht aus dem Nichts heraus folgendermassen zum Gegenüber zu reden: «Eine Freude ist das, wie schön sie leuchtet, sie lächelt, da geht einem grad das Herz auf, wenn wir am Morgen die gelbe Leuchtreklame einschalten, in aller Herrgottsfrühe, wenn noch die letzten Sterne am Himmel sind.» Abgesehen davon, dass einem wohl nach 51 Jahren im selben Job, so gerne man ihn tut, nicht mehr jeden Tag das Herz aufgeht über dieser Tätigkeit, so falsch ist es, wenn der Autor hier die eine Figur zur anderen – obwohl die in dem Moment wie gesagt nicht mal dort steht – sagen lässt, dass die Leuchtreklame gelb ist. Das wüsste die doch schon lange! Man sagt auf der Baustelle auch nicht: «Gib mir mal den gelben Meter». Die Farbe ist hierbei total unwichtig (ausser es läge ein anderer roter daneben). Ebenso wüsste Ihr Gegenüber im Buch wohl, dass sie dies jeweils sehr früh am Morgen tun und dass dann, zumindest in dem betreffenden Monat, die Sterne teilweise noch am Himmel stehen (und für das ganze Jahr gesehen wäre dies zudem schlicht falsch). Oder noch anders gesagt: Keine alte Kollegin spricht so gestelzt zu ihrer alten Kollegin.

Nun könnte man einwenden, es sei nicht ganz sicher, ob beziehungsweise was da alles gesprochen werde, denn das «sie lächelt» spricht sie kaum aus; sie könnte sich das also bloss bei sich denken. Doch da verteidigt mich der nächste Satz: «Und bald wird es hell, sagt sie». Sie spricht also wirklich; aber eben: Im ganzen Text kann man nie herauslesen, dass sich die Frauen an einen Dritten wenden würden. Da macht es auch keinen Sinn, dass sie weiter anfügt: «Seit 1969 gibt es uns, bereits, ja, ja, im 69 ist die Leuchtreklame zum allerersten Mal angegangen, in ihrer ganzen Pracht, das ganze Tal ist aufgeleuchtet an diesem Tag, sogar von Brigels runter konnte man die Leuchtreklame sehen, wenn man oben auf der Kante stand, dort wo der steile Hang beginnt, und runterschaute, sah man das Licht auf dem Dach vom Kiosk brennen wie das ewige Liechtli in der Kirche.» Erstens ist der Vergleich mit dem ewigen Licht in der Kirche nicht gut gewählt, denn dies brennt auch in der Nacht, aber das kann man immerhin noch der Figur zuschreiben; zweitens aber: Wer braucht einer Geschäftspartnerin, die seit 51 Jahren am gleichen Ort arbeitet, die nähere Umgebung noch zu beschreiben? Es ist ihr doch klar, wo genau die betreffende Stelle in Brigels wäre, von dem man die Leuchtreklame sehen kann. Völlig blöd wird es dann, wenn die Margrit gleich darauf dialogisch zu wiederkäuen beginnt: «Ein Bijou von einer Leuchtreklame ist das, sagt die Margrit, im August 1969 ist sie das erste Mal angegangen». In welcher denkbaren Szene, selbst wenn das Ganze für eine Dritte oder einen Dritten gesprochen wäre, sollte sie das wiederholen? – Die Erzählsituation für das ganze Buch ist schlicht falsch.

Doch war ich hier noch bereit, das einfach mal zu akzeptieren; es könnte ja sein, dass Camenisch wenigstens ein guter Beobachter der Menschen in dem Bündner Tal, der Surselva, wäre. Aber das musste ich mir ebenso gleich aus dem Kopf schlagen, folgt doch Plattitüde auf Plattitüde. Dass sie bereits 51 Jahre an ihrem Kiosk arbeiten, will die Rosa-Maria gar nicht recht glauben, es komme ihr vor, und hier also die Plattitüde, «als seien wir doch erst gerade gestartet». Huch, man sieht regelrecht das erstaunte Gesicht über dem abgelebten halben Jahrhundert. Hier stellte sich mir dann eben die Frage: Will der Autor eigentlich einfache Menschen darstellen oder eher tiefsinnige? Wären sie tiefsinnig, würden sie sich bestimmt nicht derart simpel und ohne weitere Gedanken über die Jahre wundern. Wären sie aber einfache Büezer, so reden sie nicht entsprechend.

Tatsächlich sind die Plattitüden wohl auch eher die des Autors. Wird doch im Folgenden dann fast jeder Mann, dem die beiden in der Zeit als Kiosk-Frauen begegnet sind, «ein feiner Bursche», «ein lieber Kerl» o. Ä. genannt, so oft, dass es auch nicht mehr ein bestimmtes Wesensmerkmal sein kann, vor allem, da beide Frauen das eine oder andere Mal diese Beschreibung wählen (was traut der Autor diesen Frauen eigentlich alles nicht zu?). Der Astronaut Collins: «der liebe Kerli»; der Radrennfahrer Eddy Merckx: «ein feiner Bursche»; Hugo Koblet (dessen Rennen aber eigentlich vor ihrer Zeit sich abspielten): «ein Hübscher»; sogar der Glasaugen-Columbo aus der TV-Serie ist «charmant» (und ausgerechnet bei dem sagt die Margrit: «Wenn der hier an unserem schönen Kiosk mit Zapfsäule mit seinem Cabriolet angefahren gekommen wäre, ich weiss nicht, was dann passiert wäre»; als würden sich Frauen nur die ‹Charmanten› auswählen, nicht etwa jene, die richtig sexy sind; ob da einer ein völlig falsches Frauenbild hat?); Roger Moore ist ebenfalls «ein feiner Kerl»; und auch der Ludovic ist – na: was? – «ein feiner Kerl».

Ähnlich platt oder falsch die Vergleiche, wie schon beim ewigen Licht: «Das ist wie ein Auto mit drei Rädern» – gerade die beiden Geschäftspartnerinnen am Kiosk mit Tankstelle seit 1969 sollten wissen, dass es dreirädrige Autos gab und gibt – bis in die 1970er-Jahre hinein war zum Beispiel die BMW Isetta noch oft im Strassenbild zu sehen. Die beiden Frauen aber wollen bloss wissen, dass es in Italien solche Modelle gibt, ohne genauere Kenntnis. Da spielt es im Sinne des Autors auch keine Rolle, dass eine Dreierbeziehung, von der die beiden Frauen reden, als eine solche «über Kreuz» bezeichnet wird. Eine Liebe ‹übers Kreuz› müsste wohl eher vier Parteien haben, nicht drei.

So verpasst Camenisch auch zuverlässig die Orte, an denen er punkten könnte, etwa seine beiden weiblichen Hauptpersonen betreffend. Klar sagt Margrit einmal, sie wären Exoten gewesen, aber nicht etwa dafür, 1969 als Frauenzweierteam ein Geschäft eröffnet zu haben, sondern für eine Banalität: «Man stelle sich vor, ein Kiosk, sagt die Margrit, und gleich dazu noch eine Zapfsäule, und das im Jahr 1969, das war revolutionär, Exoten waren wir». Waren doch damals, als die Autobenzintanks noch kleiner waren und der Kilometerverbrauch grösser, die Zapfsäulen an den Strassen in den Schweizer Alpen keine Seltenheit. Und weil man als Besitzer oder Angestellter nicht im Kalten oder im Regen warten konnte, baute man eben einen kleinen Laden oder Kiosk dazu. Sie aber, die beiden Frauen, die gerade sagten, sie seien Exoten gewesen, etwas, was es selten gab, meinen dann noch, dass sie «eine Epoche [...] geprägt [hätten] mit unserem Kiosk mit Leuchtreklame, das muss uns jemand zuerst mal nachmachen.» – Ja, genau: Das gezielte Nachmachen anderer, also das Vorbild-Sein wäre eben gerade die Definition davon, wie man eine Epoche prägt! Hingegen wären sie dann wiederum keine Exoten. Man kann es drehen und wenden wie man will: Es ist schlicht falsch.

Aber um nochmals auf das zurückzukommen, was Margrit und Rosa-Maria zueinander nach 51 Jahren reden. Meint doch die Margrit zu ihrer Kollegin, mit der sie über ein halbes Jahrhundert dort gearbeitet hat: «Dafür ist der Service top, sagt die Maria, also wer hier tankt, bekommt für einen kleinen Aufpreis auch gleich noch einen Kaffee, den haben wir immer parat». Ach so, möchte man im Namen der Kollegin sagen, ich weiss: Ich bin seit 51 Jahren mit dabei! Aber Rosa-Maria scheint die Demenz zu haben: «Ausser Kerosin gibt es hier alles, und sobald die Pistole im Tank steckt und die gute Zapfsäule den Most hochpumpt, gehen die Zahlen auf der Anzeige durch und zählen dir auf den Rappen genau, wie viel jemand schon wieder getankt hat.» Nicht wahr? Ich weiss! Aber es endet keineswegs dort: «Den Kaffee gibt’s, wie bereits gesagt, obendrauf, der ist gratuit». Nicht wahr?! (Ausser dass er zuvor noch «einen kleinen Aufpreis» kostete!)

Je nun, wir aber sind weiter beim Autor Camenisch, der sich offensichtlich auch nicht gut informiert über Themen, die er nicht kennt. So meint er etwa, bei einer Tour de Suisse sollte an allen Orten, die befahren würden und heikel sind, die Strassen vorher neu geteert werden; man wolle doch die Fahrer nicht gefährden. Dabei ist das so nicht der Fall; im Gegenteil: Oft werden Strecken ausgewählt, auf denen der Belag im Rang etwas ausmachen kann, bei dem also fahrerisches Geschick gefragt ist. Zudem soll bei Camenisch die Tour de Suisse nur ein einziges Mal in der Surselva vorbeigekommen sein, wenn man doch leicht nachschauen kann, dass dies seit 1969 mehrmals der Fall war. Dem Autor aber scheint so etwas egal zu sein; in einem Interview wundert er sich sogar, dass es das Fruchtbonbon ‹Sanagol›, das 2020 im Buch noch gelutscht wird, seit 2002 nicht mehr gibt. Da ist dann auch das Lob der NZZ ein leeres, wenn sie schreibt, der Autor halte in seinen Büchern getreu fest, welche Welten alles verschwänden: Wer diese so total falsch darstellt, tut den verschwundenen Welten keinen Gefallen, sondern lässt sie eher noch mehr verschwinden, weil man sich ihrer nach der Lektüre vermutlich falsch erinnert (und es wäre ein Leichtes gewesen, die Fruchtbonbons nur bis ins Jahr 2002 zu erwähnen).

Da erstaunt es dann schon nicht mehr, dass der Autor selbst innerhalb der Geschichten Unlogisches berichtet: Einerseits schauen die beiden Damen immer in die Unterhaltungsmagazine, die bei ihnen ausliegen. Und zwar quer durchs Sortiment. Sie sind stolz drauf, vieles anzubieten und selbst zu kennen. Und dennoch wissen sie nicht, was ein Elektrovelo ist, ja, dass es überhaupt existiert, als das erste Mal eine ganze Gruppe älterer Damen damit an ihnen vorbeirauscht – also nicht etwa Exoten, sondern zu einem Zeitpunkt, als das eBike schon gang und gäbe gewesen sein musste (eine Gruppe älterer Damen). Da mag es den meisten Leserinnen und Lesern schon gar nicht mehr auffallen, dass sich der Autor an einer Stelle, Seite 69, eigentlich endgültig selbst erledigt: «Schau dir den Galileo an, als der behauptete, die Welt sei eine Kugel und nicht eine Scheibe, hätte man ihm am liebsten die Zunge rausgeschnitten. Ja, mit den Sternen sollte man sich nicht anlegen.» – Hat der Mensch denn keine Bildung? Dass die Welt eine Kugel ist, wusste man seit der Antike. Galileo hat lediglich das Kopernikanische Weltbild verteidigen wollen, dass die Erde sich um die Sonne drehe und nicht umgekehrt. Da hätte dann der zweite Satz von den Sternen auch Sinn gemacht – nicht aber auf die Flacherde bezogen! Und nochmals: Klar könnte das den Figuren absichtlich in den Mund gelegt worden sein. Aber dann traut der Autor den beiden Frauen wirklich nichts zu – und vor allem glaube ich das bei all den anderen Fehlern einfach nicht.

Ach, danach quälte ich mich durchs Buch. Mal sind «Winter lang wie Autobahnen» – also ein Zeitmass wird durch ein Längenmass ausgedrückt. Klar könnte das eben einer Figur geschuldet sein; aber es hiesse den beiden Frauen als Erzähler echt nicht viel zuzutrauen, wenn man sie wirklich alle die Banalitäten und falschen Vergleiche sagen liesse, durch die sie wie etwas dümmliche Menschen herüberkommen. Oder sollte das sogar das Ziel sein? Denn meine Frage nach der Erzählsituation wird in der Mitte des Buches definitiv gelöst. Da kommt die Margrit «mit einer Blechbüchse in der Hand aus dem Kiosk, schau dir dieses schöne Foto an». Sie zeigt es daraufhin Rosa – und nur Rosa. Also wird wirklich nicht nach aussen berichtet, sondern es spricht eine Frau zur anderen. Doch kann man an dieser Stelle eine Demenz auch ausschliessen: Zu gut erinnern sich beide an die 51 Jahre. Warum aber dann das Foto zeigen, als der Kiosk im Schnee versank? Erinnern sich doch beide ungefragt daran: «Als hätten die Heiligen uns den schönen Kiosk weggezaubert, sagt die Rosa-Maria.» Und: «Da haben wir schon noch gestaunt, sagt die Margrit, als wir am Morgen über die Brücke kamen». Kann man sich diesen Dialog zwischen zwei Kolleginnen vorstellen, die seit 51 Jahren jeden Tag nebeneinander arbeiten und alles miteinander erleben?

Ach, wie soll man danach zu Ende lesen ... Ich habe noch Klischees rausgesucht. Und man sage mir nicht, dass dies alles Wahrheiten sein könnten; natürlich können sie das; aber in dieser Masse sind es eben wirklich nur noch Klischees: da kauft der Pfarrer Sexhefte; da nehmen die beiden Frauen keine Tausendernoten an; da leidet der Kiosk an einer Umfahrungsstrasse, wodurch die Kundschaft wegbleibt (aber andererseits seien sie die Zentrale des Dorfes!); der Fotograf aus dem Städtli hat ein Glasauge (haha); Rosa-Maria trägt eine Brille mit Goldrand; seit den neunziger Jahren gibt es keine richtigen Winter mehr; und obwohl sie vor einer Kurve ein Schild aufstellen, passieren regelmässig Unfälle (man sieht regelrecht die komikhafte Situation in einem Trickfilm); und «wenn die Wetterfrösche in den Nachrichten sagen, dass es am nächsten Tag schneie, dann schiffet es meistens»; und selbstverständlich finden die beiden Frauen, dass Autos ohne Benzinmotor keine richtigen Autos seien.

Aber auch das gebe ich auf und blättere durchs Buch nur noch für deutliche Fehler: Etwa, dass Camenisch im Jahr 1989 eine Kanu-Weltmeisterschaft in Tavanasa stattfinden lässt. Nein! Es waren die Junioren da, und das fand 1990 statt. Klar, die beiden Frauen könnten sich im Jahr getäuscht haben, aber der Autor lässt sie auch noch sich vergewissern: «Das weiss ich noch genau, wir hatten nämlich in jenem Sommer unser 20jähriges Jubiläum. Stimmt, sagt die Margrit und nickt, zum 20Jährigen hat uns der Kosmos das beste Jahr geschenkt». – Ach genau, esoterisch veranlagt sind die Frauen auch noch. Warum? Weil das für Frauen typisch ist?! Aber Camenisch lässt sie ja obendrein noch glauben, dass wenn «einer mit dem Schlauch [im Auto] drin» losfahre, dann gäbe «das eine Explosion». Und rechnen können sie als von einem Mann geschaffene Figuren in einem Roman auch nicht: «Oh, wenn man mit zwanzig anfängt, ist man einundfünfzig Jahre später knapp siebzig»!

Aber auch sprachlich greifen sie, etwa bei Metaphern, voll daneben. Also auch das mag ihnen der Autor nicht gönnen oder er merkt es selbst keineswegs: «Da haben wir bereits ziemliche Spagate gesehen vor unserem schönen Kiosk, wenn es darum ging, etwas am Preis zu schrauben.» Wie bitte? Was soll da ein Spagat sein? Sie wollen bloss etwas billiger. Nichts sonst. Bei einem metaphorischen Spagat versucht man eben mit viel Mühe, zwei gegensätzliche Positionen zu überbrücken. Hier wollen die Kunden nur etwas billiger haben, basta. Da erstaunt die fasche Verwendung von «Jet-Set» wahrlich nicht mehr: «Jet-Set, sagt die Rosa-Maria, wenn eben jemand etwas über die Stränge schlägt und von einer Party zur nächsten schwebt.» Denn: nein, mit Jet-Set ist eine bestimmte Gesellschaftsschicht gemeint. Dass die sich mehr Partys leisten können ist klar, aber nicht automatisch gemeint.

Vielleicht hätte Arno Camenisch besser daran getan, das Kiosk-Sterben als eigene persönliche Erinnerung zu deklarieren, statt zwei Frauenfiguren einzuführen, deren sich Frauen eigentlich schämen müssen. Zudem wären dann die falsch erinnerten Zeitereignisse nicht so wichtig. Und wie er sich im jetzt gedruckten Buch noch selbst einbringt, ist einfach nur peinlich. Da kommt er auf den Seiten 44 bis 47 vor als «der Sohn vom Tini», der «Poet» (!) geworden ist, aber trotzdem «ein lieber Kerl» geblieben sei, der immer freundlich grüsst. Auf Seite 46 ist er dann der Sohn von Bernadetta, «also die Mutter vom Dichter» (!), die es, ach, «in der Tat nicht» etwa «einfach» gehabt hat. Jaja. Und Seite 71 zitiert Camenisch sich dann gleich noch selber, weil er ja «der Dichter» des Dorfes ist (obwohl er längst nicht mehr dort wohnt).

 

Als ich mit dieser Beurteilung bis hierhin gekommen bin, erfahre ich, dass Arno Camenisch nicht in die Short List des Deutschen Buchpreises aufgenommen worden ist. Ich atme etwas auf: Die Juroren sind also wie gedacht nicht völlig verblendet (wenn ich auch die Aufnahme in die Long List nach wie vor nicht verstehe – vielleicht braucht es einen bestimmten Schweiz-Anteil bei den Kandidaten; wenn aber alle am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel Ausgebildeten so schreiben, ist es mit der Schweizer Schreibkunst nicht weit her – und immerhin wird Camenisch von der Anstalt immer wieder als Musterabgänger herumgereicht, was einiges über das Literaturinstitut aussagt). Auch nicht durch die Auflagenzahlen verblendet (die man dem Buch übrigens – Autor und Verleger haben sich wahrlich gefunden – nicht entnehmen kann; der Klappentext weist übrigens bei der Inhaltsangabe ebenfalls mehrere Fehler auf; zudem übersieht der Verleger, der in Personalunion Lektor des Buches ist, solche Fehler wie «der Präsident Bahamas» [recte: der Bahamas]). Doch spricht der Instant-Erfolg (Verkaufszahlen, Besten-Listen; Longlist) und die bereits kurz danach abnehmende Anerkennung (nicht auf der Shortlist; nicht mehr auf den Besten-Listen; angedeutete Verrisse im Berner ‹Bund› [«da steht einer in der Literaturkritik unter Welpenschutz, schreibt jedes Jahr den gleichen Roman, und keiner sagt was?»; 19.09.2020)] ja auch für sich: Der Jahrhundertroman «Ulysses» verkaufte sich in den ersten Jahren kaum, während Colin Ross einer der bestverkauften Schriftsteller in den 1920er-Jahren war. – Wer? Genau!

Bleibt für den zustimmenden Leser und die zustimmende Leserin noch das scheinbare Glück beim Lesen. Aber Achtung: Da die Sprache das entscheidende Kriterium in einem Sprachkunstwerk ist, das sogar alles andere mitenthält, ist Kitsch, also sind Klischees und ständig sich wiederholende Floskeln, nicht bloss eine ästhetische Kategorie, sondern auch eine ethische, eine geschichtskritische, eine lebenskritische Kategorie. Gefühle, Bewusstseinszustände, das Denken und Handeln, ja, ein ganzes Menschendasein kann verkitscht sein. Wer solch ein Buch wie «Goldene Jahre» von Arno Camenisch unkritisch liest und sich darüber freut, dem sitzt der Defekt letztlich im Leben. Oder der anerzieht sich einen solchen mit der Lektüre. Und das ist eigentlich ebenso schlimm wie die Verbreitung von Fake News.

Dafür schäme ich mich als Schweizer Kollege.

Und deswegen greife ich hier auch zur metaphorischen Feder: Wenn die Kritiker solch einen Roman loben, muss man doch mal aufzeigen, was unter anderem daran alles falsch ist. Heisst es doch unter anderem über dieses Buch, der Kiosk sei in dieser Geschichte wirklich die Zentrale im Dorf. Das lässt sich aus dem Roman aber gerade nicht schliessen: In der ganzen Erzählzeit kommt kein Kunde vorbei (nur in Erinnerungen). Oder andere meinen, Camenisch sei ein «sprachgewaltiger Schriftsteller». Sprachgewaltig? Wer auf einer halben Seite die beiden Frauen drei Mal als sich ‹schüttelnd› beschreibt! Also so: «Es schüttelt sie»; und zwei Zeilen weiter: «Die Margrit schüttelt es vor Lachen»; zwei Zeilen weiter: «es schüttelt sie» – und nein, das lässt sich definitiv nicht mehr auf die Figuren schieben.

Aber auch ein weiteres Lob stimmt da nicht: Camenisch beschreibe die Dorfwelt eines Dorfes der Surselva wie kaum einer: Dabei kommt das Dorf praktisch nicht vor; der Kiosk steht wie in einer leeren Welt. Aber selbst von der Kiosk-Welt, von der überall gelobt wird, der Autor zeige ihr Verschwinden auf, spürt und liest man kaum etwas: Es ist, als wären in diesen 51 Jahren keine Änderungen aufgetreten: Man findet nichts davon, dass heute die Lotterie-Auswertungen digital ablaufen, nichts davon, dass heutzutage wirkliche Kiosk-Besitzer oft klagen, dass sie für Paketdienste die ganzen Pakete zurücknehmen müssen, obwohl an den meisten Orten dazu der Platz fehlt. So steht denn bei den über 70-Jährigen Kioskbesitzerinnen auch nichts und nie etwas von Krankheiten, die sie hindern würden, die harten Schichten durchzustehen.

Am Ende beschleicht einen echt das Gefühl: Da hat einer einfach noch kurz was aufgeschrieben, an was er sich beim Kiosk so erinnert, also eine sehr spezifische Erinnerung einer einzelnen Person, verbrämt mit etwas Eigenlob («Der Schnauz ist der Tiger vom Denker.», Seite 71) und mit einigen Geschichten, die wohl cool wirken sollen, aber so was von unauthentisch sind, dass man nicht versteht, wie so etwas je gerne gelesen werden könnte.

Und man versteht also nicht, warum solch ein Buch sich gut verkaufen kann und noch weniger, warum es die meisten Kritiker nicht verreissen. Irgendetwas stimmt hier einfach nicht.

Freitag, 4. Dezember 2020

Was ist eine Trumpöte? - Ein sehr schlechtes Musikinstrument.

 Das letzte und höchste Stück - eine Autorenbiographie.

Oder auch so: 
AUTORBIOGRAPHIE. Das Letzte Stück.
Meine Lieblingsbücher: Autorbiographien (sic!).
Die Oneiroiden blitzen am Samthimmel.
Das einfache Schweizer Volk: Ich hab den Namen noch nie gehört.
Ich: Als wenn das ein Einwand wäre!

Mit Dank für die Hilfe an den ewigen ArSch ...
Wer lange Reisen aushält, ist kein großer Künstler. - Sehr wohl: Uwe Johnson hat in den USA auch praktisch nur in New York bleiben können. Und später dann auf Sheerness ...
Das einfache Schweizer Volk: Warum nur Johnson?
Ich: You know why!

Aberrrr warrrrum? - Weil er ZU VIELE Eindrücke nicht aushält im Kopp!
Pussyness is pussiness (sic!).

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Das Leben ist eine Verbannung, eine Vertreibung aus dem NICHTS, woraus ich und die Welt nie hätten entstehen dürfen - und wohin wir beide so schnell wie möglich zurückkehren sollten (aber bitte miteinander!).
FREUNDE

Zugewürfelte
Optionen
doch liebt man sie
gerne
Hei, Covid-Fake-Empörer: Ich würde es verstehen, würdet Ihr Euch empören darüber, wer als SYSTEMRELEVANT gilt und wer nicht. Aber doch bitte nicht über diese Masken. Das entlarvt höchstens Euer Denksystem.
CFE: Nein, so nicht!
Das einfache Schweizer Volk: C'est la vie!
Jaha jaja jaha!
Ja, natürlich ist das (nun) eine Tragödie. Aber dass eine Frau als vermisst gemeldet wird, weil sie gerade mal seit zwölf Stunden nichts mehr gepostet hatte, ist doch wirklich krass. Wie sehr sind wir eigentlich von den so genannten Sozialen Medien abhängig?

Dienstag, 1. Dezember 2020

Da verstehe ich die Wut: Alle müssen die Corona-Maßnahmen mittragen, aber der XXX-Bundesrat Maurer lässt sich im Bundeshaus feiern, mit Singen ohne Maske und (weil die Parlamentarier dazu aufgestanden sind) ohne Plexiglasschutz. Und ja, sie kamen sich alle ziemlich nah. Was ja schön sein könnte, wäre da nicht Covid-19!

Montag, 30. November 2020

Dichter sind Büchsenöffner (ihrer Innenwelt).
Das einfache Schweizer Volk: Sehr richtig.
Mit beiden Beinen fest in der Luft stehend!

HILFE, ich bin alt - und das endet meist tödlich. Woher Hilfe nehmen? (Und die Frage hat bedeutend mehr Gewicht als der Witzchen-Leser so meint ...; es ist etwas anderes, ob Thelen sie sagt, ein anderes, wenn Schwänzchen Klein sie fragt.)

 *n*l-Trompeten.

Sonntag, 29. November 2020

Konzernverantwortung-Initiative (das einzig Richtige!): Ach, das Volk sagt JA! DANKE! Den Rest könnt Ihr Euch denken ...

Donnerstag, 26. November 2020

Kommunixschmaus.
Kommumixmaus.
Komnumixnuss.

Mittwoch, 25. November 2020

Kommunixnuss.

Kommunisnuss.
GLOW-UP: Neustens brauchen Menschen fürs Innere Leuchten viel Schminke um die Augen ...
Das einfache Schweizer Volk (minus etwa ?? Prozent): Halt die Fresse!
Ich: Genau, die kann man in der Corona-Zeit nicht gut schminken. (Ding)

Montag, 23. November 2020

Claire Zachanassian in Güllen: Mehr eine Heimsuchung als eine Heimkehr. / Wie wahr.
Da muss ich hin und wieder hören, ich sei eingebildet. Aber Hazel Brugger, die wohl allenthalben unter Welpenschutz steht, schreibt im Oktober 2020 und damit notabene im Jahr, in dem Hunderttausende Menschen am Corona-Virus gestorben sind: "Für alle, die dachten, 2020 gibt es nur beschissene Nachrichten - hier mal was Gutes: Ich bin schwanger!" - Für wie verdammt Übergroß muss sie sich halten, so was rauszulassen?! Hunderttausende sterben, aber hei, egal, ich bin dafür schwanger! Fühlt Euch doch gut!
So jemand hat kein Gefühl und auch keine öffentliche Anerkennung in Form von Preisen verdient. Nie. (Oder ist ihr Kind etwa der neue James Joyce? Aber selbst dann ...)

Sonntag, 22. November 2020

Nach dem so genannten Dritten Reich wollte man nie mehr "den Missbrauch durch ein totalitäres Systems" zulassen. Aber der moderne Neoliberalismus oder Totalkapitalismus ist genau das: Man schaue sich nur einmal an, was im Fernsehen und im Internet eigentlich gezeigt wird (und was nicht). Wie wir alle Teil eines Systems geworden sind, das praktisch nur noch die Gewinnmaximierung kennt. WAS denn IST der große Unterschied zu einem totalitären System?
Der so genannte Schweizer Gruss ist zu erweisen ... - durch die aufgehobenen Rechte.

Samstag, 21. November 2020

Noch eine Generation früher war der Mittelstand am Samstagabend gebadet worden (Klaus Merz, JAKOB SCHLÄFT), für die Kirche am Sonntag. Mein Bruder und ich mussten jeweils am Sonntagabend ins Bad: Die Schule war das hehre Ziel der Reinheit. Immerhin. Zum Glück. Was sollte mir die Kirche?
Alle wahren Meister des Phantastischen sind grimmige Realisten. (Sie brauchen die erlösenden Gedanken.)
Ein Pranger wäre heutzutage für viele Menschen keine Strafe mehr: Endlich mal 15 Minutes of fame.
FALL MAGNITSKI: Die Schweiz ist einfach unglaublich! Wir sollten uns schämen. Da decken wir quasi einen Mord! Aber nein, die Schweiz ist laut XXX und dummen Zunickern immer tuper-super gerecht zu allen ... Macht mal die Augen auf! Lest!!

Freitag, 20. November 2020

Der Bischof nach seinem großen Vorbilde Goebbels: VOM KIRCHENLICHT ZUM ARMLEUCHTER - ein Leben und Sterben.

Der Wehwalt spricht: Dies ist der Nie-Gelungen-Ring: Keingold, Schinkür, Nixfried und Ghettodämmerung.
Was ist paradox? Wenn im 'Dritten Reich' der zweite Mann als erster türmt! - Wieso? Eigentlich muss der Käpitt'n ja als Letzter geh'n.
Aber so(so) war's auch wieder nich gemein(t).

Das einfache Schweizer Volk: ?
Ich: Ich weiß.
Er/Sie: Es "gibt" einen Mangel an Affen als Versuchstiere?!?  Nehmt Menschen! Wir sind schuld an der ganzen Misere. / Wer das alles ohne Tränen in den Augen lesen kann, der darf sich eh nicht mehr Mensch nennen ...
Das einfache Schweizer Volk: Aber - 
Ich: Klappe!
Welches Eintopfgericht herrscht im Kapitalismus vor? Gedämpfte Zungen. Danach folgt der großzügige Dessert. (Dann Desert.)
Bismarck: Ja begreifen Sie denn nicht, welche Ironie in dem Wort "Volk der Dichter und Denker" liegt? Während Sie hier träumen, verteilen die anderen die Welt unter sich!"
Ich: Unter sich?
Bismarck: Unter sich!
Ich: Na, das ist ja gut. Ich mein, dass wir nicht mittun.
Bismarck (kriegt keine Luft mehr ...)
Ick möchte jern ANNE SPREE leben, sie heiraten! Jaja. Neinein.

Donnerstag, 19. November 2020

Die ungesättigte Sinnfrage: Papi, ich hab Hunger!
Der böse GOtt: Ha!Ha!Hah!!!

FLIEHST DU HINWEG, EIN NICHTS

Sappho, Annette von Droste-Hülshoff, Mary Shelley, Brontë-Sisters, Else Lasker-Schüler, Ingeborg Bachmann: Was haben sie gemeinsam? - Genau, sie sind gute Schriftsteller!
Echnaton - Fluch und Segen: Einerseits brachte er den Monotheismus, Fluch der Jahrtausende. Andererseits erneuerte er die Kultur erstmals grundlegend: Nicht mehr nur Archaisierung war erlaubt, sondern eine Art Naturalismus als Programm und Gegensatz zum Althergekommenen.
Eigentlich seltsam, dass meine Gymi-Schüler (2004-2006) es immer mit Schalk betrachteten, wenn ich sie zur Strafe wieder mal Proskynese-Liegestützen machen liess (man macht Liegestützen und küsst dabei unten meine Schuhe). Es war durchaus wirkungsvoll - und nicht bloß Spaß. Und natürlich (spielerische) Erniedrigung. Wie gesagt: Es hat gewirkt. (- Wie bitte: Ob das angebracht war? :-) )
Chr. Fro. über Nudisten: "Jeder darf machen, was er will, aber ich mag es nicht, wenn Leute ihr Inneres so nach aussen kehren." WTF?!? Das 'Innere'?!? Haben die ihre DÄRME draussen auf der Nudistenwiese - oder wie dumm sind einige Schriftsteller(innen)?!
Der ÖsterREICHER: Senkeltrumm?
Die Bi-Ba-Bernerin: Senkeltram.
Ich: WTF?!? (Wie taufen Fundis?)
Die Göttin Mut mit Hut tut allen gut.

Mittwoch, 18. November 2020

SIer(re bei Fisb): THeo Thor ad Porno.
DR: Haha, funny gu/ay!
Er: Adorno, gibt es SIEfahrung?
Der späte Adorno: Nein.
Sie (zieht ihren Busen blank)
ADORNO: Die Geschichte der Menschheit von den Anfängen an als Verstrickung in Herrschaft zu interpretieren - bei weitgehender Abstraktion von ihren konkreten Gestalten ...: macht schon Sinn: Wer will diesen HErrschaftsfiguren noch namentliche Erwähnung einräumen?!
I Ging Gong Gang gu Gong gi gu Gang Gong.
Literatur als Beleg der Verrücktheit. Dada und Glauser. Der Vater brachte es bei sich vor als Beleg der Unzurechnungsfähigkeit seines Sohnes.

Dienstag, 17. November 2020

Keine Chauvinismus-Manipest(e)!
Wir brauchen mehr Utopioide!
Kein Intensivbett für Corona-Skeptiker: Ach, so gern ich da mitfühle ... - richtig wäre es nicht. Die armen Tierchen brauche halt unsere Hilfe.

Montag, 16. November 2020

Der Deutsche zum Franzmann: "Lass uns doch wieder mal in - NA - Pole(o)n einmarschiern!"
Der Franzose: Uiuiui, Monsieur!
Statt SirVANA wäre NIRVeatles auch was gewesen ...: Kurt sings John Lennon ...

Sonntag, 15. November 2020

Der 80-Jährige, im Bus, steht auf und sagt einfach: "Jetzt ist nicht die Zeit für abrupte Analplugwechsel von Mensch zu Mensch." - Ich meine: Wo er recht hat, hat er recht.

Freitag, 13. November 2020

Heute den ersten guten Satz von Q. T. gelesen: Jeder Tote macht uns etwas erwachsener. Ein guter Satz. Aber ob er ihn wohl von K. A. hat? (Die Frage auch: selbst mit 70 noch, mit 90, 101?)

Donnerstag, 12. November 2020

Geduzt in Grund und Boden
vom Lifestylegeier-Hipstream:
„Wenn du möchtest, können
wir knutschen …“ – manufuck you!

Rinckem 2



Schwanzigrabber de la Pansen,
hosting all sorts of obnoxy.
Maning is supposed to help

deal with all kinds of creepansen.

(Zu UEhren von Monika Rinck)
Ein Rinckem

ES ist (v)erfasst! (naja)
Die Angst vor Muh-Tanten.
Das einfache Schweizer Volk: Das hattest du schon mal.
Ich: Aktueller Anlass!

Mittwoch, 11. November 2020

Der Verleger (der Zeitschrift), gestern, am Telefon, über eine Rezension, die ich geschrieben habe (über ein Buch, natürlich), das in der Zeitschrift erscheint: "Damit ist das Buch erledigt!" Hoffen wir es. (Es ist wirklich schlecht!)

Und sprach's aus, als müsste das ein Einwand sein. Was? "Das kenn ich nicht."

Dienstag, 10. November 2020

Negativ - nagetief.
Und als Äquivalent zum Gebärmutterneid sollte es vielleicht Hodenneid oder Hodenvaterneid heißen.
Wirklich, also wirklich: PENISNEID: Da ist doch irgendwie nicht soooooo viel dran. Eher könnte man von Gebärmutterneid bei den Männern sprechen (ich sage es immer mal wieder). Warum all die Riten, die den Phallus so verehren? Warum die Kontrolle des Zeugungsaktes und der weiblichen Sexualität - aber eben auch der anderen Vorgänge im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit des Weibes (Zeugungsfähigkeit; Virginität; Defloration; Ehe; Vollzug; Geburt und u. U. etc.)? Der Mann will natürlich nicht, dass 'seine' Frau in anderen Liegestellen herumliegt. Aber er ist auch neidisch der Möglichkeit, neues Leben in sich reifen zu lassen. Das Patriarchat ist eine riesige Lügen-Maschine seit praktisch dem Anbeginn der Zeit. (Höchstens die Frage müsste sich stellen lassen: Wofür taugt der Mann sonst? Es gibt da schon eine Aufgabe ...)
Was an Donald Trumps Betrugsvorwürfen bei der US-Wahl dran ist: 754 leere Blätter mit viel Spucke drauf. (Und ein zwei Sachen, wie sie bei der Wahl 2016 sogar mehr vorkamen als 2020; fast nichts ist wirklich perfekt organisierbar.)
Kennt jemand Walter Billeter (https://tributes.theage.com.au/obituaries/145298/walter-billeter/), vor allem im Zusammenhang mit Arno Schmidt (er hat in Australien öfter auf ihn hingewiesen)? Oder seine Zeitschrift "Sphaira" in Basel 1962-1964?

Montag, 9. November 2020

Es gibt die Kulturschaffenden und die Kulturscheffelnden (ttmcc cchdd uundkkhfdmm Mmhdsdmm).
Meine Güte, WARUM regen sich denn so viele ab den Corona-Maßnahmen auf? - Es sollte doch eh schon einfache Gewohnheit sein, sich täglich öfters mal die Hände gut zu waschen. Wer will schon jemandem die Hand geben, der sie nach dem Kochen, dem Blättern in Zeitungen oder nach der Toilette nicht gut wäscht? Und die Maske: Oje, wenn das Euer größtes Problem ist, dann habt Ihr ein zu einfaches Leben gehabt! Das ist doch keine so schlimme Einschränkung, wenn man dafür Menschen helfen kann, denen es dadurch besser geht (wer nicht an den Effekt des Virenstopps glaubt: Ihr helft vielen Menschen, sich dadurch sicherer zu fühlen; mehr als jenen, die sich durch die Maske wie am Ersticken fühlen; die dürfen ja per Arztzeugnis auf die Maske verzichten). Wieso reden sonst immer (fast) alle von der Nächstenliebe?! Und das ewige Auswärts-etwas-Machen: Lernt doch mal, zuhause zu lesen, zu spielen, zu malen, ein Instrument zu spielen ... Ihr wisst, dass das an sich sogar klug wäre. Und selbst die Jungen, die glauben, sie verlören ihre Jugend: Das könnt Ihr sagen, wenn alles Jahre andauern sollte. Aber bisher waren es ein paar Monate im Frühling und jetzt wieder ein paar Wochen im Herbst. Und ja, klar, es wird bis im Frühling dauern. Mindestens. Würdet Ihr lieber in einem Land leben, das Krieg führt, oder in einem Land, dem das alles egal ist und Tausende Großeltern sterben? (Man hat den Unterschied ja in Schweden beobachten können - oder in den USA)
Also: Lernt doch mal, zuhause ein neues Spiel zu entwickeln. Baut eine Website auf. Schreibt ein Buch. Malt ein Bild. Lernt eine Sprache, die Ihr schon lange mal lernen wolltet. Das alles braucht immer Zeit und gilt vielen als öfter mal langweilig. Aber nicht das ganze Leben ist Party. (Leider?)

Dominotrisa: lecker.

Dominatrista: - uiuioh!
Dominitrista.

Sonntag, 8. November 2020

Michael Jackson hat 2001 ein Bild von Uri Geller in sein Album-Booklet aufgenommen: WTF!?!

Samstag, 7. November 2020

Warum man ausgerechnet DIE ÄRZTE geholt hat, um live das Thema von "Die Tagesthemen" zu spielen, es gäbe viel ärmere Bands in Deutschland, die wegen der Corona-Krise das Auftrittsgeld nötig hätten? Okay, ja. - Aber Leute: Sie heißen DIE ÄRZTE: Was soll man denn bei Corona sonst nehmen?!
Ja, ich wäre gerne Sinnfluencer.

Freitag, 6. November 2020

Schläft ein Leid in allen Dingen,
Die da bräunen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu blingen,
Triffst du nur den Sauberhort.
Giuseppe Ungaretti:

CIELO E MARE / MATTINA
M'illumino / d'immenso

   ZIEL E' MARIE / MA'TINA
   Ich ver/beleuchte mich / durch Unbe/vermessliches
                                                                                    DR

Donnerstag, 5. November 2020

Die Welt leidet an Ageusie. Totaler Ageusie. Schon lange. ... Hm, lecker!
Sie: Feeling teigig? - Probiered Si de Feck vom Geil-Sii.
dER Allmöchtige: WAS soll DAS?!
Eine glatte SECHS im Bett - in der Schweiz wohl ein Lob. In Deutschland ...?

Mittwoch, 4. November 2020

TRUMP: We are up big, but they are trying to steal the ERECTION. We will never let them DO it. Votes cannot be cast after the POLES are DOWN!

(Was er wirklich meinte ...)

Dienstag, 3. November 2020

Sie/Er: Was soll man davon halten, wenn eine Frau den Songtitel "I'll never be another fool" mit "Ich werd' nie mehr die Beine breit machen" übersetzt? Sex ist doch nicht 100 Prozent der Liebe! Liebe ist nicht nur Sex!! Naja ...
Das einfache Schweizer Volk: Mann muss bedenken, dass bla bla ...
Die Illiteraten-Sau: Werden wir morderner!
Ich: Sic! (Siehe dazu auch das Plakat damals [in meinem Buch BIBBERLAND, das bald kommen wird])

Montag, 2. November 2020

ACHTUNG! AN ALLE, die an SO ETWAS (https://www.dillum.ch/html/teufelskueche_grauholz_bolligen_bern.htm) Interesse haben: Wenn ich in Ittigen in meinem Bett liege, so ist meine Nasenspitze exakt 1'666.6661 Meter vom Eingang der Hexenküche entfernt! MEIN NAME sollte DAMIANINE lauten!
Das kleine Mädchen: Wenn es Gott nicht gibt, warum gibt es dann all die Kirchen?
Prince: Damit Hurrikan Annie das Dach wegreißen und alle darin töten kann (Sign o' the Times).

Sonntag, 1. November 2020

Mit Sean Connery stirbt ein grosses Abbild meiner Kindheit/Frühjugend: hoffentlich wirklich R.I.P.!

Samstag, 31. Oktober 2020

Pussybus für TRUMP! Das ist ein Algorithmen-Programm für FaceViceBook.

Bahngeil. Bahngiel. Wer ist was in Bern?

Religionen sind einfach so was von unlogisch: Milch und Fleisch dürfen nicht gemischt werden, da besitzt der vorgeführte Haushalt in Zürich sogar zwei verschiedene Bestecksätze: Aber im Bauch kommt es dann doch wieder zusammen! - Oder noch unlogischer, ja: frech gegenüber Frauen und Männern: Frauen müssen Röcke haben bis über die Knie und Oberteile über die Ellbogen; Männer nicht zwingend: warum? "Weil sie sich sowieso nicht freizügig kleiden oder kleiden können." - ! - Männer also verhalten sich in der Logik sowieso besser, oder, für den zweiten Teil der Aussage: Männer können sich gar nicht freizügig kleiden, sie haben also gar nichts, was aufreizend sein kann. Mannomann, da würde aber manche Frau widersprechen! (Es gibt natürlich auch immer Sachen, die Sinn machen: Wenn man hofft, möglichst von Leid verschont zu werden, so kann ich mich damit natürlich identifizieren. Aber ich bete halt nicht darum.)

"Corona-Politik = Machmissbrauch" - stand da auf einer Demonstrationstafel. Und sie meinten: Es solle doch jeder selbst machen können, was er wolle, da müsse der Staat nicht eingreifen. AUTSCH! Genau das ist die Definition eines Staates, dass eben nicht jede und jeder machen kann, was er will (das wäre ANARCHIE!), sondern dass ein Staat (was wir alle sind) eben vorgibt, wie wir zu leben haben. Das muss nicht einengend gemeint sein und gegen zu einengend bin ich durchaus auch. Aber meine Güte: WIE SOLL MAN SONST EINE PANDEMIE STOPPEN? Ich möchte die Typen mal hören, nachdem ihr Kind gestorben wäre: Dann würden sie wohl plötzlich ganz anders reden. Leute, werdet mal empathisch und lernt es, Euch in andere zu versetzen, bevor Ihr so leiden müsst, wie eben diese anderen.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Das hart erkämpfte Buch "ANJA UND ANDERE" ist per sofort im Buchhandel als eBook erhältlich (https://www.buchhaus.ch/de/eBooks_eReader/belletristik/biografien/detail/ISBN-2244049550296/Riedo-Dominik/Anja-und-andere): Dies Buch, die Arbeit der letzten drei Jahre, wäre eigentlich als gebundenes Buch erschienen. Ich hatte die Bewilligung von allen Porträtierten. Doch als das Buch schon gedruckt vorlag, zog eine Person die Bewilligung zurück, weil sich ihre Lebenssituation geändert habe. Das respektiere ich - und daher wurde das genau durchstrukturierte Buch um zwei Geschichten gekürzt und liegt nun als eBook vor.

Come-on-Bär! (Was für ein Käse.)

Es gibt da ne Webseite, bei der kann man seine Persönlichkeitszüge eintippen - und daraus wird dann durch einen Algorithmus der am besten passende Porno-Namen ermittelt. Meiner sollte LOUIS EBERHARD LONG heißen. Man(n) fragt sich, ob einem da nur blind geschmeichelt wird. Eine Kollegin wird - wenn sie sich als Mann anmeldet - Damien the Stallion benamst (eben)! (Ich als Frau ergibt übrigens: Ginger Wilde.)
Das einfache Schweizer Volk: Uh, da muss aber was dran sein ...
Ich: Ja, genau: dran.
Priapussy.

Montag, 26. Oktober 2020

Oder er: Frauen bestärken einander gegenseitig darin, dass sie eine Super-Partie seien und deshalb wie geschaffen für einen Mister Perfect. Sie vergessen dabei, dass auch sie Seiten haben, die ein zukünftiger Partner großzügig übersehen muss, um sich zu verlieben.
Sie: Halt die Schnauze.
Er: Wuff.

Ich: Diesen Kurz-Dialog habe ich gestern (trotz des Lockdowns; oder aufgrund des Lockdowns) erlauschen können.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Kann so etwas die wichtigste Frage der Welt sein?
Bestehen funktionierende Partnerschaften vielleicht generell aus Herr und Frau Gutgenug?
Uiuiui ...
Was für eine Welt.
In der Bibel sind sie nie, aber nie wissenschaftlich oder vernünftig tätig: Da hätte Noah doch ein wunderbares Werk zur Tierbeobachtung verfassen können ... - aber was macht er, all die Zeit auf der Arche? Nicht mal das ist überliefert! Ach, Ihr lieben Theisten, erklärt mir doch mal diese Sünde wider alle Wissbegier.

KEIN TALENT ZUR ZUFRIEDENHEIT. Eine Ich-Geschicht.

CORONA und all das Zeugs überhaupt, vor allem unsere FOOTPRINTS: Man sollte endlich mal weltweit die Ein-Kind-Politik einführen. Jeder Mann, der eines zeugte, wird 'verklebt'. Wer das nicht will, soll einfach kein Kind zeugen.
Das einfache Schweizer Volk: Aber werden dann nicht böse Frauen versuchen, Männer, die noch kein Kind zeugten, zu verführen? Bis sie mehrere haben?
Ich: Na und, dann muss man(n) halt standhaft bleiben. Herz vor Lust - oder so.
Die anderen: Das kannste jetzt aber nicht ernst meinen!
Ich: Jaja, wer sind wir, anderen Völkern und Staaten so etwas aufzuzwingen, die nie so Industrienationen waren, wie wir, schon vor 150 Jahren etc. blabla. Ich weiß.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Meint Ihr nicht auch, die Romantik und die Postmoderne teilten etwas? Sind sie nicht beide mehrfach kodiert und können sie nicht beide auf verschiedene Weise und mit ganz verschiedenen Ansprüchen gelesen werden ...?
Wieviel Ordnung verträgt die Welt im Roman (bis sie überkandidelt wäre) beziehungsweise wieviel Unordnung verträgt die Welt?

Lektoren-Mail: "Mir gefällt die Verve der frühen Schreibjahre, das Deschnerhafte Ihrer Religionskritik (nur konnte der nicht so gut formulieren)." - Wow, das ist mal ein Lob! Danke.

Samstag, 17. Oktober 2020

StechSCHRITTwalküren: Da schreiten sie geschlossen dahin, fort vom Turnier - aber in den Krieg ...

Freitag, 16. Oktober 2020

Das Leben selbst ist doch schon EXIL; eine Verbannung aus dem Paradies (durch die traumatisierende Geburt - oder sollte zumindest ich schon seit jeher so gefühlt haben? Schliesslich kam ich durch den für mich bequemeren Kaiserschnitt auf die Welt ...)

"Geldi-Geldi" (in meinem neuen Buch "Bibberland, Zeitgeistangst") - auch Thelen nannte es das "Land der Fränkli"! - Wie soll man das Geldi-Geldi auch ernst nehmen können ...

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Da war ich in der Schulklasse, 9. Schuljahr, Gymnasium, und habe geschwärmt davon, was Literatur alles kann, was es einem zu geben vermag etc. pp. Da streckt einer die Hand hoch und sagt: "Aber ein Buch hat selten Brüste." - Totenstille, dann Gelächter, dann der Lehrer: "Leider geil."
(Und was denken die Mädchen? Uiui ...)
Carl Spittelers Literaturwerke wurden ab den 1910er-Jahren wie Heilige Texte behandelt. Vielleicht ist er darum später so tief gefallen. Man hat ihn als Menschen zu wenig ernst genommen.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Ooh, da träumte mir letzte Nacht, ich würde einen Nachen besteigen und ins Wunderliederland fahren. Und aber als ich am Morgen aufwachte, hatte ich auf einen Zettel geschmiert, was ein billiger Abklatsch von Bilka Blixa (von einem Küchenlied) ist:

Wo bist du gewesen?
Sag es mir
Ich bin bei der Schwester der Uschi gewesen
Oh weh mir
Was hast du denn dort getan
Sag es mir
Ich hab geschnuppert und auch geschlecket
Oh weh mir
Was hast du geschlecket dort?
Sag es mir
Eine Brunze mit ******* gab es dort
Oh weh mir
Was hast du gestunken
Sag es mir?
Ein Bech'r voll mit rotem Blut
Oh weh mir
Was haben die Hunde und Katzen gefressen
Sag es mir
Sie haben die Brüche mit ******* gefressen
Oh weh mir
Was ist denn darauf geschehen?
Sag es mir
Sie war'n in einer Stunde gedeckt
Oh weh mir
Was wünschst du dir für deinen Vater?
Sag es mir
Ich wünsch ihm viel Kind' im Himmel
Oh weh mir
Was wünschst du dir für deine F****
Sag es mir
Ich wünsch ihr einen Stuhlg* in der Hölle
Oh weh mir
Oh lob mir

Was mach ich jetzt draus? Was mach ich bloss draus?!
Das erste Mal gibt es jetzt mehr als eine Million Einfamilienhäuser in der Schweiz. Wenn dies schon an und für sich eine tragische Meldung ist, so wird sie es noch mehr durch den Umstand, dass darin meistens 1 bis 2 Personen leben! Ich dachte, wir würden verdichtet bauen!
Das einfache Schweizer Volk: Schaffe, schaffe, Häusle bauen ...
Der Geist ist der Kausalitäts-Hersteller unter all den verabreichten Narben im Leben; man versucht ihnen aber zu entgleiten. Am Ende muss der wahre Schriftsteller in diesem Dilemma auf eine Privat-Sprache ohne Wenn und Aber kommen. Bei den Wahrsten (im Sinne des Wortes) würde es Reinste Literatur selbst. Wie etwa bei Arno Schmidt. Am Ende, in JULIA, wäre der Sinn - nur den Schülern lesbar - unsichtbar, ohne die Wort-Cartouchen dort gestanden, das wirkliche Zwischen-den-Zeilen, das eine uralte Sehnsucht der Literatur ist. Ich sage mir, dass sich aus den Zetteln das aus den Zwischenräumen lesen lässt, was er noch gedacht hätte - aber nie mehr geschrieben ...

Montag, 12. Oktober 2020

Er vergleicht ihn (den Schriftsteller) mit einem im Straßenverkehr überfahrenen Hund, der die Vorortbewohner mit seinen taktlosen Schmerzensschreien um die Nachtruhe bringe. Also WEM fällt denn SO ETWAS ein?! Nein, nichts zum Vergleich mit dem Schriftsteller ... Aber da soll ein überfahrener Hund, der im Sterben liegt, nicht einmal mehr heulen dürfen? So ein Kritiker gehört ehrlich gesagt selbst überfahren, auf dass er im Straßengraben langsam verblute - und dass dann noch einer komme und sage, er solle mal etwas ruhiger krepieren! Lange nicht mehr SO gefühlt!

Eine IDEE ist nicht patentierbar, nur die Umsetzung(sidee). Wenn ich die (Umsetzungs-)Idee hatte und eine Projektskizze anfertigte, eine POCKET-OPER aus einem Stoff zu machen, so besitze ich das Recht auf diese bestimmte Umsetzung (z. B.: EINE SÄNGERIN und nur ein BESTIMMTES ORCHESTER hinzuzuziehen). Auch der von mir gewählte Handlungsablauf ist Teil meines Copyrights, der TITEL, dass man sich auf FRAUENRECHTE konzentriert etc. ... Gell, Boogyboogboogböög(in)?!

Was soll eine nur dem "Greifbaren und Griffigen verpflichtete Tonart" sein? - Armer A. O.

Sonntag, 11. Oktober 2020

Warum meinen immer viele Dummdenker, das Ziel von Verschwörungen sei die Weltherrschaft? Erstens wäre die verdammt anstrengend ... und zweitens machen die meisten Menschen auch so, was den Reichen nützt - freiwillig.

Die Nicht-Mamsell (dreifach: Sie wollte bestimmt nicht so genannt werden; sie war keine Mutter [jaja]; und bestimmt stand dem ihr "Wohnung-dieses-Versteck" entgegen) der Gruppe 47, Ingeborg Bachmann, starb dann auch mit 47 Jahren. Es machte sie auf seltsame Weise zu DER Gruppe-47-Schriftstellerin (auf andere Art und Weisen ist sie es natürlich schon zuvor gewesen ...).

Samstag, 10. Oktober 2020

ACHTUNG, diese EINLADUNG ZUR BEERDIGUNG* ist - gerade in CORONA-Zeiten muss man das ja vielleicht sagen - ERNST (und gleichzeitig: nicht ganz ernst) gemeint: Da mein Buch "Anja und andere / 8 Lebenserzählungen" nicht in der gedruckten Form erscheinen darf (es gab Einspruch von einer der Patientinnen; sie zog ihren Lebenseinblick zurück, obwohl ich ihr alles erklärt hatte und sie noch im März 2020 sich auf das kommende Buch freute; nun ja, so etwas akzeptiere ich hier aber [obwohl ich es juristisch durchsetzen könnte; aber darum kann es hier nicht gehen], weil ich nicht noch selbst neue Opfer generieren möchte ...). Es wird daher um zwei Passagen/Geschichten gekürzt und digital erscheinen. Natürlich ebenfalls bei Münster in Basel (https://www.muensterverlag.ch/produkt/riedo-anja-und-andere-2/). Die Bücher werden bald wieder vorbestellbar sein (es wären bei den gedruckten gut 300 schon geordert worden!). 

Um mich aber vom richtigen Lese-Exemplar, dem haptischen Buch zu verabschieden, lade ich am 31. Oktober 2020 zur Buchbeerdigung ein, also quasi an Halloween! :-) Und am 1. November, kurz nach Mitternacht von Halloween, beginnt ALLERHEILIGEN ... Da darf dann die digitale Ausgabe des Buches weiterleben wie eine verlorene Seele im Jenseits ...

ES DARF ZU DER BEERDIGUNG KOMMEN, WER IMMER MAG. MAN MUSS MICH NICHT EINMAL KENNEN ODER EIN BUCH VON MIR GELESEN HABEN. EINZIG EINE SCHRIFTLICHE ANMELDUNG AN DR@DOMINIKRIEDO.CH BIS ZUM 29. OKTOBER UM MITTERNACHT SENDEN MIT VORNAMEN UND NACHNAMEN PLUS DEN JAHRGÄNGEN SOWIE DEN TELEFONNUMMERN ALL JENER, DIE TEILZUNEHMEN WÜNSCHEN (JAHRGANG etc. IST NÖTIG WEGEN DER CORONA-AUFLAGEN).

Es würde mich freuen, Euch/Sie da zu sehen. Es beginnt ab 19 Uhr in der Wohnung von Dominik Riedo in der Fuchshubelstrasse 9 / 3063 Ittigen (7. Stockwerk). Bitte mit Maske erscheinen und sie die ganze Zeit in der Wohnung drin aufbehalten.

[[*Eine im Buch beschriebene Person ist an Corona gestorben. Vor dem Tod habe ich sie noch gefragt, ob sie das zu makaber oder eifach doof fände, so eine "Beerdigung" durchzuführen. Aber ich hatte nicht mit ihrem Witz gerechnet! "Überhaupt nicht! Mach es nur etwas abgedreht!" Das ist doch ein schönes fast-letztes Wort. RIP.]]

Für weitere Fragen können Sie/kannst Du mich gerne kontaktieren unter dr@dominikriedo.ch oder 031 / 536 53 23.

Ich freue mich auf diese Sache und kann Halloween kaum erwarten!

Dominik Riedo

Donnerstag, 8. Oktober 2020

NEW MODEL ARMY wird in der Suchmaschine zu NEW BODY ARMY: WTF!?!

Da verfallen die Menschen in die seltsamsten Zungenwortschlangen: Spitteler sei der einzige rein schweizerische Nobelpreisträger. ERSTENS stimmt das nicht: Wenn, dann ist er der einzige LITERATURnobelpreisträger, der - ACHTUNG - gebürtiger Schweizer ist. Und nichts da von REIN! Wem käme da nicht das RASSENREIN in den Sinn?!

Mittwoch, 7. Oktober 2020

RAMMSTEIN, Feuerschwanz, Stahlzeit, Völkerball, Der Wahnsinn, Weissglut, Die Bestien, Stammheim,  Spieluhr, Wildes Tier, Betonengel ... Warum nicht: Peinbein, Steinkeil, Pillgrill?

Montag, 5. Oktober 2020

Es sollen in Deutschland mehrere Kinder aufgrund der medizinischen Masken gestorben sein. Leute, wie viele Ärzte wären da schon tot oder hätten Probleme, die seit Jahren oder Jahrzehnten mit Maske operieren, teilweise stundenlang! Und nur weil es Kinder sind, passiert nicht automatisch mehr - meist ist das Gegenteil der Fall: Sie sind robuster.
Oder jemand sagt, die Kurz-Fahrt von Trump, um seine Anhänger zu grüßen, sei für seine Begleiter kein Problem, da sie ja Masken getragen hätten - und sie verweisen auf Maskenbefürworter, die sagten, mit Maske sei doch alles kein Problem. Doch hallo! Das tun wir nicht. Mit Maske ist einfach die Chance auf eine Ansteckung gesenkt, keineswegs vollständig verschwunden.

Sonntag, 4. Oktober 2020

Juliette Binoche wird ja manchmal als intellektuelle Schauspielerin herumgereicht. Auf jeden Fall setzt sie sich hörbar (sie schreibt offene Briefe dazu in "Le Monde") gegen den Klimawandel ein. Dumm nur, dass sie auf Frage 1 eines Journalisten - "Tut es Ihnen auch selber gut, wenn Sie sich für Anliegen wie den Klimawandel engagieren? - absolut dämlich antwortet: Weder korrigiert sie den Lapsus des Journalisten (man engagiert sich hoffentlich gegen den Klimawandel), noch geht sie locker darüber hinweg, indem sie sagt, dass man/frau das nicht (nur) für sich selbst mache, sondern: "Ach, ich muss im Leben gar nichts mehr erreichen, damit es meinem Ego guttut." Ja, KLAR! So was tut man, um sich eben für die ganze Umwelt einzusetzen. Nicht, damit es dem eigenen Ego guttut. Schon klar. Aber das sagt sie nicht. Doch es kommt noch schlimmer, mit der Antwort auf Frage 2: "Haben Sie nicht aufgehört, in Paris Auto zu fahren"? Antwort Binoche: "Aufgehört? Wieso sollte ich das getan haben?" - Gibt es das noch?! Sie begreift nicht mal, wie das mit 'ihrem' Anliegen zusammenhängt! Und natürlich hört sie schon gar nicht mit dem Autofahren auf. Warum auch? - Ihre Antwort: "Nein, noch kann ich nicht auf mein Auto verzichten." Ganz einfach, nicht? Man verzichtet nicht auf das eigene Auto, weil man es nicht kann.
Und so jemand wird interviewt in einer seriösen Zeitung. Ohne Kommentar!
Ich sehne mich nach einer Zeit, in der sogar Heilanstalten von Fotografen um ca. 10 Uhr 10 abgelichtet wurden. Derart viel stolz hatte man bei seinem Job ...
Das einfache Schweizer Volk: Bei I. B. sollte man bezüglich der Gruppe 47 wohl von Mitgliedschaften sprechen - mindestens.
Ich: Was?!
Das einfache Schweizer Volk: Naja, A. S. hatte in seinem ganzen Leben nur zwei Gegenstücke, höchstens. Eventuell nur eines. That's our man!
Ich: Was soll ich dazu sagen? Ihr habt mich!!

Samstag, 3. Oktober 2020

Was für ein seltsames Wort in meinen Ohren: schmERz.
Das einfache Schweizer Volk: Warum?
Ich: Hört ihr es nicht? Das Pfeifen und Klagen, das Drücken und Plagen?!

Mit Meerhauch und Eichenblatt, 

Hieltst Du die Gräser satt;

Wenn Dein Tag begann,

Wagten sich Sonnen heran.


(Mit DANK an I. B. und B. B.)

Warum nicht gleich eine Mannespflanze ...

Sogenannte Männerpflanzen (super pflegeleicht): Und das soll dann nicht diskriminierend sein?!

Nein, doch eher einen Snacksident. (Ich hatte einen Snacksident.)
Ich hatte einen Snagsident.

Freitag, 2. Oktober 2020

GLÜCK ist die das Erfüllung formvollendete Zustandebringen eines Kinderwunsches als junger Erwachsener geplanten Buches.

Ach! Bibliographen, wie ich Euch neide!
Nie werdet Ihr untergehen, und stets
Wird man und frau bloss Euch heranziehen für alles,
So einzig voll Ruhm Ihr seid, Amen!
(Für Doktornarbeiten)

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Die Covidiotin: Meinungsfreiheit heißt auch Denkfreiheit.
Ich: Dann denken Sie durch das Atmen ohne Maske?!

Mittwoch, 30. September 2020

Lost in Translation - und eben doch unverloren ...

Sonntag, 27. September 2020

Heino: Hiiieeeerrrrr kommt die Tonne!
Seine größere Hälfte: Danke, mein blau-getunkter Enzian.

Donnerstag, 24. September 2020

Pro BIERs ...: aus!

Montag, 21. September 2020

Paul Celan hat es im Gedicht CORONA ganz genau gewusst: Man muss in diesen Zeiten vorsichtig sein mit Mohn! Mohn und Gedächtnis.
Das einfache Schweizer Volk: Urgl?
Das einfache russische Volk: Ural?
ICH BIN HYLE! - Was ist hier falsch?
DeSV: Hyle ist weiblich, drum ist es ja formbar!
Er, oben: Meine Güte, ihr habt wirklich nichts begriffen!

Sonntag, 20. September 2020

Der wütende Smollett: Ihr verdammten Smelfungen!
Das einfache Schweizer Volk: Selber Gollum!

Fand 9/11 statt, weil die Mauer in Berlin an einem 11/9 einstürzte? (Zwölf Jahre später, also ein Jahr nach dem Jahr 2000, wie das chronologisch erste Ereignis ein Jahr vor 1990 stattgefunden hatte ...)

Samstag, 19. September 2020

Matthias Zschokke sagte 2011 (ungefähr), Autorinnen und Autoren sollten ihre Werke direkt in ein Literaturarchiv geben, wo Verleger/innen sich dann aussuchen könnten, was davon sie publizieren wollten (Ausschaltung der nervtötenden Verhandlungen zwischen Autor und Verleger). Die Idee hat was: So könnte man die Mitwelt als bereits Nachwelt betrachten und eventuell abgeklärter schreiben - da man ja nicht mehr immer auch für den Markt formuliert, sondern nurmehr fürs Archiv. Gefördert werden könnte dann die Ablieferung ins Archiv, und alle Bücher wären für lange Zeit gerettet. Selbst die Verleger-Seite könnte so irgendwie auf die Bücher schauen, als lägen sie theoretisch schon lange dort - was auch sie von bloss verkaufstechnischen Gedanken abbringen könnte - sie betrachteten so zeitgenössische Literatur eventuell zum ersten Mal mit den gleichen Augen wie literaturhistorisch irgendwie "wertvolle" Bücher, die sonst nur nach Jahrzehnten ihrer Entstehung mit ehrlichem Lob der Verleger in die Welt entlassen werden.

Donnerstag, 17. September 2020

Der kleine Korpskommandant (schier die Lungen zerplatzen lassend): EIERSALAT, jetzt!
Die Rektuten (sic): Was?! NEEEIIINNN!!!
Der Bundesrat, geschlossen (= 7 Stück): Ach ja, das ist so seine Sache. Wenn der Ruedi nicht wär!

Nichtiger als Nichts, das rein Spöttliche der Krameisen, kein Schleim zunied'nlassend ...

Es spricht aus mir mit spitzen Herztönen. - Stich nicht zu, mein Herz, tu es nicht ...! ...

Ich: Warum wohl heißt es ROMEO & JULIA?
Das einfache Schweizer Volk: Die Julia hängt am Schwänzchen?
Die Deutschen: Romeo steht in der Mitte!
Ich (wende mich ab)
Ah! non poss'io ...

Mittwoch, 16. September 2020

Sie: Ja, der Bauchnabel ist das Zentrum des Arschtralkörpers.
Die Ärzte (kringeln sich am Boden vor Lachen)

Dienstag, 15. September 2020

ZUSAMMENHALT im Land? - Kaum ist Echinaforce als mögliches Mittel gegen Corona auch nur leicht angekündigt, kaufen die Schweizer die Drogerien und Apotheken leer. Zuvor waren es - mit Beginn der Pandemie hier - Vitamin-C-Tabletten. Und weiss man um die Menge der verkauften Packungen, wird klar, dass die meisten Menschen den Wirkstoff gleich für mehrere Monate bis Jahre erwerben, egal, dass sie selbst noch gar nicht betroffen sind oder schon gar nicht zu einer Risikogruppe gehören. Derweil andere, die ihn verschrieben bekommen, leer ausgehen.

Samstag, 12. September 2020

 Tanz on the Steppich.

Freitag, 11. September 2020

 T-ERR'R. Die Erde ist putsch.

 Des Schweizers Abwehr: kamiko**en.

 Aaahhh - all die Kamikatzen!

Dienstag, 8. September 2020

Vielleicht wäre die Sieschöpfung besser!

Montag, 7. September 2020

Die Erschöpfung ist spürbar misslungen.

Freitag, 4. September 2020

Die Hygienemasken machen die Menschen recht ansehnlich, nicht? Also so ein wenig wie ein Cover von David Bowie, irgendwie. Mehr Kunst.
Es ende drum wie's ende ... - drum: dumm.
DUMMHEIT TUT WEH!
Isa Lüber: Die Alten und andere Risikopatienten könnten einfach zu Hause bleiben.
Ich: Danke, Du Ego-Mensch! Am besten gleich noch einsperren, oder? Dann sollen Raucher (sind erwiesenermassen auch Risiko-Patienten) nur zuhause in ihrer Wohnung rauchen dürfen! Oder völlig absurd: Und Eltern sollen mit ihren Kindern auch in der Wohnung bleiben, immer; denn eine Familie kann mehr Todesfälle haben als ein Paar ohne Kinder!
Isa Lüber: Wenn viele Menschen gleicher Meinung sind, dann muss was dran sein.
Ich: Gegen das kann man schlecht argumentieren: Meistens ist Dummheit dran. Denn Hitler hatte auch Millionen Anhänger. Waren die zwölf Jahre klug? NEIN!
Isa Lüber: (Wann würde sie an die Maskenpflicht glauben? Es brauche) überfüllte Krankenhäuser und überforderte Ärzte. Und dass sich die Leichen wie im Mittelalter auf den Strassen stapeln.
Ich: Meine Güte, wo anfangen? Sie ist so egoistisch, dass sie lieber keine Maske tragen will als den Ärzten eine normale Arbeit ermöglichen. Sie kündigt, weil sie keine Maske tragen will, aber den Ärzten darf man dann alles zumuten! Und auch im Mittelalter haben sich Leichen nicht auf den Strassen gestapelt! Überleg Dir das Bild mal - und was Du sagst! Hast auch mal Deutsch und Geschichte gehabt?

Mittwoch, 2. September 2020

Wie sie schon sagten: Smother your mother or kpillow them softly.
Das einfache Schweizer Volk: Der Knacklaut kommt aus dem Süden?
Ich: Genau. Vonitalien.
Gott: Das ergreift die nie!
Jesus, der Jens: Hoho!
Jörg: Ach so ...
Oh, die Drillbühnchen der Schweiz, die Armee-Basen der Schweizer Offiziers ...
Meine Lieblingsfarbe? - Das GEGENTEIL von Drillhühnchenorange (sic!).

Dienstag, 1. September 2020

Er (frisch verliebt, er denkt ans Essen am Date): Désirée, die ist ein Reh ...
Ich: Sorry, das musst du mit zwei "s" schreien.
Er: Zwei Essen? Das kann ich mir nicht leisten!
E LANGE TAG

E lange Tag esch es gseh – ohni DECH 
We jede Tag jetz, emmer weder ellei
Am Morge ellei ufwache, ellei z’Morge ässe
Am Vormittag ellei i de Wohnig, am Nomittag
Uf was wartet mer denn noh?
Frühner hani mech ufs z’Nacht gfreut
Of de Obig met DER:
Spaziergäng, entpannt vor em Färnseh
Öppis läse oder au mal es tüüfs Gspräch
Trotz dr Müdigkeit
Emmer hesch DU mehr s’Gfühl gäh vo Heimat
Vo Zueneigig on d’Geborgeheit

Auh höt gschpöri das noh
Wenni met DER zäme beh
Aber emmer esch doh sehr gli
s’Gfühl vom Ned-ganz-do-Sii
Als wär ech äbe ned däh
Wo DU wettsch
Oder DU ned doh
Als wärsch DU
Werklech det em Grab
Wo nömm use chasch
För emmer ond ewig
 – ond ech be nonig det
Rückzugshausen, den 31. Juni 2020  
Lieber Y. Z.

Aaahhh, die Befreiung: Endlich einmal nicht mehr jeden Tag auffallen! Endlich einmal zu großen Stücken ‹normal› sein dürfen. Es war (und teilweise ist es noch) eine schöne Zeit, der Lock-Down, und ich bin froh, dass ich sie erleben durfte. Schon traute ich mich nicht mehr, an so was zu denken, so was zu hoffen ...
Du weißt ja, dass ich all die gesellschaftlichen Überpflichten nicht mag, nicht das Extrem-freundlich-Sein, das Händeschütteln, erst recht nicht die drei Küsschen, das alles stößt mich ab. Aber auch nur die Vorstellung, zwei Mal die Woche mich in den Rahmen einer «gemütlichen Runde» zu begeben, lässt mir den Schweiß auf die Stirn treten und mein Herz unruhig zu schnell schlagen.
Aber so, so hatte ich immer eine gesellschaftlich voll akzeptierte Ausrede. Ja, meist noch besser: Ich wurde gar nicht mehr aufgefordert, dorthin oder dahin zu kommen. Und musste ich einkaufen gehen, waren die Läden halbleer, meine Abendspaziergangsrunde noch weniger frequentiert als am Weihnachtsabend. Das alles ließ mich wieder hoffen für die Welt: Wir Menschen schaffen es vielleicht doch mal noch, jeder in seiner Wohnung zu bleiben und zu lesen, verbunden nur mehr mit Telefonbildschirmen und ab und zu einem Treffen der Familie.

In diesem Sinne viele liebe Grüße aus meinem Literaturrefugium ...

DR
AKTZEPTIERT!
"Gewinne eine natürliche Geschenk-Box!"
Ich: YES! Noch so gerne: immer wieder!
Das einfache Schweizer Volk: Jaja ...
Heute las ich "Fangesang" und fragte mich, was "Fange-Sang" ist? Dabei war schlicht "Fan-Gesang" gemeint ...

Montag, 31. August 2020

Herzlichen Dank für Ihre Schmail.
Das Gegenteil von Spaßgesellschaft soll immer Trauergesellschaft sein?! Spinnt Ihr eigentlich!?! Was ist mit einer Ernstgesellschaft oder Seriösgesellschaft?
Es braucht Meer fürs Überlebensetzen/Überlesen.

Sonntag, 30. August 2020

Miss Ränzi.
Mein Bauch: Hey!

Samstag, 29. August 2020

Die Gegenwart hat ewig recht. Gegen was? Und: ewig?! War das schon immer so?

Mittwoch, 26. August 2020

Lottosex - weil Sex im Lotto gibt es ja kaum ...
Das wieder einfache Schweizer Volk: Haha, hihi!
Zeitnah, seitnah, zaitnah, Sait-nah, BLEIB-DA!
Der h'AUTOMAT'e: nie, was er sollte, immer pfludig.

Dienstag, 25. August 2020

HERAkles.
Der Automat im "Olympischen Frühling" als quasi deus ex machina - Spitteler hat es einfach wortwörtlich genommen!

Montag, 24. August 2020

Lock'n'Roll.
Carl Spitteler, der Traum vom Lieben Gott: "... Da entstieg dem Nachen / Ein strahlend Frauenbild, vertraulich winkend, / Eilt auf mich zu und lachte mir ins Auge: / »Kleingläubiger Zweifler, hast dus nicht gespürt?« / Dann nahm sie meine Hand und führte mich ... - Hah! Was sagt ihr jetzt: DA NAHM SIE!
Das einfachere Schweizer Volk: Wussten wir schon immer ...
Pock'n'Roll!

Freitag, 21. August 2020

Der Idiot, der denkt, alles sei so einfach: Pornetheus und Epimetheus, haha?!
Das nicht mehr ganz so einfache Schweizer Volk: Verpiss dich!
(Es geschieht ...!?)

Montag, 17. August 2020

Offenbar Oscar Wilde: "Aber die Leute haben dieser Kapuze (= Mönchskappe) schon seit Langem auf französisch adieu gesagt und verkappen ihren Falken statt dessen mit einem 'Pariser'." - Aha! - Und eben: DAS ist also der Falke! ... Sie erinnern sich an die "Falkentheorie" von Paul Heyse, ja? Das DINGSYMBOL. Und das war also des Falken Kern. :-o

Donnerstag, 13. August 2020

Das unschuldige Kind: ... und wir sind nicht umsonst verwest ...
Die Turnschuhfirma: "Wählen Sie den SONG, zu dem die Kindersklaven mitsingen sollen, während Ihr Schuh fabriziert wird."

Mittwoch, 12. August 2020

Idyll (oder IiiiiiDILL?) mit Nadel: Was sticht denn da so in meine Seele? - Stechen? Es rettet doch mein Leben ... Morphin, oh wirkungsmächtiger GOtt (allemal mächtiger als Bleifuss ...)!
Die einfache Schweizerin: Da liest er ab von der Etikette seines Biers: "Kill Kenny!" - Wow: DER RUF! Er steht auf und killt Kenneth B. ("Das Bier hat es mir ... aufgetragen!")
Das einfache Schweizer Volk: Äh, also das lässt an Qualität zu wünschen übrig ...
"... und verkappen ihren Falken statt dessen mit einem 'Pariser'" - Ach so: DAS ist der berühmte Falke!

Dienstag, 11. August 2020

Limp - der Teddy-Bohr'.
Lieber 'ne Eco-Manie als allgegenwärtige Egomanie!

Montag, 10. August 2020

Wurzel your B-A-C-H! The Melody of Freedom on Earth!
Super Phun Thyme. Free your (Ge)Würz-Den-Bach!
Smother your mother! - sagt Dein BROTHER!
Sie: Du hast da einen Gerstenfleck.
Er: Das kam aus reiner Biernot.
(Mit allen Zeichen eines Biernouts. Ein völlig unverhoffter Zustand.)
Das einfache Schweizer Volk: Wegen Shitlynn?!? Die verknallt war in dich?!?
Ich: Yep.
Das einfache Schweizer Volk: Autsch. Und: Mann, ist das blöd.

Sonntag, 9. August 2020

Sie katzte wie wild in meinem Gesicht herum!

Samstag, 8. August 2020

In der Schweiz, so fragten mich die Brasilier 1998 in Hastings, hätten wir sicher alle viele Kuhsinen und Kuhsins, nicht? - Jaja, so muht es in aller Welt ...
Ui, da kommt das NEINHORN dahergaloppiert!
! ZEHN JAHRE (10 Jahre) BLOG ! - inklusive täglicher Speicherung durch das Literaturarchiv Marbach und einem Monats-BEST OF durch etk ... auf ein weiteres Jahr ... bis zum Schriftstellertod mit 47 (dasselbe wie bei Musikern und Schauspielern mit 27 ... Man sehe sich mal WvN an und Hermann Burger und Ingeborg Bachmann und ...)! oder auf IMMER! oder auf etwas dazwischen ...
Üb'elsetze - muss das meinen ...

Freitag, 7. August 2020

Die wahren Wunder? - Das Verwandeln der Sterblichkeitswelt ins Komische, nicht mehr nur Völlig-Absurde, dass wir Leser, deren Leben eigentlich ein einziges Weinen sein müsste im Angesicht unserer Realität (zum Glück nicht immer der: Wirklichkeit!), zu lachen lernen können in ebenderselben Realität.

Donnerstag, 6. August 2020

Lieber Herr Geigenzahler, was kostet denn klassische Musik?
BALLSAM - für die ... Fersen ...? - Da kommt ja etwas Schönes zum Vorrind!
Ein Buch, zu blicken in das schwärzeste Schwarz: in den grössten Schmerz, der zwar nicht naturstumm sein müsste, es aber bisher durch den ungeheuren Überlebenswillen ist - er würde wohl sich sprechen lassen, aber dann müsste man ihn ungeheuer lange sprechen lassen und alles aussprechen, was den Verfasser ins Grab bringen würde vor lauter Kummer über das, was uns alles ausmacht.

Mittwoch, 5. August 2020

Gott ist einsam. Er lebt unter lauter Toten.
Das einfache Schweizer Volk: lauten?

Freitag, 24. Juli 2020

Federer wird bald seinen Job an den Nadal hängen.