Sollte es etwa das richtige Gemisch ausmachen? Aber wie sollte man dies testen? Ach, es ist kompliziert und wissenschaftlich schwierig, korrekt rassistisch zu sein. Und bis der Rassist das alles weiß, das alles überprüft hat, ist er schon derart klug und hat gelernt, differenziert zu denken, dass er keiner mehr ist.
Montag, 7. September 2026
Wenn man rassistisch sein möchte, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass Neandertaler-Gene ausmachen, warum Weiße und Asiaten anders sind als Afrikaner. Und meist werden ja Asiaten noch etwas höher gestellt – wie gesagt: von Rassisten – als Weiße ... und die haben nicht nur Neandertaler-DNA, sondern zusätzlich oft auch noch Spuren einer weiteren ausgestorbenen Menschenart in sich, dem Denisova-Menschen (das bekannteste Beispiel sind die Tibeter: Sie besitzen eine Gen-Variante names EPAS1. Dieses Gen stammt direkt vom Denisova-Menschen und reguliert die Produktion der roten Blutkörperchen. Es ermöglicht dem Träger, in extremen Höhen ohne gesundheitliche Probleme bei sehr dünner Luft zu leben). Macht also wirklich der Urmenschenanteil das Positive aus (mal abgesehen von den noch unklaren Ghost Lineages)? Aber Menschen in Afrika tragen ebenfalls Neandertaler-Gene in sich, meist nur etwas weniger. Bedeutet das für den Rassisten, je höher der Anteil der Urmenschen-Gene, desto höher hat er den betreffenden modernen Menschen zu stellen ... in seinem Kopf? Aber was wäre dann mit den Maori oder vor allem den Aborigines/Papua, die weltweit den höchsten Anteil an Urmenschengenen in sich tragen ...?
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