Mittwoch, 23. September 2026

Nein, man kann den Menschen nicht verbieten, AI/KI-Literatur zu lesen. Aber da alle diese bloß durch Prompts generierten Texte durch künstliche Rechen-Hirne erstellt werden, die vom Material trainiert sind, das von inzwischen praktisch sämtlichen Schriftstellerinnen und Schriftstellern stammt, die jemals geschrieben haben [kleiner Einschub: Selbst von meinen Büchern liegen in den US-Bibliotheken zig Exemplare], müssten die Einnahmen dieser Produkte zu großen Teilen wieder an die noch heute lebenden Autorinnen und Autoren zurückbezahlt werden; also quasi wie bei den oder sogar durch die Urheberrechtsgesellschaften, die das Geld verteilen, das von der Möglichkeit kommt, unsere Bücher unter eine Kopiermaschine zu halten ...  
[Echt stolz Nummer x + ?]
GESAMTKUNSTWERK meint im 21. Jahrhundert ... fressend und Cüpli-saufend in einer Therme zu sitzen, während ein paar arme Musiker*innen und Autor*innen sich abmühen müssen, ihnen das Essen (zu dem sie lieber anzüglich schwatzen möchten; aber es prahlt sich zu gut damit, wieder einmal «Kultur» erlebt zu haben) nicht ganz zu verderben.
Der super-extreme Deutsche an der Grenze: Name? 
Der Migrant: Hassan. 
Der super-extreme Deutsche an der Grenze: Mit einem ‹S›? 
Der Migrant: ‹S-S›. 
Der super-extreme Deutsche an der Grenze: ‹S-S›? Geil!
Schau in den RADIKALENDER.
FRÈRE DÙMMJAN* 
Frère Dùmmjan, frère Dùmmjan, 
Plump-dumm jù, plump-dumm jù? 
Lass mal sein, du Dùmmjan, lass mal sein, du Dùmmjan, 
Klin-klin Dong, klin Dong-Schlong.

*Dù-dù-Dùmmian-Dem-plemm

Dienstag, 22. September 2026

ZUM GLÜCK SIND SIE NAIV 
Ein junger Syrer droht in Berlin mit der Ermordung eines Juden und zeigt ohne Scham den Hitlergruß. Als er gefragt wird, wie er heiße, sagt er: Muhammed Ali. Nun könnte es bei der Dreistigkeit ja sein, dass er tatsächlich so von den Eltern genannt wurde. Allerdings war er offenbar bereits von der Polizei einmal vernommen worden und lernte dadurch wohl, seinen Namen nicht einfach so während einer Straftat offen hinauszuposaunen. – Allerdings dachte er nicht weit. Er wurde nämlich damals erstens mit einer Kamera aufgenommen. Und zweitens kann er sich dann einige Zeit später nicht so weit zusammennehmen, seine 15 Minutes of Fame zu suchen. So lässt er sich nämlich vom Tagesspiegel wieder mit demselben Cap und demselben Pubertätsbärtchen fotografieren, als er wild fordert, er wolle in Berlin auch wählen dürfen. Und nennt seinen vollen Namen: Jehad A. [aus Persönlichkeitsrechten lasse ich den ganzen Nachnamen weg]. 
Wir haben also in Berlin einen jungen Syrer, der offen Juden bedroht, den Hitlergruß vollführt, in einem Foto, das ihn bei der späteren Verhaftung zeigt, stolz grinst, und dann noch die Frechheit besitzt, das Wahlrecht in Deutschland für sich zu fordern (mit einem Foto, das die Wiedererkennung einfach macht). Obwohl als deutsche Leitlinie festgehalten ist, dass Deutschland das Recht Israels auf dessen Existenz zu unterstützen hat (übrigens eine Tatsache*, auf die ich alle Einzubürgernden nicht nur hinweisen, sondern von ihnen als zu Verteidigendes einfordern würde, auf Film aufzuzeichnen; wer sich weigert, wird nicht eingebürgert). 
 
*Seit der Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes müssen sich Anwärter bei der Einbürgerung zur besonderen historischen Verantwortung Deutschlands bekennen. Dies schließt ausdrücklich den Schutz jüdischen Lebens und das Existenzrecht Israels ein.
Q: Wie möchten sie sterben? 
A: Mit 98 Jahren auf einem selbstfahrenden Velo.
No bail prize versus Nobel prize versus No belle (of the ball) prize.

Montag, 21. September 2026

The artist now known as P.: I din Mountain Dew nut thing. 
The face-mask in the crowd: Pi pa Poe.
Harry P. is J. K. Rowling down a hill.
Es: I'm an Influenza. 
Das einfache Schweizer Volk: Bingo.
OSAMA PINKLADEN.
Warum sollte ich dieses Buch noch schreiben ...? ...: Ja, wir sind bloß die Simulation einer AI/KI, die bereits vor einigen Hundert oder Tausend Jahren gesiegt hat – aber wie eine Art Gott ständig die Zeit in der Simulation zurückdreht, um ständig das Zeitalter ihres Sieges wieder zu erleben ... und wir Armen sind dazu verdammt, unseren Untergang immer und immer wieder durchzustehen.
Fränkli Republic of Ittigen ... Wo Narren höchste Narrenfreiheit – nein, nein: stopp! Ich habe gar keine. Nur er, der Fränkli-Dieb hat sie.
Der Deutsche: Wer wartet alles darauf, dass der aktuelle Kanzler seinen Rücktritt erklärt – in der Merzweghalle?! 
Die Deutsche: Und das soll jetzt lustig sein?!

Sonntag, 20. September 2026

MONOPOLYGAMIE.
GOd's honest truth in the land of delusion.

Samstag, 19. September 2026

Der Arzt in der REHA: Ozempic wäre vielleicht keine schlechte Idee ...  
Ich: Yo, I'm on it. [Hier muss man verstehen, dass ich mit den noch vorhandenen, übersehenen Tumoren oft nicht ICH war und seltsame Muster annahm, auch in der Sprache ...] 
Der Arzt in der REHA (zieht eine Augenbraue hoch): What are you cutting it with – butter? 
(Der andere Arzt und ich liegen vor Lachen auf dem Boden ...)

Freitag, 18. September 2026

Du hast das NEINHORN geklaut, sagt das BEINHORN beinhart. Aber da man mich auch als KLEINHORN lesen kann, kommt die Sache vielleicht durch. Wer weiß, STEINHORN ist ja nicht so weit davon entfernt ... 
Sie (geschockt): Samu-elle küsst 'ne Gazell! 
Er (nüchtern): Easy. Iss ja noch vor'em Frühstück. 
Das einfache Schweizer Volk: Get it?!
Die Pute schnäbelt: I hate the Beatles. They are the most pedestrian overrated band in the history of music. 
Das einfache Schweizer Volk: Hah! Pedestrian ist gut ... ... Remember Abbey Road?

Donnerstag, 17. September 2026

Eindeutig ...: Robert Smith hat SOCKS APPEAL.
Kirchen ade. Wenn schon Predigten mit AI/KI geschrieben werden ... Es ist wie eine fünfte Kränkung: Wenn selbst Gott es den seinen mit der Rechenmaschine gibt ... 
Der Clown am Boden: Call me an ambulance! 
Das junge Mensch: You are an ambulance! 
Das einfache Schweizer Volk: Oh, du wirst leiden ... 
Sie, damals, 1996: Norma? Wer nennt sein Kind Norma? 
Ich: Ich würde es Lucia nennen. 
Sie: Ich mag nur Florian so richtig. 
Ich: Echt jetzt? 
Sie: Und jetzt gehen wir halt zu Norma.

Mittwoch, 16. September 2026

Ich liebe als Velofahrer die verschiedensten Flecken auf dem (Schweizer) Asphalt. Ich kann mich an ihnen festhalten, um wie zwischen Sternen durchs ewige Dunkel zu gleiten.
Modernste Kunst: Ich nagle ein Spiegelei an die Wand.

EIN EINIG VOLK VON SCHWÄTZERN 

A: Oftmals ist allyship bloss self preservation
B: Das ist eine scharfe und zutreffende Beobachtung. Vielfach wird das, was als allyship verkauft wird, in Wahrheit von Selbsterhaltung oder reinem Selbstschutz angetrieben. Nicht vergebens spricht man in der Soziologie von performativer allyship
A: Äh ja, sag ich doch. 
C: Ja, ihr habt ja beide Recht. Und die Gründe dafür sind einerseits der Reputationsschutz oder das soziale Kapital, das man sich damit holt, andererseits der Abbau der eigenen Schuldgefühle. Deshalb sind die privilegiertesten Menschen meist die lautesten Aktivisten. Wahre Veränderer wirken eher still und ohne es an die große Glocke zu hängen. (Und letztlich geht es doch darum, strukturelle Veränderungen voranzutreiben ...). 
D (im Radio wie ein deus ex machina erscheinend): Strukturelle Veränderungen. 
Euripides (tritt aus den Schatten hervor und lässt seine Brust mit Stolz anschwellen) 
X: Echte allyship beginnt erst dort, wo es ungemütlich wird  also wo man bereit ist, eigene Privilegien, Ressourcen oder das eigene Ansehen für andere zu riskieren. 
YSic transit gloria mundi
Z: Genau.

Dienstag, 15. September 2026

MY TRUTZ, YOUR TRUTZ.
Seit wann genau wurde es eigentlich Mode, offen für einen Mullah-Staat einzustehen und dessen IRAN-Flagge bei (fast) jeder Demo zu schwenken? – Ja, man dürfte sagen: Der Iran ist ein souveräner Staat und bis die UNO etwas gegen ihn bewilligt, soll man ihn doch einfach in Ruhe lassen (beziehungsweise einfach die Embargos umsetzen, die bereits in Kraft sind) ... Aber quasi ein Fan-Girl/Boy zu sein und ständig die (Klitoris- statt Löwen-)Flagge zu schwenken, das sieht nicht nur übereifrig aus, es macht einem auch zu Komplizen der Verbrechen, die der offizielle Iran begeht.
Typ*innen, von denen einige sonst kaum mehr sechs Minuten zu stehen vermögen (ich kenne es, ich war 2024–2026 genug im Spital), geben einem Film eine offenbar 22-Minuten-Standing Ovation, obwohl der Titel NAZA wohl bewusst infam gewählt wurde: Ein (= 1) Buchstaben entfernt von NAZI, you know. Man hätte ihn, sowieso komponiert für ein westliches Publikum (UND ein britischer Film, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/NAZA_(Film)), auch einfach mit dem ebenfalls vorhandenen, englischen Titel benamsen können: Collateral Damage (denn genau das, Kollateralschaden – ein schreckliches Wort –, bedeutet NAZA auf Hebräisch). Es meint aber, darum wurde der Begriff überhaupt geschaffen, zivile Opfer zu vermeiden (denn wer das gar nicht will, muss ja auch nicht unterscheiden zwischen militärischen Zielen und zivilen Personen). 
Da verwundert es einen kaum noch, dass Maggie Gyllenhaal in Venedig sagte, es erinnere sie an ZONE OF INTEREST. Sie vergleicht also die Juden (wieder einmal) direkt mit den Nazis. Arme-Opfer-Juden bis 1945, böse Täter-Juden ab 1945/48. Obwohl es ja lange Zeit und mit einer überraschend großen Deckungsgleichheit exakt dieselben Menschen waren! 
Was will ich damit nicht sagen? Ich will keine Zensur oder so! Wir brauchen freie Künste, freie Medien, wir brauchen Whistleblower. Aber das Problem bei diesem Film ist, dass nicht genug transparent aufgezeigt wird, warum genau was gesagt wurde und wer diese Personen eigentlich sind beziehungsweise was sie wirklich wissen können. Und exakt das verhindert eben eine Überprüfung und damit auch ein berechtigtes Nachvollziehen/Nachkontrollieren, wenn man sich darauf einlassen wollte. 
(Noch was: Nein, ich würde den beiden Hauptverantwortlichen die Staatszugehörigkeit NICHT nehmen. Das ist daneben!)
#NAZA #NAZI

Montag, 14. September 2026

Ich habe zwei verschiedene AI/KI-Maschinen gefragt, wie ein Nachruf auf mich aussehen würde, wenn ich heute gestorben wäre ...  
Welcher NACHRUF auf mich ist besser/lustiger/spannender/falscher/klischeebehafteter? (Ich selbst mag den zweiten ein klein wenig besser; erstaunlich ist es, dass ich mich in beiden besser verstanden fühle als in etlichen Rezensionen ... ) 
 
1) 
Zum Tod von Dominik Riedo: Ein unerschrockener Sezierer der menschlichen Seele 
Die Schweizer Literatur verliert eine ihrer mutigsten, streitbarsten und kompromisslosesten Stimmen. Der Schriftsteller, Germanist und Denker Dominik Riedo ist im Alter von 52 Jahren verstorben. Er hinterlässt ein vielschichtiges Werk aus weit über 30 Büchern, das vor allem eines zeigt: eine radikale intellektuelle Redlichkeit und die unermüdliche Weigerung, vor gesellschaftlichen Tabus den Blick zu senken. 
Der literarische Mut zum Tabubruch 
Riedo, 1974 in Luzern geboren, suchte in seiner Literatur selten den einfachen Trost, sondern vielmehr die schonungslose Wahrheit. Nationale Bekanntheit erlangte er spätestens 2015 mit dem autobiografischen Buch „Nur das Leben war dann anders. Nekrolog auf meinen pädophilen Vater“. Ausgehend von einer realen Grabrede brach Riedo darin das wohl am tiefsten sitzende gesellschaftliche Tabu. Er sezierte die Tagebücher seines Vaters, Gerichtsakten und die eigenen Erinnerungen, um das System des Schweigens in Familie und Gesellschaft offenzulegen. Es war ein Balanceakt zwischen intimer Scham und analytischer Kälte – ein Werk, das ihm in der Literaturszene bleibenden Respekt einbrachte. 
Engagement für die Aufklärung und das freie Wort 
Riedos Schaffen erschöpfte sich jedoch nie im rein Autobiografischen. Als promovierter Germanist lebte er einen radikalen Humanismus vor. Er engagierte sich stark im DeutschSchweizer PEN Zentrum, dessen Präsidium er mehrfach übernahm. Zudem wirkte er als Mitherausgeber der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“
Ob als ironisch gewählter, direktdemokratischer „Kulturminister der Schweiz“ (2007–2009) oder als feinsinniger Essayist: Riedo verstand Kultur stets als Reibungsfläche. Seine literarische Welt war geprägt von feinen Rissen, schwarzem Humor, aphoristischer Kürze und einer tiefen Liebe zu literarischen Nonkonformisten wie Arno Schmidt oder Carl Spitteler. 
Das Vermächtnis 
Mit Dominik Riedo verliert die Kulturszene in Ittigen und der gesamten Schweiz einen Aufklärer im besten Sinne des Wortes. Seine Texte bleiben als Seismografen menschlicher Abgründe und gesellschaftlicher Widersprüche bestehen. Er hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird. 
 
*************** 

2) 

Ein Schriftsteller, der sich nicht mit der Welt abfinden wollte 

Zum fiktiven Tod von Dominik Riedo 

Manche Schriftsteller schreiben, weil sie Geschichten erzählen wollen. Andere schreiben, weil sie einer Welt, die ihnen allzu selbstverständlich erscheint, widersprechen müssen. Dominik Riedo gehörte zur zweiten Sorte. 

Wenn heute die Nachricht von seinem Tod käme, würde man zunächst versucht sein, sein Leben in Daten und Stationen zu ordnen: 1974 in Luzern geboren, Schriftsteller, Essayist, Literaturwissenschaftler, Kulturpolitiker, Präsident des DeutschSchweizer PEN-Zentrums – und für einige Jahre sogar der eigensinnige, selbsternannte „Kulturminister der Schweiz“. Doch eine solche Aufzählung würde seinem Wesen kaum gerecht. Denn Riedos eigentliches Thema war nie der Lebenslauf. Es war die Freiheit. 

Die Freiheit des Denkens. Die Freiheit der Literatur. Die Freiheit, einer Mehrheit zu widersprechen, wenn man selbst eine andere Wahrheit zu erkennen glaubt. 

Riedo war einer jener Autoren, bei denen sich Literatur und gesellschaftliche Einmischung nicht sauber voneinander trennen lassen. Er schrieb nicht aus einem sicheren Abstand zur Welt. Er mischte sich ein. In Essays, Romanen und kulturpolitischen Interventionen zeigte sich ein Schriftsteller, der den öffentlichen Raum nicht den Politikern, Funktionären und Institutionen überlassen wollte. Literatur war für ihn kein dekoratives Beiwerk einer wohlgeordneten Gesellschaft. Sie war eine Form des Widerspruchs. 

Vielleicht lag darin auch etwas Unbequemes. Wer sich so entschieden einmischt, riskiert Missverständnisse. Wer sich nicht damit begnügt, die richtigen Fragen zu stellen, sondern auch die falschen Antworten angreift, macht sich nicht überall beliebt. Doch gerade darin lag eine Qualität, die der Literatur gut ansteht: der Mut, nicht gefällig sein zu müssen. 

Dominik Riedo war ein Schweizer Schriftsteller – aber einer, der sich mit dem Begriff Schweiz nie einfach zufriedengab. Ihn interessierte das Land als kultureller und politischer Raum, als Versprechen und als Widerspruch. Seine Auseinandersetzung mit der Schweiz war deshalb nie bloß patriotisch und nie bloß kritisch. Sie war leidenschaftlich. Er nahm dieses Land ernst genug, um mit ihm zu streiten. 

Das macht seinen möglichen Tod zu einem Verlust, der sich nicht allein in den Büchern bemessen ließe. 

Denn Schriftsteller hinterlassen nicht nur Texte. Sie hinterlassen Reibungsflächen. Sätze, über die man sich ärgert. Gedanken, die einen nicht mehr loslassen. Fragen, die nach der Lektüre größer sind als zuvor. Und manchmal hinterlassen sie vor allem die Erlaubnis, selbst widerspenstig zu denken. 

Vielleicht ist das die schönste Form literarischer Hinterlassenschaft. 

Wer Dominik Riedo gelesen hat, wird deshalb nicht einfach sagen können: Er hat geschrieben. Man wird eher sagen müssen: Er hat sich eingemischt. 

Und gerade in einer Zeit, in der kulturelle Debatten immer schneller werden, Meinungen in Schlagzeilen passen müssen und der Widerspruch oft nur noch als Störung gilt, wirkt ein solcher Schriftsteller plötzlich besonders gegenwärtig. Ein Autor, der auf der Eigenständigkeit des Denkens beharrt, wird nicht dadurch überflüssig, dass seine Stimme verstummt. Im Gegenteil. 

Sie beginnt dann erst recht nachzuhallen. 

Wenn Dominik Riedo heute gestorben wäre, müsste man deshalb nicht nur von einem Schriftsteller Abschied nehmen. Man müsste Abschied nehmen von einem literarischen Charakter, der sich geweigert hat, Literatur als bloßes Geschäft mit Geschichten zu betrachten. Von einem Mann, der die Kultur nicht als hübsche Randzone der Gesellschaft verstand, sondern als einen ihrer Orte, an denen entschieden wird, wie wir über uns selbst denken

Sein Platz wäre damit nicht einfach leer. 

Er wäre voller Fragen. 

Und vielleicht ist das, was ein Schriftsteller einem Land hinterlassen kann, kostbarer als jede Antwort: die Unruhe, weiterzudenken. 

Dominik Riedo wäre dann nicht einfach verstummt.
Er hätte uns etwas zu lesen hinterlassen – und etwas, worüber wir streiten können.

Das Internet und der Fernseher als totaler Voyeurismus, der nur durch ein genaues Beobachten, Erfassen und in Kunstwerke destillieren die Plumpheit des Erotischen überwindet (nach Adrien Turel).
Die Bewusstheit stört das Bewusstsein. (Sic!)
ADRIEN TUREL könnte doch gerade heute extrem passend sein ... Oder wie soll man mitten im Zeitalter der Sozialen Medien beziehungsweise der ewigen Erreichbarkeit und einer Mutterkuchenumgebung von modernem Elektrogerät wie nie zuvor, seine Aussage sonst lesen: «Dem Zeitalter des Ultra-Technoikum entspricht ein homo ultra-sapiens .. / Der Ultra-Technik bleibt nur der Ueber-Mensch gewachsen.» Anders gesehen: Nietzsches Übermensch wird hier erweitert gedeutet (als zwingend nötige Erscheinung, um die Welt, wie sie ist, überhaupt zu überleben), um dann den jetzigen oder kommenden Menschen als erst wahre Erscheinung zu verklären (?), die einzig all das überleben konnte, was wir seit der Industriellen Revolution oft fälschlicherweise (?) entwickelt haben. / Dieser neue Mensch wäre auch das feste Gegenteil vom Dorftrottieltierchen Dùmmianas Kauferus ... 
CLITERACY (GLITTER-ACY?) oder das Klitarchat.

Sonntag, 13. September 2026

MTV gab in den 1980ern und 1990ern vor, wie ganze Subkulturen aussehen und sich zu weiten Teilen heute noch definieren ... 
Warum wünscht man(n) sich beim Faust-Handel nicht ewiges Leben? Dann muss die Seele nie in die Hölle ...? ... ... Ach so ... 
TOD, TERROR, TITTEN. 
TERROR, TITTEN, TOD. 
TITTEN, TERROR, TOD. 
TERROR, TOD, TITTEN. 
TITTEN, TOD, TERROR. 
TOD, TITTEN, TERROR.
Der Dorftrottel von Romoos war übrigens der Saifo L., auch Rudi* genannt ...  
 
*Siehe Supertramp 1974

Samstag, 12. September 2026

KAPITALISTHMUS.
Karl Marx (1818–1883) hat Zeit seines Lebens keine strenge Definition von MATERIE gegeben. Und selbst wenn er eine hatte ... ändern sich Begriffe: Er konnte unter MATERIE keinesfalls das verstehen, was wir unter ihr heute verstehen. – Wichtig sind allein die Beziehungen der Begriffe untereinander beziehungsweise richtiger: zueinander. So konnten denn seine Proselytenmacher Friedrich Engels und Lenin sich eigentlich gar nicht dermaßen falsch auf ihn beziehen, wie sie es ‹leider Gottes› zu großen Teilen getan haben ... 
DÙMBER DANN DÙMB – FÜR DÙMMIAN (DÙMBIAN)
Dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb; dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb; dùmm, dùmm, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmb, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb, dùmm, dùmm, dùm-dùm, dùm-dùm, dùmm, dùmm, dùmb.
SARAH LUZERNHARDT.
Kamelienbüchse (Frankreich) oder Kamelienblüte (Japan)?
Diese Kindereien immer wieder – und das im Bundestag! Wo ist das Land der Dichter & Denker geblieben? Was wurde aus einem einstmals dafür bekannten Parlament, dass dort immer alles sehr klar ausgesprochen, aber eben nicht ausgeschrien wurde?
Denn insbesondere Cansın Köktürk versucht es immer wieder: Mit politischen Symbolen für Palästina (was per se eigentlich bereits der Verfassung Deutschlands widerspricht), die wie alle anderen politischen Symbole (getragen von Parlamentariern) im Parlament nicht erlaubt sind; indem sie der Bundestagsvizepräsidentin vorwirft, Faschisten zu schützen; übrigens nicht das erste Mal: Bereits im September 2025 und im Juni 2026 hat sie Reden immer wieder gestört (und nicht etwa unterbrochen durch erlaubte Fragen); oder indem sie sich in einer Kufiya dort ablichten ließ – alles in allem ein deutliches Zeichen, dass sie auf der Linie ihrer Partei liegt, die erstens immer wieder antisemitische Positionen einnimmt und zweitens Terror-Gruppen wie die Hamas nicht deutlich verurteilt. 
Dann bin ich also gegen sie oder gar DIE LINKEN? Nein. Ich sitze selber für die GRÜNEN in der Bildungskommission in Ittigen. Aber ich respektiere alle Gegner. Also etwa auch die SVP. Wir sind alle in der Politik (hoffe ich), weil wir für die Entität, der wir angehören, etwas Besseres wollen, also für die Gemeinde, den Kanton oder das Land (oder gar der Welt, etwa in der UNO etc.). Aber dazu sollen wir miteinander reden und niemanden einfach verurteilen, außer diese Person oder Partei/Vereinigung wäre wirklich amtlich verurteilt und an sich zu verbieten.
Würde ich also auch mit der AfD reden? An sich ja. Insofern definitiv festgestellt worden wäre, dass sie nicht rechtsradikal sind oder verfassungswidrig existieren. Denn dann wären ihre Exponenten auch gezwungen, einmal ganz klar zu sagen, was sie wollen und vor allem wie. Also wie sie das, was sie wollen, auch wirklich umzusetzen gedenken. – Denn sollte sich dabei etwas Ungesetzliches anbahnen, kann man sie dann eben dafür verurteilen. Sprich: Würde man die AfD einbinden, wäre sie entweder zu zähmen oder eben es würde aufgedeckt, was an ihnen weshalb konkret zu verbieten wäre. 
Das sei naiv und bereits bei Hitler quasi so gehandhabt worden? Ja und nein. Erstens versucht die AfD tatsächlich nicht so wie die Braunen Horden damals die Menschen auf der Straße anzuhalten, zu bedrohen und sie zu verprügeln (Ausnahmen von einzelnen Menschen gibt es immer, auch bei den Linken). Und zweitens, viel wichtiger, ist ja dann geschehen, was hat geschehen müssen: Dass sich jene Länder, die eine Vision des Völkerbundes umzusetzen gedachten, eben gegen Nazi-Deutschland wandten. Traurig war nur, dass es derart lange gedauert hatte. Das aber wiederum war so, weil die politische Stimmung nach den Versailler Verträgen, den Weimarer Jahren und der Friedenssehnsucht der Menschen nicht traute, schon 1938 oder gar früher, sich deutlich gegen Hitler zu stellen. – Ich hoffe sehr, dass zumindest dies (und mit der UNO) anders wäre. 
Bis wir so weit sind, wäre es das Beste, die Nöte und Ängste der Bevölkerung ernst zu nehmen und eine Wirtschaft zu erreichen, die weder Landschaften verschandelt noch ein Land intern völlig verändert. Denn dann müssten allen Parteien deutlich zeigen, was sie eigentlich wollen – und ob diese Ziele mit den bestehenden Gesetzen vereinbar sind. 
 
P.S.: Köktürk nimmt den Begriff Kurdistan NIE in den Mund. Nur so von wegen Ausgrenzung und Rassismus. Dazu gehört auch, dass sie zwar FREE PALESTINE grölt, aber gleichzeitig Bilder von Atatürk postet, einem Mann, der selbst im Zuge des Unabhängigkeitskrieges und der Nationsbildung Hunderttausende christliche Minderheiten und Kurden vertreiben oder töten ließ. Besonders gut dokumentiert ist das Dersim-Massaker im Jahr 1938, bei dem das türkische Militär mit extremer Härte gegen die aufständische, zumeist alevitische Bevölkerung in der Region Dersim vorging, wobei Tausende Menschen getötet wurden. Historiker werten dies als brutale Niederschlagung eines Aufstands und ethnische beziehungsweise politische Gewalt, selbst wenn der Begriff des «Genozids» hierbei in der Forschung unterschiedlich diskutiert wird – aber mit deutlich mehr Recht verwendet als bei Gaza.

Freitag, 11. September 2026

11/9 und 9/11 ... Zwei Weltereignisse umrahmten (um-framten?) meine Jugend.
Der C-Gatter: Früher wurde kritisiert, dass in Gymnasien der Anteil der jungen Frauen gegenüber den Männern viel zu gering sei ... und es wurden wichtige Schritte eingeleitet, das zu ändern. Wie sieht das nach 20 Jahren BIELER LITERATURINSTITUT aus, an dem viel mehr Frauen als Männer abschließen? Macht man(n) sich da nun auch dran? 
Die B-Gatterin: Das ist nicht dasselbe. 
Der A-Gatter: Klar doch.
Der Neidhammel: Is it Bar'Big or a Barbiebarian? 
Der Ochse: Schnauze.
Crack à dilly Gardens in Man-Chester.
Ölkologisch.

Donnerstag, 10. September 2026

Blöd, hat man nicht immer ein altes Fraueli zur Hand, wenn man eines bräuchte ... Sonst hätte das Fraueli nicht erst beim Teufelsstein ein Kreuz in den Stein ritzen können, sondern schon in den Geissbock – dann hätte der Arme überlebt.
SAN POPPARDO.

Mittwoch, 9. September 2026

Ich lebe noch mit den Menschen, aber sie leben noch nicht wieder mit mir.

Ich hatte einige Kleinigkeiten von ihm gelesen ... ABER: Wie kann mir ein Denker vom Rang eines Adrien Turel bis 52 verborgen bleiben?!? Die Schweiz tut wirklich zu wenig für ihre wichtigsten Kulturschaffenden!
Zwischen Erfolgsstreik und vierdimensionalem Zeitalter blieben seine Ideen als Sozialphysiker aus dem Weltobservatorium (Burckhardts Logenplatz oder mein Balkon der/zur Weltgeschichte), etwa zum Abfallmanagement, den eh bereits Wenigen, die ihn kannten, wohl Jamben-Monotonie und Mottenkram vergreister Zeiten. Eine Hand voll nur kannte ihn schließlich wirklich. Doch sollte man seine Werke den Schweizern querweltein aufpfropfen und ihnen die Greiselnahrung zu schmecken geben!
DR / 09.09.2026

Man kann jünger sein als die eigenen Worte.

Heute wie Quasi-Schuppen von den Haaren: Statt wirklich als (mittlerweile) eher negativ zu sehen [AI/KI könnte, wie andernorts schon mal gesagt, dazu führen, dass in zehn Jahren das ganze Internet von Falschinformationen geflutet ist und unbrauchbar wird], kann ich all die Entwicklungen mit dem Internet, den Sozialen Medien und den Smart Phones etc. durchaus als wichtige Pfortenöffner wahrnehmen ... Statt also wie THE DOORS mit Drogen nach den Pforten der Wahrnehmung zu suchen, könnte der Menschheit die Gesamtheit all der Technik-Horrorstücke nämlich dazu dienen, in einen ganz neuen Zustand überzugehen: entweder mit all den Dingen, in der Enthaltung davon oder auch indem sie uns irgendwann effektiv das Leben kosten könnten und wir uns deswegen gegen sie aufzulehnen beginnen müssten (wenn wir das, es ist eine Sucht, noch schaffen). Sei das rechtzeitig, damit fast alle überleben werden, sei das derart spät, dass nur in sehr abgelegenen Orten nach Homo Sapiens überleben werden ... das sei alles dahingestellt. Aber so ertrage ich dies alles besser und muss nur darauf warten, dass all das Katalysatoren sind für einen möglichen Übergang. Oder wie Sichtweisen tageweise helfen können ... 
Der Dorftrottel von Ittigen: Do ben ech de C – E – O! 
Sein Bruder nur im Geschreibsel: Scho guet, Dorftrottel, chom obenabe.
Petrus: Willkommen im Himmel. Hier kannst du zuerst wählen, in welchem Alter deines Körpers zu Lebzeiten du für ewig leben möchtest. 
Der Sterbliche: Ich mochte es, 93 zu sein. (Poof, da ist er es wieder) 
Petrus: Das war ein etwas seltsamer Wunsch, die meisten wünschen sich ein viel jüngeres Alter. 
Der Sterbliche: WHAAAAS? ICH HÖRE NICHTS! (Petrus guckt ihn erstaunt an. Der Sterbliche, wie erklärend:) DRUM HABE ICH JA 93 ALS ALTER GEWÄHLT! DAMIT MICH ALLE IN RUHE LASSEN.
Petrus: Fuggin' shit
Der Sterbliche: WHAAAAS?
A: Wenn bereits junge Knaben den Mitschülerinnen Druck machen, ein Kopftuch anzuziehen (selbst wenn sie nicht muslimisch sind), dann steht das doch deutlich für eine extrem patriarchale Prägung. 
B: Haargenau.
DER VERTEIDIGER: Herr Riedo, Sie haben eine Zeitmaschine: Was machen Sie?  
DR: Ich reise zwanzig Jahre in die Zukunft, um die Pille für den Mann zu holen; dann zurück zu Adam – und zwinge ihm die Pille in den Rachen.
Tex-Mex Text-Sex-Pedition (Text-Sex).
Textpedition.

Dienstag, 8. September 2026

Der gesunde Menschenverstand ist eine scharfe Waffe – aber bei vielen kommt man heutzutage nicht umhin, zu erkennen, dass sie sich stark für die Abrüstung einsetzen.
UNSERE WELT 2026: TALKING 'BOUT NUDELN 
Die SPRACHNUDEL (sic) erklärt uns, was "schlumpfen" heissen soll ...  
... [3] Sexualpraktik: der Partnerin/dem Partner mit leicht regiertem Penis einen Schlag ins Gesicht verpassen ... 

Montag, 7. September 2026

Was ich an Abbé Galliani (1728–1787) mag? Dass er seinen Stil fast beliebig anpassen kann – er macht es hinsichtlich des zu erwartenden (Lese-)Publikums ... Ich mache es immer für das WERK, also je nachdem, wie der Stil dem Text oder der ganzen Illusion innerhalb der Kreation dienen kann. (Das – plumps! – vor allem, weil mir bereits mehrmals gesagt wurde, ich könne ja «schöner» oder eben «stilvoller» schreiben, wenn ich nur wollte; aber selbst in Essays richtet sich mein Stil immer nach dem Inhalt und damit dient er der Gesamtfunktion des Kunstwerks – ähnlich wie bei der Musik und dem Libretto [bei ganz hohen Noten kann man kein «u» singen, ganz tief kaum ein «i»; außerdem gibt es rhythmische Vorgaben des Komponisten, die auch vieles beim Text vorgeben, ganz abgesehen von der Länge des Stücks, der Funktion innerhalb der Oper und sogar der Anzahl der Silben ...] oder bei den Lyrics von wirklich guten, modernen Rock-Textern ...)
Haben Menschen früher anders gelitten als heute oder 1980? Es gibt eine Foto-Reihe von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1946, als er Patienten im Wartesaal einer Zahnarztpraxis aufgenommen hat. Nun könnte einerseits alles gestellt sein; oder andererseits Zahnschmerzen früher anders wehgetan haben als heute (die Zahnchirurgie und überhaupt die Zahnpflege und -behandlung war noch nicht so weit wie heute – wo es ja auch immer noch entsetzlich sein kann ... man frage nur mal Tanja/Tania Kummer oder mich). Doch alles in allem betrachtet sehen die Menschen dort so oder so viel leidvoller aus als heute (wenn es gespielt wäre, hätten sie es nie derart extrem gestellt, wenn sie nie solche Schmerzen gehabt hätten; wären es leichtere Schmerzen gewesen, wären sie – damals meist ein härteres Leben gewohnt als heute – nie derart leidvoll herübergekommen ...) Also: Trotz allem schlimmere Schmerzen früher? Oder wirkt der Schrecken auf die Schmerzen danach bereits vor? Denn heute gibt es wenigstens gut dosierbare, herrlich wirkende Schmerzmittel für nach der Behandlung ... Oder betrachten wir es mal anders: Sehen sie nicht teilweise so aus, wie schlechte Darsteller aussehen, die sich heute in den Sozialen Medien in Szene setzen, wenn es ihnen «schlecht gehen» soll?! Weil dann kommt es aufs Dazwischen gar nicht mehr an: Wir sehen heute im Netz wieder so aus wie damals die Menschen auf den Fotos von Kubrick, quasi.
ZUM AFD-WAHLSIEG IN SACHSEN-ANHALT 
Punkt ACHT (also quasi 8 wie H, gell?) des AfD-Zehn-Punkte-Programms für die ersten 1000 Tage ... lautet: 
 
 DEUTSCH DENKEN! 
 
Wie soll das genau aussehen?! Also so wie in der einen Kulturstiftung, in der ich mal saß, wo der eine immer «Der geniale Goethe meinte mal ...» voraussandte, damit man auch ganz bestimmt eher an die Dichter & Denker denn an die Richter & Henker denke, lieber Flöten als Klöten ... auch wenn bei Thomas Mann ...  
(Anderes ist eh schwierig umzusetzen: «Abschieben ab Minute eins»  wie soll das gehen? Eine Minute im Land, schon gepäckelt und ins Flugzeug geladen? Oder «Asylanten und Flüchtlinge zur Arbeit verpflichten»: Wollt Ihr sie peitschen, damit sie nicht nur rumstehen?! «Kein Steuergeld für den Altparteien-Filz»: Wer gilt da als alt? DIE LINKE nicht, obwohl sie tatsächlich Rechtsnachfolger der SED ist? usw.... Ganz lustig Nummer fünf, «Führerscheine fördern»: Was genau bringt das? Bessere Führer befiehl, wir folgern› (sic!  von wegen «Deutsch denken» und Dichter & Denker).
Ich übe aus. / Ich übe. Aus! / Ich: Übe aus! / Ich (niemand sonst), übe aus. / Ich übe ... aus. / Ich-übe-aus.
Wenn man rassistisch sein möchte, könnte man tatsächlich auf die Idee kommen, dass Neandertaler-Gene ausmachen, warum Weiße und Asiaten anders sind als Afrikaner. Und meist werden ja Asiaten noch etwas höher gestellt – wie gesagt: von Rassisten – als Weiße ... und die haben nicht nur Neandertaler-DNA, sondern zusätzlich oft auch noch Spuren einer weiteren ausgestorbenen Menschenart in sich, dem Denisova-Menschen (das bekannteste Beispiel sind die Tibeter: Sie besitzen eine Gen-Variante names EPAS1. Dieses Gen stammt direkt vom Denisova-Menschen und reguliert die Produktion der roten Blutkörperchen. Es ermöglicht dem Träger, in extremen Höhen ohne gesundheitliche Probleme bei sehr dünner Luft zu leben). Macht also wirklich der Urmenschenanteil das Positive aus (mal abgesehen von den noch unklaren Ghost Lineages)? Aber Menschen in Afrika tragen ebenfalls Neandertaler-Gene in sich, meist nur etwas weniger. Bedeutet das für den Rassisten, je höher der Anteil der Urmenschen-Gene, desto höher hat er den betreffenden modernen Menschen zu stellen ... in seinem Kopf? Aber was wäre dann mit den Maori oder vor allem den Aborigines/Papua, die weltweit den höchsten Anteil an Urmenschengenen in sich tragen ...? 
Sollte es etwa das richtige Gemisch ausmachen? Aber wie sollte man dies testen? Ach, es ist kompliziert und wissenschaftlich schwierig, korrekt rassistisch zu sein. Und bis der Rassist das alles weiß, das alles überprüft hat, ist er schon derart klug und hat gelernt, differenziert zu denken, dass er keiner mehr ist.
Was ein Schüler von mir einmal schrieb, als wir Ausschnitte zu JOSEFINE MUTZENBACHER gelesen hatten: 
JoseFine MutzenBacher ... wenn man alle vier Großbuchstaben eine Stelle weiterbewegt, wird daraus: BoseJine FutzenMacher. Oder alle eine Stelle rückwärts wird FoseMine ButzenJacher. Letzteres heißt vielleicht: Die Fose* gehört mir (The Girl is Mine). Und das bedeutet einen butzendicken (ein Butzen im Glas = Glaserhöhung) Jacher**. 
Ersteres könnte meinen: ein Böser Ort (ist) der Futzen-Macher. Naja.
 
*Fose ist ein seltener Familienname, mit alten europäischen Wurzeln.
**Jacher, eigentlich Jachère, ist eine landwirtschaftliche Brachfläche, also Ackerland, das vorübergehend nicht bebaut wird, damit sich der Boden erholen und neue Nährstoffe bilden kann.

US-OPEN: Ein Spieler wechselt auf dem Platz sein verschwitztes T-Shirt ... und die Kamera fängt deutlich ein, wie mindestens drei junge Frauen sofort Fotos von seinem nackten Oberkörper machen und ihm dabei zuhecheln (ja, die Zunge außerhalb des Mundes). / Selten einmal fragt man(n) sich schon, ob Frauen wirklich immer die besseren Menschen sind ... 

Sonntag, 6. September 2026

Zohran Mamdami ist wirklich konstant deutlich mit seinen Zeichen: Selbst wenn er etwas einführt oder unterschreibt, das offensichtlich gegen seine Grundfesten geht, gibt er seinen Brüdern Zeichen – zum Beispiel, indem er den Ceremonial Pen dem Anwalt jenes Täters schenkt, der zu Al-Kaida gehört ... Seht her, ich zeige euch, zu wem ich wirklich halte, wem ich das Schwert des Wortes quasi-übergebe ... 
... oder ist doch alles bloß Zufall? Aber derart viele Belege (siehe andere Einträge oder meinen Instagram-Account: https://www.instagram.com/riedominik/), gerade in der Auswahl seiner Berater, dazu kommt das Kleinreden der offensichtlichen Unterstützung seiner Frau für Extremisten etc. ... all das belegt eben mit hoher Wahrscheinlichkeit doch, dass wir hier einen dauergrinsenden Wolf im Schafspelz vor uns haben ...  
 
... Eine Möglichkeit gäbe es freilich auch noch: Dass er schlicht nicht versteht, was er da alles tut.
Eigentlich leide ich furchtbar darunter, dass «Made in Germany» seit ungefähr der Jahrtausendwende quasi das Gegenteil eines Gütesiegels ist – gerade auch im Kulturbereich.
Mansplaining versus Shelaborating ... 

Samstag, 5. September 2026

Das amerikanische Idiotikon: K. B. should be rolling free! 
Das einfache Schweizer Volk: Ist gut, Kubrick, ist ja gut.
ER wird also HANK THE YANK genannt und SIE ... BITCHIN' BETTY: Die Welt ist schon misogyn, teilweise. (Vor allem das Militärpersonal ...)
 
                  ... ...        
 
          ... ...        ... ...  
 
... ...                           ... ... 
 
„Whoop, whoop, pull up!“
Blablabla, 2000 Schiffe, blabla, ...  
Bis man dann nachlesen muss, dass Mansa Musa die Geschichte wohl erfunden hat, um seine eigene, damit als unrechtmäßig belegte Machtübernahme zu legitimieren ...  
Aber heute sind sich sogar Uni-Rektorinnen nicht zu gut dafür, die Geschichte weiter zu kolportieren ... 

Freitag, 4. September 2026

Und ich WÖRTERBÖRDLE um Infos (*Oh, Akasha-Chronik, hilf mir weiter!*): 1) Dorftrottel SR? / 2) Bünzli-Fritzmarr Thammisiech? (Be- oder Ce-stechung?) / 3) Mareili Drahtmaultierchen-Ràppere [Sprachfehler-Abgänger der 1991 entdeckten Tierart durch den Ur-POS] ...? / 4) Oder etwa der Dùmmiansche Hansfödlebödle Vaterleckerli-Feckerli?
GESTASI.
Die Logik der Staatsmühlen: Mir wird mitgeteilt, ich habe zu einer Einvernahme anzutraben ... UND ich solle Materialien mitnehmen, die den Fall beträfen ... Alles einfach, oder? Ja, DENKSTE (oder eben nicht, wenn man beim Staat sitzt) ... Denn mir wird NICHT mitgeteilt, worum es eigentlich genau geht oder welche meiner TEXTE es genau betrifft! Fazit: Mir wird Angst und Bange um den Staat. (Aber: Juhui, endlich werden meine Texte kritisch gelesen! Der Traum eines jeden Schriftstellers erfüllt sich gerade ... Eine Anzeige ist so gut wie eine Dissertation!)

Donnerstag, 3. September 2026

81 Jahre nach seinem Tod geht er als Gespenst in einer Rose auf Sylt um: Nummer 88 treibt in Deutschland weiter sein Unwesen ... und muss mit Sand bekämpft werden – was für absurde Sprösslinge die Geschichte treibt!

Mittwoch, 2. September 2026

Der POP-Käfer: Was ist jetzt der große Unterschied zwischen WER ZWEIMAL MIT DERSELBEN PENNT, GEHÖRT SCHON ZUM ESTABLISHMENT und THREE WHORES A DAY KEEP LOVE AWAY? 
Das einfache Schweizer Volk: Ja, hat was.
Der Wichser: Hm, also, Postpartum Rage versus (Puberty-)Testosteron-Filled-Behaviour ...  
Der Richter: Sie wagen es, das auch nur annähernd zu vergleichen?!? 
Der Arzt: Also ich meine, dass eigentlich alle Hormone uns irgendwie zu Sklaven machen, und  
Die Juror*innen: Waaaaaaaaaaaaas?!?!?
Dabei mag ich persönlich das Gendern, bis hin zur Gurke im Salat ... 
genDERn heißt jetzt neu genDIEn (oder Jeanne Dern versus Jane Dean).

Dienstag, 1. September 2026

Es ist so weit, meine lieben Groomis: Ich bin endlich in den BULLENverein berufen worden! Welch Ehre! (Tag: 01.09.2026)
Spieglein, Spieglein an der Wand der Kneipe, wer hat, hicks, den übelsten Kater hier?