Dienstag, 21. Juli 2026
Montag, 20. Juli 2026
Den Begriff LEBENSRAUM haben sich die Nazis von Friedrich Ratzel angeeignet – und aggressiv (sozialdarwinistisch) umgedeutet. Wie sie ja auch ihr Hauptsymbol annektiert und verdreht haben (wortwörtlich). An sich wäre der Begriff nicht per se negativ, aber heute geschichtlich halt zu belastet, als dass er in den Sozialwissenschaften noch wirklich Verwendung fände. Meine Katze findet trotzdem, er stehe ihr zu ... alle Zimmer der Wohnung plus der Balkon ... Und in den Ferien alles rund ums Walserhaus.
SO EXAKT GEHÖRT BEI MEINEN (MIT-)RECHERCHEN:
A: Sie kamen hierher, weil sie verfolgt wurden? B: Ja.
A: Wo?
B: In Nigeria.
A: Warum genau wurden sie verfolgt?
B: Ich bin schwul.
A: Sie sind homosexuell?
B: Ja.
A: Und sie sind verfolgt worden?
B: Ja.
A: Wurde ihre Familie auch verfolgt?
B: Nein nein, meine Frau und die Kinder sind sicher.
Sonntag, 19. Juli 2026
Wenn ich (Rock-/Pop-)Musiker wäre, würde ich irgendwann ein Album einspielen, auf dem jeder einzelne Song wie aus einer anderen Epoche käme – also nicht zwingend produktionstechnisch, sondern von Inhalt her. Also einen Track so, als wäre es 1985, einen, als wäre es 1967, einen, als wäre es 1955. Ich denke, das würde eine spannende Platte geben; eine Art Rückblick auf ein Leben, das nie gelebt worden ist.
Als Literat macht so ein Buch eigentlich keinen Sinn: Ich erwähne so oder so bereits viele andere Zeiten in meinen Büchern, blicke zurück, wie es dann und dann gewesen wäre.
Allerdings würde ich gerne für ein Album, wie ich es oben beschrieben habe, mindestens die Lyrics für einen Song schreiben ...
Samstag, 18. Juli 2026
Ich: Summer Slide ... Es hat schon was ... Und mir werden zehn Sommer zu einem! – So habe ich habe vor lauter Krankheiten/Operationen/Schmerzen vergessen, meine Qiluma zu rbgqaeaam! Oh, well, spätestens in etwa gut einem Vierteljahrhundert (außer es käme hoch; und es kommt einem ja leider oft hoch! Aber hier wohl nicht ... Mein Körper ist viel zu lädiert ...) bin ich auf ewig tot.
Das einfache Schweizer Volk: Wir brauchen deine Einsätze und Schriften (nicht unbedingt dich) aber noch ne Weile ...
Ich: Spaß?
Das einfache Schweizer Volk: You betcha.
Die zehn weltweit am häufigsten verwendeten Hashtags der letzten zehn Jahre auf allen großen Social-Media-Plattformen – angeführt von Instagram – haben sich kaum verändert. Die Top-Ten-Liste wird seit Jahren von englischen Begriffen dominiert, die sich auf Liebe, Lifestyle und Fotografie beziehen:
- #love (der mit Abstand meistgenutzte Hashtag)
- #instagood
- #fashion
- #photooftheday
- #beautiful
- #art
- #photography
- #happy
- #picoftheday
- #cute
Was sagt das über wen genau aus?
Je älter ich werde, desto mehr spüre ich, das es ein Glück war, als introvertierter Mensch in der Bünzli-Schweiz geboren worden zu sein. (Beruflich kann ich, aber immer weniger, extrovertiert sein ...) Nur leider ändert sich die Bünzli-Schweiz immer mehr ... Ich will Mut, Ausserordentlichkeit und Angriffe nur auf dem Papier. Im Leben geht man im Wald tief drinnen Pipi; auf Papier, ich pisse den Menschen auf die Köpfe!
Freitag, 17. Juli 2026
Donnerstag, 16. Juli 2026
Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag über Pablo Neruda (https://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Neruda) erwähnt bis heute seine Tochter Malva nicht, die im nazibesetzten Holland als lebensunwertes Leben starb. Neruda hat sie als Last betrachtet, stahl sich aus der Verantwortung und trauerte kaum um sie. Und offenbar gibt es noch heute Leser*innen, die das lieber verdrängen. (Etwas versteckt taucht sie als Titel eines Romans von Hagar Peeters in der Literatur auf ...)
Ab wann sperren wir Kulturschaffende in Räume ein, in denen sie keinen Internet-Empfang und keinen Rechner mit Künstlicher Intelligenz haben, um sicherzugehen, dass Kunst nicht von Artificial Intelligence nachempfunden wurde?
Oder vielleicht noch extremer: Ab wann gewähren wir Kulturschaffenden ein Leben in einer Alpenfestung, in der sie Zugang haben zu allem Wissen der Menschheit außer AI/KI ... und in der sie alles haben, was sie brauchen (Ärzte, Medikamente, Nahrung, Schreibmaterial, Wohnung etc.) – aber dafür diesen begrenzten Alpenraum nie mehr verlassen dürfen (und zwischen 25 und dem Tod genau drei Reisen frei haben ... [siehe auch meinen Text HOCHLAND])?
Mittwoch, 15. Juli 2026
Dienstag, 14. Juli 2026
CREATIVE LIVING AT THE MALDIVES (JOALI) – was soll das sein: Mit dem Kopf nach unten schwebend den Tag verbringen? Mit Insekten leben, die einem auf verschiedenste Arten Krankheiten übertragen? Mit 23 anderen Hüttenbewohnern den einen Ghettoblaster-Sound ertragen müssen, weil eine Gruppe keine Rücksicht nimmt? Den Durchfall vom ungewohnten Essen direkt in die Meerestoilette reinscheißen, auf dass die Fische die Koralleninseln und alle Hütten meiden? CREATIVE LIVING ... Wenn ich das schon nur höre ...
Montag, 13. Juli 2026
Mit verschiedenen Ellen messend? – Was würden wir sagen, wenn ein Mann mit Jahrgang 1985, der ein bisschen bekannt ist (als Cipolata-Prominenz, denn zur Cervelat reicht das nicht), einer Frau, die gerade groß in der Öffentlichkeit steht und mit Jahrgang 1997 ein gutes Dutzend Jahre jünger ist, salopp anbietet: Hey, du bist traurig, komm doch zu mir, ich werde dich trösten ... (mit einer sanften Anspielung auf Trost durch Sex) – – und das, obwohl die Frau einen Partner und zwei Kinder hätte ...?! – – – Hoffentlich: Ächz, nicht schon wieder!
Aber Gülsha Adilji ist sich nicht zu blöd, genau das öffentlich Breel Embolo via Soziale Medien anzubieten, ohne, dass es bisher groß kritisiert würde!
Sonntag, 12. Juli 2026
DER OBERSCHNORRI MEINT (an mich gesendet per Mail):
DIE WM 2026: Alles in allem war es eigentlich wieder peinlich, was die Schweiz sich in ihrem Namen ansehen musste: - Schon das Zeigen des Doppeladlers durch Granit Xhaka und Ricardo Rodriguez hätte zu einer Disqualifikation der ganzen Mannschaft führen müssen. Und aus Sicht der Schweiz zu einem Überdenken der Integrationsbereitschaft junger Männer zwischen 14 und 40 ... auch von Secondos ...
- Die Katarstrophe: Wer gegen eine solche Mannschaft nicht deutlich gewinnt, hat es eigentlich nicht verdient, die Gruppenphase zu überstehen; und in der Gruppe war es extrem einfach, mindestens ZWEIT zu werden, für die Schweiz musste es aber gar der ERSTE PLATZ sein, mit mindestens 7 Punkten ... Also: Minimum knapp erreicht.
- Die Schwalbe von Embolo: Was soll das? Mit bereits einer Gelbverwarnung? Und draussen im Nirgendwo, wo es nichts zu holen gab?! What the hell! Und danach jammern, obwohl man die Gelbkarte an Paredes nicht falsch gefunden hätte (und also die eigene auch akzeptieren muss). / Ob man da auch eine leichte Erinnerung mitschwingen lassen sollte, dass Embolo zu Beginn nicht in die USA einreisen durfte, da er nach mehrfachen (!) Drohungen, unter anderem bei Verkehrsauseinandersetzungen und, sehr bedenklich, nach der Ablehnung einer Frau, sich ihr nähern zu dürfen für ein Foto ..., bestraft wurde. (Und was lässt die Schweiz eigentlich für Vorbilder zu?)
Wir sollten die Mannschaft, die ganze Trainerriege und alles im Hintergrund nicht mehr mit Steuergeldern unterstützen und das Geld lieber für eine neue WM ausgeben: Die WORLD MASTER of ARTs (WMA). Ein Wettbewerb der Künste in Luzern (die Leuchtenstadt, in der der einzige Literaturnobelpreisträger der Schweiz am Ende freiwillig lebte). In der aus jedem Land alle Kulturschaffenden, die wollen, teilnehmen können, nachdem es eine minimale Vorauswahl gegeben hat (in der Vorauswahl müsste man wie in einem Test belegen, dass man sein Handwerk eben minimal beherrscht; in der Literatur etwa durch Abfragen von Rhetorischen Figuren, einer Übung zu Klang & Rhythmus, dem Belegen von Satzbau- und Strukturwissen usw.). Erst danach zeigt sich ja dann der Unterschied zwischen blossem Handwerk (was alle beherrschen sollten) und einer Kunstfertigkeit. DAS wären Spiele für alle, die etwas bringen würden!
Hey, Kulturminister, MACH MAL WAS!
ICH:
Leider bin ich nicht mehr Kulturminister ...
FRAGE der Autorin an mich (per SMS und mit angehängtem Foto des Gedichts in Handschrift): Ist das nun ein schlechtes Gedicht, ein rassistisches oder im Ausdruck, den ich suche, gerade noch okay? Hier das Gedicht:
Schatten stürzen tief im Lauf,
keiner fängt das Unglück auf.
Flügel brechen jäh den Wind,
weil die Augen finster sind.
keiner fängt das Unglück auf.
Flügel brechen jäh den Wind,
weil die Augen finster sind.
Schwarzer Steiß im grauen Licht,
das den stolzen Flug zerbricht.
Fallen ohne Gegenwind,
wo die Träume hilflos sind.
das den stolzen Flug zerbricht.
Fallen ohne Gegenwind,
wo die Träume hilflos sind.
Ganz berührungslos und sacht
sinkt die Nacht mit aller Macht.
Vogel stürzt im falschen Schein,
bringt dem ganzen Hause Pein.
sinkt die Nacht mit aller Macht.
Vogel stürzt im falschen Schein,
bringt dem ganzen Hause Pein.
Gelb erstrahlt das Strafgericht,
doch das Schicksal wendet nicht.
Pech fliegt mit im finstren Raum,
löscht den letzten Siegestraum.
doch das Schicksal wendet nicht.
Pech fliegt mit im finstren Raum,
löscht den letzten Siegestraum.
Meine ANTWORT (per SMS): Also weißt du, schon handwerklich ist es nicht ganz korrekt, und das, was ein Gedicht ausmacht (dass normale, abgelutschte Wörter ... eine neue Bedeutung erhalten im frischen Kontext), fehlt sogar ganz. Nur der Subtext ist relativ geschickt gemacht, wobei eines der Bilder sicher hinterfragt werden müsste. Auch sind die Endreime in der zweiten Strophe teilweise eine Wiederholung (ohne Zweck innerhalb des Gedichts). Was das rassistische Element betrifft, so wäre die entscheidende Frage: Hast du das beabsichtigt (wie ich dich kenne ... ja hoffentlich nicht)? Oder nur die Möglichkeit untergebracht, Rassisten eben gerade zu entlarven? Alles in allem wirkt das Gedicht irgendwie altbacken und zu modern gleichzeitig: KI? Das in aller Kürze.
Samstag, 11. Juli 2026
Muzi, mein 23-jähriger Kater, besteht darauf, beim Mietzenvermittler nur ein Katzenkopf-Foto einreichen zu müssen (diese klaren Augen! Diese starken Schnurrhaare aka Vibrissen!) ... statt ein Ganzkörper- oder Brustbild ... Er ist doch weniger kräftig in den Hüften und sein buschiger Schwanz sieht etwas arg zerrupft aus ... Und die Schultern knicken halt schon ein wenig ein ...
Freitag, 10. Juli 2026
Donnerstag, 9. Juli 2026
Die pseudo-lustige Tante aus Paraguay, die nie merkt, wann sie aufhören sollte: M-Watch, M-Budget, M-Classic, M-Check, M-Cumulus, M-Bébé ... Mbappé? – Der Coop hat seine Werbung an der WM durch Product Placement (Namen von Fußballern ... Das kommt sicher noch extremer als nur bei Kill-ian Cox etc.) wohl verschlafen ...: 1:0 für die M-Migros.
Das einfache Schweizer Volk: Anzeigen!
Mittwoch, 8. Juli 2026
Dienstag, 7. Juli 2026
Der Clown: Was haben Hitler und Lance Armstrong gemeinsam?
Lili, der Butterer: Beide haben gedopt?
Der Clown: Naja, okay, das auch.
Lili, der Butterer: Beides waren Despoten und schlechte Verlierer?
Der Clown: Okay, das auch.
Lili, der Butterer: Beide wurden 2015 in einem STERN-Artikel zusammen verglichen, weil sie zeitgleich einen Film hatten, der sie in den Mittelpunkt rückte.
Der Clown: Jaja, auch, aber –
Lili, der Butterer: – Jaja, beide besitzen nur (noch) einen Hoden, ich weiß ...
Montag, 6. Juli 2026
Das muss man sich mal vorstellen: Ich wurde im Juni nach einer Gemeindeversammlung der Gemeinde Ittigen ... oder genauer gesagt: nach einem Interview mit TeleBärn über das, was in der Versammlung von der GPK (Geschäftsprüfungskommission) angekündigt und am Tag darauf gesagt wurde, von einem Unbekannten zuhause bedroht, als er unerlaubt in meine Wohnung eindringen wollte – und die Polizei in Ittigen nimmt mich nicht nur nicht ganz ernst, sondern unterstellt mir, der ich blaue Flecke hatte und mich noch wie in einem anderen Zustand befand, ich hätte das Ganze vielleicht ja nur erfunden. Aber dies dann ausschließlich per Telefon, nachdem sie sicher waren, dass ich das Gespräch nicht aufnehme! All das, um mir Angst zu machen: Es könne dann auch nach hinten losgehen, wenn ich einen Antrag zur Strafverfolgung stellte! (Ich hatte daraufhin tatsächlich Angstattacken und war zu frustriert & eingeschränkt, um weitere Schritte einzuleiten ... und musste das den Thomas-Männchen überlassen ...)
Logisch, habe ich das Vertrauen in das Justizsystem der Schweiz stark verloren. Zumindest in den ausführenden, regionalen Polizei-Apparat.
LACHEN IST GESUND
Brasilien: Ha-Ha-Ha-Halaand ...
Norwegen: 1 >> 0 / 0 >> 0 / 1 / 1 / 0 >> 1 = 2:1
Die Welt: Vini war zwar veni, vidi, aber nicht vici!
Vini Jr.: Nicht mal den Ball mehrmals fallen zu lassen war mehr der Trick zum Sieg. Buhuu, buhuu, buhuu ...
Haaland (zu seiner Kriegerin): Komm, wir spielen Minecraft.
SEXUS UND GENUS AN DER WM
Experte: Das hat sie ihm nicht gezeigt – es hätte gar nicht zum Strafstoß kommen dürfen ... Fußballballerinchen: Schon wieder? Wie die beiden krassen Fehler in den zwei Spielhäften XX vs. XY, oder?
Experte: Exakt. Ziehen wir also vom Leder, spritzig und jung.
Fußballballerinchen: Uuuuuund ... Bingo!
Sonntag, 5. Juli 2026
EIN KLOSS IM HALSE
Schön, solche Momente ... Da hätte Pogacar die Etappe (in Barcelona) gewinnen sollen – der aber, obwohl er gestern nur Dritter geworden war, schenkt den heutigen Tagessieg seinem Teamkollegen (er übernimmt auch so die Gesamtführung, trotzdem ...): Diese Freude, diese Herzlichkeit dann. Ein Umarmen und die Lebenslust, dass Freundschaften über ein bloßes Ich-Dir-wie-Du-mir (what goes around comes around) hinausgehen ...
Sogar der Moderator muss ein Tränchen verdrücken.
Dùmmian: Ihr unverkennbares Markenzeichen auf dem Foto? Ein Nokia-Handy, das sie tief in ihrem Dekolleté platziert hatte. Was damals wie ein genialer und perfekt kalkulierter PR-Schachzug wirkte, hatte in Wahrheit einen völlig banalen Grund: Sie hatte pure Angst vor Taschendieben. «Jemand neben mir sagte: ‹Hey, pack dein Handy weg – mir wurde gerade das Portemonnaie geklaut›», verriet sie kürzlich in einem Interview ... – – Ihr Problem ist mittlerweile ein ganz anderes: Abgesehen davon, dass ihr Handy bei diesem Stunt [DERMANTELDESSCHWEIGENS] , ist das, was sie als Versprechen ansieht, eher eine Drohung ...: Sie werde, falls Paraguay sich Weltmeister nennen dürfe, splitterfasernackt durch New York sprinten ...! Die Polizei bereitet Augendecken und Fangnetze vor.
Sie: Findest du?
JJ, der Ire: Bei Temperaturen bis um die 40 Grad Celsius hat BRATEN ANKONE gesundheitliche Probleme und wird vom Arzt zu einer Schrei-Pause genötigt ...
Das einfache Schweizer Volk: Du meinst, es muss mal sein lassen, was es doch recht gut macht ... Wie ja auch die Feuerwehr angerufen hat –
JJ, der Ire: Jaja, sie wollen ihre Sirene wieder zurück.
Das einfache Schweizer Volk: ... und Sopra wird Apros wird Aproz, gell?
Samstag, 4. Juli 2026
Das so genannte GENITALE SELBSTBILD bestimmt über weite Strecken, wie ein Mann auftritt. Darum – so die These des japanischen Wissenschafts-Kollektivs Dirikonime – sind Asiaten im Durchschnitt (es gibt wie immer Ausnahmen, auch bei der Beschaffenheit des Ding-Dongs) serviler, auf genauere Formen bedacht und eher mit Scham behaftet. Während Männer mit dickwurstigerem Schlong quasi auftreten wie der Elefant im Porzellanladen ...! Und dann gibt es da noch jene, die gar nicht erfassen, dass sie einer Spezialeinheit angehören, deren Pissorgan jeder Arzt mit der Lupe suchen kommen muss –: ... oder HUCH, die private Sonnenuhr flattert im Quarzsandwinde vor und zurück! (Das Pendulum der privaten Ergriffenheit wartet auf seinen diesjährigen Einsatz ...)
RIP-OFF M****** ist überall: In Bümpliz (Bümdonner, Bümsturm, Bümregen, Bümhagel, Bümschnee, Bümgraupel, Bümtau [und eben nicht: Bümpdonner, Bümpsturm, Bümpregen etc. usw. pp.] ... Apropos Graupel: In der elektronenmikroskopischen Aufnahme eines Graupelkorns kann man quasi ein Hirn erkennen ... und das, also dies mein Hirn, denkt jetzt an BümPILZ) wurde mir so richtig klar/ward ich plötzlich dessen gewahr ..., dass ich mich in einem Bewusstseinsblitz zwischen zwei ewigen Dunkelheiten der Unendlichkeit befinde: Wenn man kann, sollte man also RIDE THE LIGHTNING und genießen, selbst den Liebesfrust, die Schmerzen, das Krüppeln ... weil danach ist wieder – NICHTS.
Freitag, 3. Juli 2026
Donnerstag, 2. Juli 2026
Auf WIKIPEDIA beginnt im Artikel über Banjul (https://de.wikipedia.org/wiki/Banjul), die Hauptstadt von Gambia, der Teil über die Geschichte der Stadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Banjul#Geschichte) so: «1807 begannen britische Kolonialisten, die Insel zu besiedeln.» – Als würde die Geschichte dieses Teils Afrikas mit den Kolonialisten beginnen; als hätte es nicht eine wie auch immer geartete Geschichte und Menschen gegeben, die vor dem Beginn des Kolonialismus dort und/oder in der Nähe gesiedelt beziehungsweise zumindest gelebt hätten. – Und das noch im Jahre 2026. Wikipedia, schäm dich!
KLOAKENKUSS (KEIN ABENDLIED)
Es rauscht das Schilf, der Morgen graut,
ein stolzer Erpel turtelt laut.
Er dreht sich stolz im Kreis herum,
sein Balzen ist so gar nicht dumm.
Die Ente lauscht dem Federspiel
und findet, er sei gar grazil.
Sie wäscht ihr'n Schwanz im kühlen Fluss,
bereit für diesen Liebeskuss.
Verborgen tief im dichten Fluss,
da gibt’s den wahr'n Kloakenkuss.
Die Welt steht still für zwei Sekund',
sie tauchen ab zum Liebesbund.
Ein kurzes Picken, wild und rein,
schon brütet bald ein Leben klein.
Der Zauber der Natur ist groß,
besonders auch im Vogelschoß!
Mittwoch, 1. Juli 2026
Automobile sind immer zu verurteilen? Werden nie wirklich eine gute Alternative sein? – – Nicht zwingend: Wenn es so weit käme, dass der Antrieb ohne Umweltschädigungen bliebe und mit einem Kraftstoff liefe, der auch keine nicht erneuerbaren Ressourcen verbrauchen würde; wenn es so gebaut werden könnte, dass bei einem Unfall niemand irgendwie zu Schaden käme (super-knautschzonig – also höchstens Brillenträger würden sich am Gestell etwas verletzen können oder Ähnliches); und das Auto nach dem Gebraucht-Werden auf die Größe einer Schuhschachtel zusammengefaltet werden könnte beziehungsweise niemand mehr ein Privatvehikel hätte, und also bloß 100 Wagen auf 1000 Einwohner kämen ... könnte es sich ja wieder eignen für den Transport von Menschenmaterial.
Diese extreme Traurigkeit dann wieder, wenn ich sehe, dass ein Schulbube einem Mädchen (zu Recht? zu Unrecht?) während der Begegnung im Postauto gleich vorwirft, zu lügen. Warum? Warum sollte sie lügen? Was ist geschehen? Warum verstehen wir einander nicht anders, nicht besser? Frustriert über den Zustand der Welt.
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