Montag, 27. Juli 2026
Es gibt praktisch keinen muslimischen Rassismus (falls man es als Genitivus obiectivus liest; als Genitivus subiectivus wäre das nochmals eine andere Frage, vor allem gegenüber Juden) oder eine Islamophobie. Genau wie es auch keine Christophobie/Christianophobie gibt. Denn Rassismus richtet sich gegen eine Rasse. Muslime beziehungsweise Christen sind aber keine Rasse; sie sind Anhänger einer Religion, ergo einer Idee. Und Ideen müssen immer kritisiert werden dürfen! Ganz abgesehen davon also, dass ich alle Gläubigen eigentlich tief innen etwas verachte (in der Wissenschaft der letzten Jahrzehnte ja auch als hirnlahmer effektiv nachgewiesen, sprich: im Gegensatz zum Rassismus, der meist ein Vorurteil ist ..., basieren Ablehnungshandlungen gegen Gläubige meist auf nachgewiesenen Fehlern eben jener Gläubigen, die eine moderne Gesellschaft beeinträchtigen – aber immerhin lehrt uns die Demokratie, sie halt zu akzeptieren, solange sie andere nicht unterdrücken ...), ist der Islam in seinen radikalsten Ausbildungen einfach radikaler als die radikalsten Ausbildungen des Christentums, zumindest zurzeit. Für mich kommt hinzu, dass ich wenigstens im Christentum aufgewachsen bin und mich freidenken musste oder durfte. Damit ist mir ein ehemals Abgestoßenes halt doch näher als eine Religion, die ich schon von Beginn weg nicht wirklich nachvollziehen kann ... 72 Jungfrauen – was soll das?! Falls ich ewig leben müsste – dann wären es übrigens auch schnell keine Jungfrauen mehr –, wollte ich lieber einen lieben Menschen, der ganz und gar zu mir gehörte und zu dem ich gehörte. Nicht einfach 72 Sexobjekte, nur deswegen, weil ich schön brav einen Anschlag ausgeführt habe. Noch schöner fände ich es, denkt es irgendwo tief hinten in meinem Hirn, wenn derart Radikalisierte wie der Rammfahrer von Berlin auferstehen würde und merken müsste, dass er eine der 72 Jungfrauen ist ... für einen homosexuellen Attentäter ... Aber das ist bereits primitiv und meiner Meinung an sich nicht würdig. Doch denkt mein Hirn eben, was es denkt.)
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