Sonntag, 31. Mai 2026
Ich habe ChatGPT den Auftrag gegeben, »das nachfolgende Gedicht auf Nobelpreis-Qualität zu verbessern« [es folgte das Original]; das kam dabei heraus:
TRUNKENER IM DUNKEL
Da eine Geige flüsterte um Mitternacht,
trieb mich der Rausch durch mondverlassene Gassen;
silbern verhallte mein Schritt in der Nacht.
Ein Fenster glomm auf. Stimmen und Wolkenzug.
Am Markt die Brunnenfrau schenkte aus steinernem Krug
herbstkühles Wasser; ich trank es in einem Zug.
Wind aus den Bäumen, Wanderwind, strich durch mein Haar;
und in die Kammer, darin du schläfst seit Jahr und Jahr,
trug er den Mond auf die Kissen, lautlos und klar.
Da alle Wolken wandern um Mitternacht,
habe auch ich den Weg zu deinem Fenster gemacht;
flüstert mein Lied noch immer durch die Nacht.
>>> Wer bis Ende Juni das Original errät, erhält ein Buch (Hah! ne Buch-W***!) von mir nach Wahl.
Samstag, 30. Mai 2026
STERNZEICHEN FRANKFURT HAUPTBAHNHOF
Boy (13): Was dein Red Flag?
Girl (13): Wenn er hustet.
Boy: Was dein Typ?
Girl: So Südländer.
Boy: Wie hoch dein Body Count?
Girl: Drei.
***
Girl: Was ist deine Red Flag?
Boy: Wenn sie blaue Unterwäsche trägt.
Girl: Was ist dein Typ?
Boy: So Südländerin, groß, blonde Haare.
Girl: Wie viele Beziehungen hattest du?
Boy: Dreihundertfünfzig.
D.R.:
Ich möchte hier für einmal einen Fremdbeitrag von M.K. bringen. Mich beschäftigt der Fall auch etwas; doch komme ich nicht zum selben Schluss: Immerhin wurde George Floyd direkt von den Polizisten getötet, Henry Nowak ja nicht. Aber dass sich dennoch bisher von der Politik nur die Opposition teilweise entschuldigt hat, ist schon sehr unmenschlich. Schließlich ist hier ein junger Mensch gestorben, ein Sohn, der seiner Familie nun extrem fehlen wird.
(Zur stilistischen Ähnlichkeit: M.K. ist mit mir quasi-verwandt und eine Art Schriftsteller-Zögling. Sie muss nur noch lernen, meinem Stil zu entkommen, den sie zu sehr verinnerlicht zu haben scheint ... Sie hat aber auch schon ganz andere Arbeiten veröffentlicht, wo sie das mehr als besser hinbekommen hat und sogar mit Preisen spezifisch für ihren Prosa-Erzähl-Stil ausgezeichnet wurde.)
BEITRAG M.K.:
Irgendetwas stimmt hier nicht. / Ja, es kann sein, dass sich noch herausstellt, dass der 18-jährige Henry Novak sich irgendwann rassistisch geäußert hat, vielleicht sogar, dass er den späteren Täter provoziert hat. / Trotzdem: George Floyd war ein mehrfach vorbestrafter Süchtiger – Henry Novak war das alles offenbar nicht. Aber wie George Floyd wurde er zumindest indirekt von der Polizei getötet: Sie haben dem Täter geglaubt, dem 23-jährigen Vickrum Digwa, der mehrmals mit einem Kirpan auf Nowak eingestochen hatte und ihn derart schwer verletzte, dass dieser, nachdem ihn die Polizei mit Handschellen fesselte, noch auf dem Gehsteig verblutete beziehungsweise am eigenen Blut in der Lunge erstickte. Deshalb hat er mehrmals, wie George Floyd, gesagt: I can't breathe. / Doch die Polizei glaubte lieber dem Täter, dass dieser rassistisch beleidigt worden sei (darum auch die Handschellen für Henry Nowak). / Der hat aber nicht nur gelogen, sondern auch bloß die Polizei herbeigerufen beziehungsweise herbeirufen lassen, keine Ambulanz (obwohl er ja wusste, dass er zugestochen hatte). / Danach versteckte die Mutter von Digwa auch noch die Tatwaffe./ Zusätzlich kam heraus, dass ihr Sohn schon zuvor mit nicht bewilligten (ein Kirpan ist den Sikh in England unverständlicherweise erlaubt) Waffen gefilmt worden war. / Ja, ich verstehe die Diskussion um ein Two-Tier Policing. Nicht unbedingt, weil die Beamten dem falschen Mann glaubten. Auch nicht zwingend, weil sie das Blut, das offenbar sichtbar war, ignorierten. Sondern weil sich tatsächlich kein/e amtierende/r Politiker/in bisher dafür entschuldigt hat, was die Staatsdiener gemacht haben. Also ganz im Gegenteil zum Fall George Floyd, wo man sich (berechtigterweise) entschuldigt hat.
Freitag, 29. Mai 2026
Donnerstag, 28. Mai 2026
Er: In Texas macht die Demokratin Maureen Galindo damit Wahlwerbung, dass sie ankündigt, alle Zionisten in ein eigenes Gefängnis stecken zu wollen. Also quasi ein Konzentrationslager für Juden (denn auch damals sind ja nicht alle Juden in Lager verbracht worden)! Und so ein Mensch darf jetzt einfach zur Wahl antreten, ja, führt bei Umfragen sogar die Werte an!
Sie: Ja und?
Mittwoch, 27. Mai 2026
Dienstag, 26. Mai 2026
CREATING A MONSTER
Der Lehrer der Vergangenheit: Your parents didn't tell you that your opinion wasn't worth that much, right?
Die Lehrerin von heute: Wait, wait ... They need trigger warnings ahead of these microagressions ...
Der Lehrer der Vergangenheit: Why? Because they wake up in the morning and think about how they can be a professional victim today?!
Die Lehrerin von heute: We need to be their safe space!
Der Lehrer der Vergangenheit (im Trax): Take this!
Montag, 25. Mai 2026
Tautogramm, Stufe I: Sossen-Sesostris Schere schneidet scharf.
Tautogramm, Stufe I-dreiviertel [quasi Stufe II]: Sossen-Sesostris sieben sächsische Schafköpfe sitzen samstags schweigend sichtlich super schläfrig stufenförmig ...
Tautogramm, Stufe III: Wir wusseligen Wiener Wunder-Waschweiber würden weiße Walle-Wäsche wischi-waschen, wenn wir wüssten, wo wurmig-warmes Wunsch-Wasser wär.
(WHITIES schreiben für »arme Opfer«:)
MOON CRICKETS
The sun would set, the shackles bound,
But in the dark, we found our sound.
They called us names to dim our light,
Yet we became the song of night.
But in the dark, we found our sound.
They called us names to dim our light,
Yet we became the song of night.
A chorus born of grief and pain,
That rose above the iron chain.
Through every storm, our voices grew,
To claim the dawn and skies anew.
That rose above the iron chain.
Through every storm, our voices grew,
To claim the dawn and skies anew.
No longer hidden by the moon,
We are the authors of the tune.
With unbowed heads and spirits free,
We sing our own proud destiny.
We are the authors of the tune.
With unbowed heads and spirits free,
We sing our own proud destiny.
Ebenezer Quaak / 29.02.2026
Sonntag, 24. Mai 2026
NEIN, ich finde nicht gut und verurteile, was Israels Polizeiminister Ben-Gvir sich mit den propalästinensischen Aktivisten erlaubt hat! Ich finde noch einiges andere nicht gut, was Israel macht.
Aber zwei berechtigte Relativierungen dazu: In Israel selbst und bei vielen Juden wird diese Tat des Ministers verurteilt! Man muss hingegen lange suchen, bis im Gaza-Streifen jemand die Taten der Hamas öffentlich verurteilt.
Die Hamas als gewählte Vertreter der Palästinenser verstossen ständig gegen das Völkerrecht; denn das Völkerrecht verbietet in jeden Kriegen
- alle gezielten Angriffe auf Zivilisten (wie am 7. Oktober 2023);
- alle Entführungen (dito)
- alle Vergewaltigungen (dito)
- jegliche Zurschaustellung von Gefangenen (wie danach immer wieder)
- jeglichen Terror (wie Bombenterror in Israel in Bussen etc.)
- jegliches verdeckte Tragen von Waffen (was die Hamas seit Jahren ständig macht)
- das Unkenntlich-Machen von Kombattanten (wie sehr oft praktiziert)
- das Tragen von Schutzzeichen (mittlerweile nachgewiesenermaßen tarnen sich Hamas-Mitglieder als Mitarbeiter verschiedener Organisationen).
Sprich: Die Hamas begeht viel mehr Kriegsverbrechen als Israel. Nun sollte das alles kein Abwägen sein. Aber wie gesagt gibt es in Israel und weltweit in jüdischen Gemeinden die Verurteilung von Handlungen, die Israel völkerrechtswidrig begeht. Im Gaza-Streifen und innerhalb der Pro-Palästinenser-Bewegung gibt es das wohl extrem selten. Mir ist es persönlich noch nicht begegnet. Bei Juden aber schon.
Samstag, 23. Mai 2026
Freitag, 22. Mai 2026
JOHNNY'S WELT 1
- Sie behaupten nun, der Wal TIMMY sei »für Öl« verkauft worden!
- Sie wollen ihn wieder zum Leben erwecken, durch einen Song!
- Sie stürmen die Absperrungen und wollen die energetischen Wellen in seiner Nähe spüren!
- Oder einen Orgon-Akkumulator an ihn anschließen!
- Und legen Trauerminuten ein, mit dem Fischbrötchen in der Hand!
- Oder planen weitere B**shit-crazy-Dinge ...
Ich hätt' ne viel bessere Idee für Euch: WERDET VEGETARIER!
Dear World
Ich war jetzt jahrelang schwer krank. Trotzdem geh' ich nicht hin und stilisiere mich zu einem »Opfer«. Ich mag diese Ich-bin-arm-dran-habt-Mitleid-mit-mir-Haltung überhaupt nicht, die sich neuerdings über die gesamte Gesellschaft legt wie ein dunkler Schatten, der hell leuchten soll. (Von daher sind das eh alles Monde, die darauf hoffen, von der Sonne einer quasi-kaiserlichen Würde bestrahlt zu werden ...)
Euer CQ/ES
Donnerstag, 21. Mai 2026
Serben* blingen** (Willi bald) Gluck***.
* Der Begriff »Serben bringen Glück« stammt primär aus der Fußball-Fankultur und der Sportberichterstattung. Er wurde vor allem im deutschsprachigen Raum bekannt, als verschiedene Fußballtrainer (wie etwa Lucien Favre bei Hertha BSC oder Borussia Mönchengladbach) durch den Einsatz serbischer Spieler überraschende sportliche Erfolge und eine positive Wende herbeiführten. Seither taucht die Phrase regelmäßig in Fankreisen, Artikeln oder als scherzhaftes Meme auf Social-Media-Plattformen auf.
** Bling-Bling.
*** (Wer das nicht versteht ...)
Mittwoch, 20. Mai 2026
Ich möchte das einmal öffentlich festhalten (gesagt habe ich es, auch öffentlich, schon lange): Meine ersten beiden Bücher sind – bis auf die konkrete Ausnahme des dritten Teils von Buch 2 und von einigen wenigen weiteren Ausnahmtexten abgesehen – eine Katastrophe. Sie sind aber auch eine Katastrophe des Buchmarktes: dass dies je so von einem Verlag veröffentlicht und teilweise von Medien besprochen wurde, deutete schon damals darauf hin, wie wenig die Verantwortlichen von Literatur eigentlich verstehen. (Klar war alles, das ganze Buch 1 und die Teile I & II des Buches 2, eine Parodie; aber eine solche war nicht deutlich genug erkennbar und eigentlich erst zu veröffentlichen, wenn man gezeigt hat, dass man auch anders kann ... Dazu reichte Teil III von Buch 2, eine Mischung aus Ernst und Parodie, nicht.) [Natürlich gab es auch später noch einzelne Umstände, die nicht immer ideal waren, aber nie mehr solch katastrophale wie eben bei den ersten beiden Publikationen.]
Dienstag, 19. Mai 2026
Es ist, als hätte der Archipel (die Atolle) seinen Namen schon damals erhalten im Wissen darauf, dass mit dem Social-Media-Zeitalter die berüchtigten Influencer-Diven sich dort auch wirklich schlecht benehmen würden: MALE [malus] DIVEN – und gleich auch noch die männlichen Diven mit einschließend ...
Montag, 18. Mai 2026
VIER VARIATIONEN AUF BRECHT (IST SCHLECHT)
Komm, Mädel, lass uns kochen,
das ist für uns gesund.
Die Suppe kocht seit Wochen,
der Bauch wird kugelrund.
das ist für uns gesund.
Die Suppe kocht seit Wochen,
der Bauch wird kugelrund.
Komm, Mädel, lass uns ruhen,
das ist für dich gesund.
Wir brauchen nichts zu tuen,
die Welt läuft weiter rund.
das ist für dich gesund.
Wir brauchen nichts zu tuen,
die Welt läuft weiter rund.
Komm, Mädchen, lass dich küssen,
wir treiben’s wild und bunt.
Was wir im Bett tun müssen,
macht dich erst kerngesund.
wir treiben’s wild und bunt.
Was wir im Bett tun müssen,
macht dich erst kerngesund.
Komm, Mädchen, lass dich reiten,
ich stoß dich in den Grund.
Wir spreizen deine Seiten,
mein Saft füllt deinen Mund.
ich stoß dich in den Grund.
Wir spreizen deine Seiten,
mein Saft füllt deinen Mund.
Sonntag, 17. Mai 2026
DIESER SCHMARRN WIRD IM NETZ VERBREITET:
Paris: Stammst du nicht von einem Schwan ab?
Helena: Ja, mein Hals ist wunderschön schlank und meine Haut wie ein Federnkleid.
Paris: Hm, ich mag nackte Haut nicht so.
Helena: Ich bin alabastern wie die Schwanenfedern.
Paris: Ich sagte doch, ich mag Fell lieber!
Helena: Meine Haut ist Federn gleich.
Paris: Also gut, ich werde dich –
WARNUNG: YOU'VE BEEN CATFISHED!
Helena wird von Homer nicht genau beschrieben. Es gibt keine genauen Angaben darüber, wie sie aussieht! Weißarmig meint im damaligen Kontext einfach: Nicht auf dem Feld arbeitend, also adelig. Diese Menschen sind rassistisch!
Samstag, 16. Mai 2026
EIN DICHTER GEHT
Den Falschen
Ein Geist, zu stolz für laute Oberflächlichkeit,
erlag der Stille, die er selbst gewählt.
Wo Phrasen blühen in der leeren Zeit,
hat seine leise Stimme oft gefehlt.
Er formte Worte, kristallin und rar,
die tief in unsre Seelenwelt hineinragen.
Nun steht sein Werk, so kühl und doch so wahr,
und trotzt dem Lärm der heutigen Kulturtagen.
erlag der Stille, die er selbst gewählt.
Wo Phrasen blühen in der leeren Zeit,
hat seine leise Stimme oft gefehlt.
Er formte Worte, kristallin und rar,
die tief in unsre Seelenwelt hineinragen.
Nun steht sein Werk, so kühl und doch so wahr,
und trotzt dem Lärm der heutigen Kulturtagen.
Verstummt ist nun der feine, kühle Ton,
sein Buch, ein Spiegel, der uns fremd erscheint.
Ihr lachtet oft, voll von Verachtung schon,
da er nicht mit dem falschen Glanze weint.
Ihr nahmt das Licht aus seinem Wortgewebe,
wo er Gedanken präzis und scharf geschliffen.
Nun ist der Dichter, der für die Kunst lebte,
von eurem lauten Urteil tief getroffen.
sein Buch, ein Spiegel, der uns fremd erscheint.
Ihr lachtet oft, voll von Verachtung schon,
da er nicht mit dem falschen Glanze weint.
Ihr nahmt das Licht aus seinem Wortgewebe,
wo er Gedanken präzis und scharf geschliffen.
Nun ist der Dichter, der für die Kunst lebte,
von eurem lauten Urteil tief getroffen.
Ihr aber, die ihr stolz im Lärm verweilt,
ihr Richter, die ihr echten Geist verraten,
ihr habt den Wind der Oberflächlichkeit gesät,
da ihr das Wahre stets mit Spott zertratet.
Sein Werk bleibt hier, ein Denkmal, kühl und klar,
das eure hohle Welt im Kern erschüttert.
Er suchte leise, was im Leben wahr,
und ging, von eurem Lärmen tief erbittert.
ihr Richter, die ihr echten Geist verraten,
ihr habt den Wind der Oberflächlichkeit gesät,
da ihr das Wahre stets mit Spott zertratet.
Sein Werk bleibt hier, ein Denkmal, kühl und klar,
das eure hohle Welt im Kern erschüttert.
Er suchte leise, was im Leben wahr,
und ging, von eurem Lärmen tief erbittert.
(Im Stile der lächerlichen Ketzer)
Der hypokritische Menschsfott: Du warst so was von schlecht vorbereitet! ... ... Wo sind denn meine Unterlagen für heute? ... Uh, ich habe den R.-Bericht vergessen!
Das besorgte Mitglied: Dann müssen wir wohl die Versammlung wiederholen.
Der hypokritische Menschsfott: Nein, nein. Das lösen wir schon ganz einfach.
Das besorgte Mitglied: Hat denn niemand vom Vorstand sonst den Bericht gesehen?
Der hypokritische Menschsfott: Nein.
Das besorgte Mitglied (verdreht die Augen)
Freitag, 15. Mai 2026
CO: ... this Moggul [Muggle?] ... grandoyse ... toss-cis-city ... compramentalise ... curfluffle ... debackle, debackle, debackle ... delegitimitize ... characa-chore ... barrette ... post-humously ... a-neck-dote ... Blitz-cree-egg ... arch-a-texture ... mack-a-burr ... ohb-lig-a-tory ... burr-oh ... burr-oh-crats ... Nap-ahm ...
Das einfache amerikanische Volk: Ang-lish'n sprak schwöre sprak.
Donnerstag, 14. Mai 2026
Mittwoch, 13. Mai 2026
Dienstag, 12. Mai 2026
Montag, 11. Mai 2026
Er: Ihn (D.C.-Inhabitant) als griechisch-schopenhauerschen Wolkenkukuksheimer (Νεφελοκοκκυγία) zu bezeichnen, wäre falsch. Er hat die Ehre nicht verdient. Eher ist er ein billiger Luftschloss-Plastikeinhornträumer, der sich einredet, Empathie zu besitzen, obwohl er einer der grausamsten und sondergemeinsten Menschen ist, die ich kennengelernt habe.
Sie: Und das Papa-kann-Zahlen praktiziert er auch noch dazu. Damit er auf die durch seine vielen Flüge vergifteten Azoren fliegeln kann.
Sonntag, 10. Mai 2026
Samstag, 9. Mai 2026
Kommentar aus dem Off: Die Siebzehnjährigen unter ihnen (= 12. SS Panzerdivision Hitlerjugend aka Baby-Division) bekommen Bonbon-Rationen statt Zigaretten, weil sie noch nicht rauchen dürfen. Sterben in diesem Alter ist aber erlaubt.
Demmy A. Encorn: You, you fight till the end! Es ist eine Frage der Ehre!! Schießt!!! Schießt!!! Schießt!!!
Ich (weine)
Das einfache Schweizer Volk, zusammen mit dem einfachen deutschen Volk: Danke.
Es gibt ja schon länger Signalpfeifen, um bei Gefahren auf sich aufmerksam machen zu können. Das Problem in Ittigen, zumindest in unserem Unter- bis Mittelschichtsquartier, ist eben, dass sich offenbar alle Kinder diese Pfeifen von ihren Eltern ausbedungen haben. Diesen Frühling ist es so schlimm wie noch nie zuvor: Ständig trillern fünf bis sechs Hochtonpfeifen herum. Also ich würde bei einem Triller im Moment immer zuerst an ein Kind auf dem Spielplatz denken statt an eine Gefahrensituation.
Was bisher bloß durch Mund-zu-Mund-Werbung gelaufen ist, möchte ich jetzt einmal hier niederschwellig in meinem Blog anbieten:
ICH SCHREIBE FÜR GEBURTSTAGE, HOCHZEITEN, KINDERFEIERN, BEFÖRDERUNGEN, BETRIEBSFEIERN, SILBERNE HOCHZEITEN UND WEITERE WICHTIGE ERLEBNISSE IM LEBEN GERNE PERSONIFIZIERTE TEXTE. Ich kann zum Beispiel ein Gedicht zum/zur bestandenen Gymnasium/Matura schreiben, sagen wir mal je vier Zeilen pro Schuljahr, mit allerhand persönlichen Details aus dem Leben versehen. Oder eine Kindererzählung für den Geburtstag (entsprechend dem Alter des Kindes) mit dem Namen und weiteren Merkmalen der Tochter/des Sohnes als Hauptperson der Geschichte.
Für ein Gedicht beginnt der Preis bei 250 Franken/Euro, bei Erzählungen bei 500 Franken/Euro. Kontaktieren Sie mich einfach unter dr@dominikriedo.ch oder +41 / (0)31 - 536 53 23. Ich habe Erfahrungen mit solchen Texten seit gut 25 Jahren.
Sie können mich auch für einen ganzen Tag/Abend buchen, da komme ich mit der Schreibmaschine vorbei und dichte auf Abruf (Honorar je nach Anforderung und der Stundenzahl nach Abmachung).
Freitag, 8. Mai 2026
Donnerstag, 7. Mai 2026
Genies haben öfter mal Glück: »The Beautiful Ones«, ein Song von Prince, meint eben nicht nur die Augen einer bestimmten Frau (oder aller Frauen beziehungsweise Menschen) oder aufgrund seiner Autobiographie seine eigenen, sondern ist auch die Bezeichnung von Wissenschaftlern für bestimmte Mäuse in einem Experiment der 1960/1970er-Jahre:
»The Beautiful Ones« were a subset of mice in John B. Calhoun’s 1968–1972 »Universe 25« experiment, which showed »pathological togetherness« despite abundant resources. These mice withdrew from social interaction, mating, and fighting, focusing solely on eating, sleeping, and grooming themselves, leading to a total population collapse and extinction.«
Irgendwie macht das den Song noch tiefer. Egal, ob Prince das gewusst hat oder nicht. Drum eben: Glück. – Und so können wir uns den Song, nahe an unserem eigenen Untergang, immer mal wieder anhören.
Mittwoch, 6. Mai 2026
Latenter Antisemitismus von der First Lady in New York: Sie war bereit, sich mit einem »Fan« fotografieren zu lassen und mit ihr zu diskutieren, bis sie herausfand (die Person hat es ihr gesagt), dass dieser »Fan« eben Israeli ist (nicht etwa Unterstützer von Netanjahu, einfach Bürgerin dieses Staates ... Theoretisch ja auch eine der zwei Millionen Araber*innen, die dort wohnen.) Dann wollte sie gar nicht mehr diskutieren und sich auch nicht mehr fotografieren lassen (siehe Belege auf Film im Internet). – Was sagt das über Rama Duwaji, die ja auch schon antisemitische, terrorbejahende und homophobe Messages im Netz gepostet hatte (okay, ehrlicherweise das meiste als junge Erwachsene, mit etwa 20/21, aber eben): Offenbar hat sie dasselbe Gedankengut und dieselbe Attitüde auch heute noch!
Die Oper als das einzige wahre GESAMTKUNSTWERK? Als paritätische Mischung von Text, Musik und Bild? (Oder, bei der Peking-Oper, auch noch mit Tanz.) – Und daher das am weitesten verbindende Kunst-Genre? Wenn bloss der Islam auch eine jahrhundertlange Tradition der Oper hätte ... Dann würden wir ums Mittelmeer herum Jahrhunderte alte Stücke schreien-singen-tanzen-schauspielern, alle miteinander!
Dienstag, 5. Mai 2026
QUAX IN AFRIKA
Alle Menschen sollen leben, / die uns was zu essen geben.
Der Wikipedia-Artikel spricht noch heute davon, der Film sei »unterschwellig rassistisch«. – Unterschwellig?! Der Häuptling eines Stammes und seine Mitglieder in einem unbestimmten Gebiet Afrikas (er muss das westliche Nordafrika sein) sehen aus wie Subsahara-Menschen, und sie sprechen denn auch weder Französisch noch Arabisch, und wie Tuareg sehen sie auch nicht aus (dann wäre eine Tamascheq-Sprache möglich). Am ehesten könnte das von ihnen Gesprochene ein Dialekt der Songhai-Sprache sein, also etwa Koyra Chiini. Denn jene junge Frau, die in Timbuktu aufgewachsen sein soll, versteht diese Menschen. Vielleicht, sehr wahrscheinlich sogar, ist es halt nur Kauderwelsch.
Aber dann auch die ganze Annahme: Der Häuptling will, dass Quax die »Banani« (sic!) heiratet, sonst bringt er alle Weißen um (sagt-deutet die junge Frau). Und der Zauberer, Jaquenda (das passt dann wieder mehr ins Französische), möchte die Deutschen sofort loswerden (böse schwarze Menschen!). Am Ende werden die Bewohner natürlich übertölpelt – sie halten die abgestürzten Weißen ja auch für Götter – und die barbusige Banani bleibt zurück.
Meine Fresse, wie kann man solch einen Film 1947 noch freigeben?! (Gedreht schon im Zweiten Weltkrieg, aber Heinz Rühmann hätte ihn ja auch zurückbehalten können, er war nicht nur der Hauptdarsteller, sondern auch der Produzent.)
DER ANFANG EINER ...
Es: Wer ist denn schuld daran, dass bereits niedrige Konzentrationen der Antibabypille etwa dazu führen können, Fischpopulationen zu verweiblichen, was teilweise zu einem Kollaps von Beständen führt? Sie: Die Männer! Ihretwegen nehmen wir die Pille!
Er: Ist das so? Ich kann gerne auch mit Kondom. Du wolltest das nicht. Und außerdem nimmst du sie auch, weil du dann weniger Schmerzen hast.
Sie: Trotzdem. Ihr habt das Ding ja erfunden!
Er: Wir? Ich doch nicht. Und gäbe es etwas für die Männer, das keine solchen Probleme mit sich brächte, wie eben die Anti-Baby-Pille, ich würde es sofort nehmen.
Sie: Du? Das ist ja zum Lachen!
Er: Okay, wie du meinst. Dann lassen wir es halt ganz.
Sie: Den Sex? Du wirst immer abstruser.
Er: Ne, die Beziehung.
Sie: Was?
Montag, 4. Mai 2026
Sonntag, 3. Mai 2026
Durubum: Sally Rooney ist klar antisemitisch. Sie behandelt Übersetzungen für Israel (die sie eben nicht erlaubt) anders als solche für Russland und China (die ja auch Menschenrechtsverletzungen begehen – denn das wirft sie Israel vor). Antisemitismus ist definiert dadurch, dass man Menschen mit jüdischem Hintergrund oder den Staat Israel anders behandelt als andere Menschen und Länder, die ähnlich sind oder ähnliche Fehler begehen. / Da passt es ganz gut, dass sie im Deutschen übersetzt wird von Zoë Beck, die unter dem Namen HENRIKE HEILAND geboren wurde ... Erstens ergeben ihre Initialen HH, also das berühmte 88 der Neonazis (zusammen ergibt Zoë Beck = Henrike Heiland ... Z.B. HH); und zweitens sieht sich Rooney ja auch als eine Art Göttin (sie spricht selbst von einem God complex und wird von Fans quasi so gesehen, siehe hier: https://www.seenandunseen.com/my-open-letter-sally-rooney-dilatasti-cor-meum), deren Lehren/Bücher durch eine Art Heiland weitergegeben werden sollen.
Das einfache Schweizer Volk: Äääh ...
Samstag, 2. Mai 2026
Ein Happy End ist in Schwarz-Weiß-Filmen ja meist die Kontradiktion zum ganzen Film – aber nie mehr als in den typischen TRAMP-Filmen Charlie Chaplins. Wir schauen den Film ja nicht fürs Happy End – und wenn wir könnten, würden wir all das zuvor wie in einem Loop ewig erhalten. Das Nächstbeste davon wäre die Konservierung einer der einprägendsten Szenen, sie wie einzufrieren. Meines Erachtens tut Chaplin dies (zumindest unbewusst) in »The Gold Rush« (1925), als er in circa der 56. Minute in der einen Hütte nahe der Goldgräberstadt wie ewig eingefroren aussieht – nicht in Schnee und Eis, sondern in Federn und Mehl. Die herumfliegenden Federn und das Mehl, in seiner Freude hat er Mehlsack und Kissen aufgerissen, lassen ihn in seiner Einsamkeit aussehen wie in einer Schneekugel. Glazialisiert und damit erhalten auf ewige Zeiten. So ist es dann wohl auch kein Zufall, dass diese Szene von genau jener Frau (Georgia) aufgebrochen wird, mit der er am Ende dann zusammen ist, dem kitschigen Happy End. Sie unterbricht also schon dort unser beginnendes Einprägen der Einsamkeit in der Schneekugel. (Und ganz am Ende küsst der Tramp die schöne Georgia in wieder seinen typischen Klamotten, obwohl er Multimillionär ist ... eine Erinnerung an den Moment des Noch-nicht-das-Happy-End-erreicht-Habens, was doch in unser aller Leben eigentlich das schönste ist.)
Freitag, 1. Mai 2026
Der immer mürrische Murri: Meine Vorhersage zum Tag der Arbeit (hüstel) ... Die sich gerne Former First Lady nennende Michelle Obama wird ihren Mann noch entehelichen. Spätestens, wenn ihr für weitere Bücher die Themen ausgehen. Wartet nur ab.
Sie, lächelnd, der Engel der Vergangenheit: Na, das hat die Hexe 1996 auch gesagt ... und zwar nach elf Jahren dann ... Aber das konnte sie nicht ... hm ...
Wenn mir Förderungsorte, Leserinnen & Leser oder Rezensionen erzählen wollen, dass ich doch besser so schreiben solle, dass es mehr Menschen anspräche, denke ich immer an das folgende Zitat von Karl Ritter (1888–1977), einem bekannten deutschen Filmregisseur, Produzenten und Drehbuchautor während der NS-Zeit: »Der Weg des deutschen Films wird kompromißlos dahin führen müssen, daß jeder Film im Dienst der Gemeinschaft, der Nation und unseres Führers stehen muß.« Oder im Sinne der Mitmenschen, des Ländleins und der seligen Politik ... oder so.
Ist es Ironie oder Hohn des Schicksals, dass der letzte große Film, der im Dritten Reich gedreht wurde (der also über Drehbuch und Planung oder allenfalls Probeszenen hinauskam), »Das Leben geht weiter« war?! (Er wurde zumindest als »Der letzte Film des Dritten Reichs« bekannt und dokumentiert.) Oder war es zynisch, dass er eigentlich das ›Leben‹ im Titel führte, aber die Bevölkerung in den letzten Kriegstagen als Durchhaltepropagandamittel dahingehend motivieren sollte, alles zu opfern, nötigenfalls eben auch das Leben?
Immerhin zeigte er – anders als frühere NS-Filme – Verwüstungen im eigenen Land (kurios: Berlin ›davor‹, also vor den Bombenschäden, musste extra im Studio nachgebaut werden, so zerstört war es schon ...).
Noch kurioser: Genau dieser Film mit dem Titel hat nicht überlebt.
Kostprobe aus dem Dialog: »Ich esse doch so gerne Kartoffelpuffer!« ruft Ewald laut Drehbuch und Gundel erwidert: »Ich habe einen Bärenhunger; ich esse mindestens ein Dutzend.« Vielleicht liegt das Niveau daran, dass Josef Goebbels das Treatment selbst geschrieben haben soll. Der lag in jener Zeit irgendwo zwischen Lähmung und Hoffnung (»Bald kommt die Gefrierbombe!«) und musste periodisch beim Führer vorsprechen, um sich Mut anzusammeln ...
Ich bin im Sprachmeer geboren, in mir wörtelt es stetig. So mag es vielen doof erscheinen, unerwachsen oder was auch immer; aber stets dann, wenn mich eine nackte Brust berührt, denke ich an die TITANIC – weil: Titt à Nick. Und so geht es mit vielen weiteren Wörtern in den absurdesten Momenten, etwa während einer Hirnoperation (2024/2025/2026).
[Echt stolz (?) Nummer x + z]
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