EIN DICHTER GEHT
Den Falschen
Ein Geist, zu stolz für laute Oberflächlichkeit,
erlag der Stille, die er selbst gewählt.
Wo Phrasen blühen in der leeren Zeit,
hat seine leise Stimme oft gefehlt.
Er formte Worte, kristallin und rar,
die tief in unsre Seelenwelt hineinragen.
Nun steht sein Werk, so kühl und doch so wahr,
und trotzt dem Lärm der heutigen Kulturtagen.
erlag der Stille, die er selbst gewählt.
Wo Phrasen blühen in der leeren Zeit,
hat seine leise Stimme oft gefehlt.
Er formte Worte, kristallin und rar,
die tief in unsre Seelenwelt hineinragen.
Nun steht sein Werk, so kühl und doch so wahr,
und trotzt dem Lärm der heutigen Kulturtagen.
Verstummt ist nun der feine, kühle Ton,
sein Buch, ein Spiegel, der uns fremd erscheint.
Ihr lachtet oft, voll von Verachtung schon,
da er nicht mit dem falschen Glanze weint.
Ihr nahmt das Licht aus seinem Wortgewebe,
wo er Gedanken präzis und scharf geschliffen.
Nun ist der Dichter, der für die Kunst lebte,
von eurem lauten Urteil tief getroffen.
sein Buch, ein Spiegel, der uns fremd erscheint.
Ihr lachtet oft, voll von Verachtung schon,
da er nicht mit dem falschen Glanze weint.
Ihr nahmt das Licht aus seinem Wortgewebe,
wo er Gedanken präzis und scharf geschliffen.
Nun ist der Dichter, der für die Kunst lebte,
von eurem lauten Urteil tief getroffen.
Ihr aber, die ihr stolz im Lärm verweilt,
ihr Richter, die ihr echten Geist verraten,
ihr habt den Wind der Oberflächlichkeit gesät,
da ihr das Wahre stets mit Spott zertratet.
Sein Werk bleibt hier, ein Denkmal, kühl und klar,
das eure hohle Welt im Kern erschüttert.
Er suchte leise, was im Leben wahr,
und ging, von eurem Lärmen tief erbittert.
ihr Richter, die ihr echten Geist verraten,
ihr habt den Wind der Oberflächlichkeit gesät,
da ihr das Wahre stets mit Spott zertratet.
Sein Werk bleibt hier, ein Denkmal, kühl und klar,
das eure hohle Welt im Kern erschüttert.
Er suchte leise, was im Leben wahr,
und ging, von eurem Lärmen tief erbittert.
(Im Stile der lächerlichen Ketzer)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen