Wie schlechte, wirklich schlechte Literatur aussieht? So (siehe unten). Das ist formal oft falsch (Reime, Betonungen, Rhythmus, Silbenzahl, falsche Anwendung von poetischer Lizenz, etc.) und inhaltlich weder lustig noch wenigstens kritisch hinterfragend ... Kein Wunder, wurde es bald wieder gelöscht. Aber hier soll das Monstrum an schlechter Dichtung erhalten bleiben ...:
Heizung aus, Pullover an.
Selbst gestrickt, von Mann zu Mann.
Die Außenwelt hätte feministisch gedacht,
die Welt zu retten – doch nicht jeder hat gelacht.
Ein Kinderschreck im Höhenflug,
Politik wie ein schlechtes Buch erdacht.
Ein Land, das sucht,
es strebt, fragt sich, wohin der Weg nun geht.
Mit Hochglanz-Schminke um die Welt,
das Haar immer perfekt gewellt.
Hochglanz-Reden ohne Geschick,
hatten die Menschen nicht mehr im Blick.
Die Wurzeln einst zu tief im Grund,
doch Wandel kam – die Zeit war bunt.
Ein grüner Baum, der Frieden trug,
verlor den Pfad, den einst er schlug.
Sein Schritt eilt voraus –
bloß nicht nach Haus.
Der Abstieg zum Schluss,
viel im Außenausschuss.
Und sie, die die Heimat verlässt:
auf zum Big Apple – was für ein Fest.
Ein Job ergaunert, ganz elegant,
das Volk frohlockt: Jetzt ist sie verbannt.
So ziehen sie weiter, die beiden,
so heiter.
Wir winken ihnen zu –
nun haben wir Ruh.
