Montag, 19. Oktober 2026

BEIM LESEN DES SCHWEIZERISCHEN EMINEM oder WIE MAN WIRD, WAS MAN (EH) WIRD (BZW.: WAS MIT EINEM GESCHIEHT). 
Das von Pinar (Werde, der du bist) abgeleitete Wort Friedrich Nietzsches, Wie man wird, was man ist, sollte korrekter lauten: Werde, was du wirst oder Wie man akzeptiert, was man wird. Denn man hat ja kaum eine wirkliche Kontrolle über sein Leben und muss stets mit allem rechnen. 
Vor allem ist es der Hauptgrund allen Denkens: Ich BIN; ich HABE MICH aber NICHT (ganz), sprich: Selten kann ich mich völlig akzeptieren oder wenigstens erfassen; darum eben sind wir im ständigen WERDEN. Klar, Nietzsche hat schon auch recht: Was man tief innen ist, muss man sich (meist) erst erkämpfen. Denn wenn man es schon zu früh wäre ... oder wenn man sich eben durch praktisch keine (krankheits- oder verlustbedingte) Änderungen kämpfen muss ... so wird man sich selten den großen Fragen des Lebens stellen und kaum auf der Suche sein/bleiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen