Mittwoch, 9. März 2011

Worte finden für etwas, das weh tut.

Dienstag, 8. März 2011

Und dann wieder die Bilder von den Kumpels in Chile vor Augen: wie die Gott danken, nachdem sie im grellen Sonnenlicht angekommen sind; aber ihn zu verfluchen, dass sie so lange eingesperrt waren … : ! – Nix da. Wie dumm sind Religiöse eigentlich?
Veräffentlichungen.

Montag, 7. März 2011

Gott ›leugnen‹ darf jederfrau und jedermann. Gegen die Religionen polemisieren aber stellt die gesellschaftlichen Strukturen in Frage.
By the way: Wer möchte anhand aller hier von mir hinterlegten Aussagen m/ein Psychogramm anf/verticken?
Apropos Lichtverschmutzung: Viele Menschen brauchen abends möglichst überall eine massive Überbeleuchtung, weil sie unterbelichtet sind.

Sonntag, 6. März 2011

Wir seien eine Wissensgesellschaft? Ach, vergiss es, lieber Compi! Wir sind eine Informationsgesellschaft. – Denn um etwas zu wissen, müssten wir uns die Informationen erst aneignen. Die meisten wissen nicht mehr, wie das geht.
Ob die Hunde Botschaften in den Wind bellen? – Ach, das ist eine viel zu menschliche Idee … Wir armen Anthropozentriker.

Samstag, 5. März 2011

Wenn Zeitreisen in die Zukunft möglich wären, würden sie uns wohl den Mut nehmen, weiterzuleben. Man würde eh ›vorwärts‹ reisen, bis von den Menschen nichts mehr da wäre, und warum leben wir dann? (Ich wüsste eine Antwort – aber an Christenmenschen geb ich die nicht preis.)
Die tollen Abenteuer: Sich ein Bike kaufen, das so viel kostet wie das Jahreseinkommen von zehn Familien in dem Gebiet, wo man sich hinjetten lässt, um einen neuen Rekord aufzustellen: Juhui. Und oh, die armen Familien. Aber dass man den Rekord mal versuchen würde, denen ein Jahr lang zu helfen …

Freitag, 4. März 2011

Oh ihr braven Demokraten: Ihr verzichtet lieber auf persönliche Freiheiten, wenn Ihr nur die Fiktion umfassender Sicherheit geboten bekommt.

Donnerstag, 3. März 2011

Selbst der Freitod soll hier in der Schweiz in der Presse möglichst wenig erwähnt werden. Damit er nicht nachgeahmt werden könne. Man muss die, die zum Geschäft beitragen, schließlich hierbehalten. Tot bringen sie nur am Ende nochmal was …
In einem freien Europa müsste es den Bürgern freigestellt sein, welchen Körperteil sie für einen Ausweis fotografieren lassen möchten. Der Vergleich von Köpfen setzt sowieso überholte Prioritäten. Kleider, Brüste und Schwänze sind längst wichtiger.
Gesetze verabschieden: ja, gerne! Eure schon. Ciao!
Apokalypso.

Mittwoch, 2. März 2011

Die meisten Menschen begreifen nicht, dass sie leben – bis sie sterben.
Alle vermeinen zu merken, dass wir alle bald bald bald einen Wendepunkt erleben werden, im Zeitalter der Erde, des Kosmos, der Schöpfung. Aber was kümmert das die Welt, was die denken? Sie wird weiterhin einfach sein, wie sie ist, ohne sich zu wenden. (Aber große Egos werden weiterhin denken, etwas enorm Wichtiges werde zu ihren Lebzeiten noch geschehen, bald bald bald …)

Dienstag, 1. März 2011

Lesen als ein Unterwegssein in den Echoräumen der Welt fremder Stimmen. Schreiben als Unterwegssein in den Echoräumen der Welt eigener Stimmen.
Ich schreibe für mich. Würde ich für andere schreiben, mein Werk wäre ein großes Lachen.
Wenn man mehrere Krankheiten hat, darf man immer weniger klagen, von Mal zu Mal: Das erste Leiden darfst Du noch drei bis vier Monate beklönen, das zweite zwei Monate, das dritte knapp einen Monat und das vierte erwähnst du am besten gar nicht mehr. Dabei wird es von Mal zu Mal schwerer, alles auszuhalten.