a) Ein Tal-Ort zwischen hohen Bergen, auf den kaum einmal Sonnenlicht fällt?
b) Ein Loch, von (durch eine Lupe gebündelten) Sonnenstrahlen in ein Objekt gebrannt?
c) Ein (kurzzeitig währendes, aber) effektives Loch in der Masse der Sonne, nachdem ein Raumschiff aus Versehen hineingeflogen ist?
d) Eine Zeitspanne, in der gerade keine Sonnenstrahlen zum Betrachter gelangen, weil sich der Mond, die Wolken oder anderes vor die Sonne schieben?
e) Ein Loch in einer Felswand, durch das die Sonne zu bestimmten Zeitpunkten auf bestimmte Gebäude (meist eine Kirche) scheint – etwa das Martinsloch, das Grossmutterloch oder das Mürtschenloch?
f) Das architektonisch eingefügte Loch in einer Kirchenaussenwand oder einem -fenster, so dass zum Beispiel an den Tag- und Nachtgleichen jeweils die Sonne auf eine Marienfigur oder andere christliche Figuren etc. scheinen kann (zum Beispiel im Bamberger Dom, der Kathedrale zu Chartres oder dem Erfurter Dom [im Nordturm], dort allerdings am 15. August, also Mariä Himmelfahrt)? [Auch bei den Externsteinen im Teutoburger Wald, bei der sogenannten Höhenkammer auf dem Turmfelsen, ist in der Altarnische ein Loch eingelassen, das einen Punkt am Horizont anpeilt, an dem die Sonne zur Sommersonnenwende aufgeht.]
g) Eine Region auf der Sonnenoberfläche, in der das Magnetfeld offen ist und Sonnenwindpartikel ungehindert ins All strömen, wodurch die Region kühler und dunkler erscheint als die Umgebung (ein koronales Loch), was heftige Sonnenwinde verursachen und dadurch die Polarlichter erzeugen kann?
h) Das sogenannte Kriegsloch unterhalb des Jungfraugipfels im Lauterbrunntal wird teilweise auch als Sonnenloch bezeichnet, da es sich immer schliesst (das heisst der Giessengletscher wächst quasi darüber), wenn ein Krieg kommen soll, was unter anderem dadurch erreicht wird, dass die Sonnenwärme dort eben nicht mehr so heftig wirkt wie sonst, also quasi ein Loch der Wirkungswärme vorhanden ist ...

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