Montag, 3. November 2025

A: Nur wer Empathie hat, sollte in unser Land migrieren dürfen. 
B: Merkst schon, gell?
Ja, irgendwie stimmt das – ich bin ein Otrovertierter. Ich bin gleichgültig gegenüber den Meisten. Nicht, weil ich sie nicht mag; sondern weil viele mich nicht zu mögen scheinen (außer meine Freunde, Verwandten und viele Bekannte). Ja, auf den ersten Blick vermag ich selten positiv zu beeindrucken, wenn ich keinen Auftritt habe (dann schon!) ... Und ich mag dagegen nicht mehr ständig angehen. Drum: indifferent. Früher allerdings war das anders. Egal.
AUCH SOLLTEN WIR GENERELL DIE NUTZUNG VON KÜNSTLICHER INTELLIGENZ EINSCHRÄNKEN: Wer immer brutalere Filme sieht, wie Menschen scheinbar aus belanglosen Gründen aus Fenstern geworfen werden oder Ähnliches (fabriziert mit Künstlicher Intelligenz [AI]), wird den Bezug zur Realität verlieren.
Ich: Ich war in Huntingdon (zufällig; in einem der Wagen) ... Text kommt.

Sonntag, 2. November 2025

WIR MÜSSEN DRINGEND WELTWEIT DAS RECHT AM EIGENEN BILD (NACH DEM TOD) REGELN! Wer einmal ein Video gesehen hat, hergestellt mit Künstlicher Intelligenz (AI), wie Martin Luther King auf »faule Nigger« schimpft, die sich gefälligst einen Job suchen sollen, wird die Welt im Netz (und folgerichtig die Welt an sich) mit anderen Augen sehen ... müderen, enttäuschteren, geschockteren.
NINE got in – NEIN got out.
Er again: Shabananarama Nacktmut. 
Sie: Ich sag's ja – toxische Männlichkeit.
Das Internet ist krass rassistisch (ist das der Mehrheit der Kulturszene 50+ eigentlich bewusst?) ... Beispiel vom 2. November 2025:

Light Skin Man: Look, me invent wheel.
Darker Skin Man: Well, me invent steel ... We wuz kangz (n shieet).
Beatles-Sakrileg 5: Wer für das Best-of-Album einer Nachfolgegruppe allein fürs Cover Hunderttausende von Pfund ausgibt (was überhaupt nicht sichtbar wird und viel preiswerter zu haben gewesen wäre), ist künstlerisch ausgebrannt.
Beatles-Sakrileg 4Sir Paul McCartney hat bestenfalls vier (= 4) gute Solo-Songs.
Beatles-Sakrileg 3: Paul's bester Song ist »WHY DON'T WE DO IT IN THE ROAD?«.
Beatles-Sakrileg 2: Macca ist ein Kitsch-Suserich.
Beatles-Sakrileg 1: Paul McCartney ist ein viel besserer Bass-Läufe-Schreiber als Komponist eigener Songs.

Samstag, 1. November 2025

[Bildlegenden einer Schweizer Zeitung:] 
1) »Seit der Aufhebung des Ausreiseverbots für 18- bis 22-Jährige haben rund 100'000 Ukrainer die Grenze nach Polen überquert. Einige zieht es auch in die Schweiz.« 
2) »Im September und Oktober gab es vermehrt Schutzgesuche aus dieser Altersgruppe.« 
3) »Die SVP vermutet, dass die Männer vor dem Militärdienst fliehen. Die SP kritisiert hingegen diese Haltung und bezeichnet die Argumentation als vorgeschoben und fadenscheinig‹.« 
Diese Bildlegenden zeigen in nuce die Realitätsverleugnung i.e. den Wahn der neuen Linken: Natürlich fliehen diese jungen Männer vor dem Kriegsdienst – nur ist das nicht per se zu verurteilen (ich möchte mein Leben auch lieber der Kunst widmen als dem Krieg und wäre zumindest in jenem Alter in genau dieser Situation bestimmt geflohen [in/aus der Schweiz allerdings nicht]). Was meint denn die SP, was alle diese Männer plötzlich wollen? Ihr Argument, sie wollten ihren Familien hinterhergehen ist recht lächerlich: Vor gut drei Jahren hätten ja mindestens 60% dieser Gruppe mit der Familie noch ausreisen können; zudem kommen viele in ein Land, wo sie gar keine Familie haben. – Aber genau das ist es eben, was mich an den Neu-Linken stört, die mich quasi ultralinks überholt haben ... Sie machen Politik auf Prämissen-Traumwolken statt auf der Realität (bei der Konklusion darf man schon träumen, aber nicht bei den Voraussetzungen jeglicher Analyse). Was würde es denn kosten, zu sagen, dass es so sein könnte, wie die SVP sagt? Und halt nachzuschieben: Das sei doch verständlich. Niemand will sterben, wenn es einen leichten Ausweg gibt. (Und außerdem sollten wir weltweit alles tun, um Kriege zu beenden bzw. gar nicht aufkommen zu lassen.) – Die Frage ist nur: Wie würden wir uns in der Schweiz fühlen, wenn bei einem Angriff auf unser Land Tausende junge Männer einfach in ein Drittland fliehen würden (die Chance erachte ich als ziemlich hoch bzw. jene, dass sie in Kompagniestärken die Waffen strecken würden 
– ohne auch nur einen Schuss abgegeben zu haben).
Er: Die Toblerone-Panzer mit farbigen Turmhauben kettenwackeln wieder durch Bern. 
Es: Das ist der Grund, warum niemand mehr mit euch Männern was zu tun haben will! 
Die Polizei: Lieber die als Dùmmian & Co. 
Ich: Seufz.
Es ist Sublimation und es ist sublime.
Vielleicht sollten die DRUSEN sich (zumindest auf Deutsch) DRÜSEN nennen: Wir sind doch alle ganz abhängig von der Funktion ebendieser.
Einer der Hauptgründe (wenn nicht sogar der Hauptgrund), warum ich schreibe? Weil mich das Denken dabei und die ganze intellektuelle Arbeit über die normal-menschliche Sphäre erhebt – und das allein lohnt schon die Mühe.
Alle meine Partnerinnen: UMAPERM. Macht fast Sinn, oder?
Heulmittel.