Donnerstag, 8. Januar 2015

Eis und Braus.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Schön eingecoucht.
Die Fabrikherren: alles Schindgänger.
Wurstblumenträume.

Dienstag, 6. Januar 2015

Mein Leben: ein Selbstsporträt.

Montag, 5. Januar 2015

Wir sollten unsere Manuskripte, die wir einem Verlag vorlegen wollen, mit unserem Blut schreiben, wortwörtlich. Dann würden wir nicht alle viel zu viel produzieren – und uns nur aufs Wichtigste konzentrieren. Allerdings sollten das alle tun, sonst hat es wenig Nutzen. Solche Literatur würde dann auch besser bezahlt. Und der Begriff ›Mäzen‹ bekäme eine ganz andere Bedeutung, wenn man da einem Dichter nurmehr Blut spenden dürfte …
Das einfache Schweizer Volk: Meinst du das ernst?

Sonntag, 4. Januar 2015

Eins und aus.
Lebensläufe enden in Todesfallen.
Lebensläufe verwandeln sich in Todesfälle.
Casanova, the Spearmmaster 1725.
Eins uns zaus.

Samstag, 3. Januar 2015

Verdichtung und Auflösung, Verschichtung und Ablösung, Versdichtung und Hopplösung, Verzischtung und Mopskrönung.
Ein uns aus.
Die quälende Lust seit 39 wie weggeblasen. Was suche ich hier noch?

Freitag, 2. Januar 2015

Fertig verfrustriert.
Ich geh‘ extrembergsteigen: Ich such‘ meine Everrest.
Tun nie etwas Unrechtes, helfen den Armen. Beteiligen sich aber an Giftgasfabriken und treiben als Unternehmer in Asien und Afrika viele Kinder sehr direkt in die Galeerenarbeit …
Aber auch die ›kleinen Leute‹: Immer wundert sie vieles, immer machen sie große Augen und staunen über die Welt. Aber urteilen? Neinnein, das können sie nicht, das machen dann schon andere … oder es wird schon recht sein, wie es ist …

Donnerstag, 1. Januar 2015

Die Religiösen, dieses dumpfsinnige (dumpfkindische) Gesindel, das immer im Schatten der Weisheit hockt, die Hände dummgefaltet. Könnten so nicht mal eine Schreibmaschine bedienen.
Dein Rücken: treuschmerzig.
Immer eine Sentenz auf den Lippen, immer politisch korrekt, sagen sie –: nichts.