Sonntag, 5. Juni 2011

Ich würde gerne einmal Käse schmecken, der aus der Brustmilch einer hübschen Frau gemacht worden ist.

Samstag, 4. Juni 2011

Aber die Hölle wollte keinen Bauchrednerquasisprechanonymus aus mir machen. Sondern ich soll die mögliche Wahrheit weniger den tauben als den leisen Ohren mit dem Federvieh Computer predigen. Federn übrigens haben auch die Gelehrten hinter den Ohren, die mit all ihren Federn gleich wie die Vögel mit ihren ganz befiederten Ohren besser hören als mancher mit seinen nackten langen Ohren.
Fleisch ist saubillig statt schweineteuer! (Alles subventioniert.)
Kunst ist die Bewegung um einen Brennpunkt, der die Welt selbst ist.
Die Bergpredigt – das Sinnbild der möglichen Erkenntnis, was es heißt, Steinen zu predigen.

Freitag, 3. Juni 2011

Ha: What a plunderful Welt!
Die Menschen: Rotbrüstchen, Blaumeisen, Schwalben und Lerchen.
Das Leben als barocke Bühne. Schon früher. Auch heute. Immer. Was ist es sonst? (Nur so halten wir es aus.)
Durch das Schreiben, wenn es ein anderer beim Lesen empfindet, wie man es selbst beim Schaffen empfunden hat, entsteht ein sozialer Dialog – bis hin zu einer Liebesbeziehung. Und eigentlich sollten auch Liebesbeziehungen im profanen Sinn so beschaffen sein: ein Dialog im tiefsten Sinn des Wortes. Bei den meisten ist es aber bloß so, dass sie niemanden sonst gefunden haben als eben ihren Partner/ihre Partnerin.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Aber niemand, wendet man ein, opfert der Torheit, niemand baut ihr einen Tempel. – Doch: Man schaue sich die Autobahnen an.
Kein Gefühl mehr, das sich noch fühlen lassen würde, wird neu sein. Aber eventuell kann man die bisherigen so verarbeiten, wie sie noch nie verarbeitet wurden …
Also: Schellenkappe und Doktorhut: Narr und Faust, that’s me. (Unter anderem.)
Ich bin nicht einfach Zyniker. Viel eher bin ich Narr. Und nichts liegt diesem ferner, als die Welt zu verbessern. Aber er stellt sie auf die Probe. Als faustischer Narr allerdings lege ich die Axt auch an die eigene Wurzel, um zu prüfen, ob es weh tut und wie weit man dabei noch lächeln kann.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Kling, Klingeling: Meint Ihr, weil ich ein Narr bin, sei die Wahrheit … dumm?
Velorution.
Goldener Schuss? Goldenes Lenkrad! Diese Trophäe erhält (als Grabstein), wer den tödlichsten Autounfall baut (wer am meisten Mitfahrer in den Tod reißt).
Für was für eine Maske steht mein Gesicht?
Ach, allzu oft ist die Welt nicht mehr als ein zutiefst verschmutztes Gewässer, am dem ich umsonst darauf warte, dass den Schaumkronen die Göttin der Liebe entsteigt.
Hochgradig närrisch sind die, die glauben, das Glück des Menschen beruhe auf dem Wesen der Dinge selbst. Denn nichts ist echt. – Sich täuschen zu lassen wäre als nicht arg? Es wär das einzig Ungetäuschte. Weil das Gefühl echt sein kann.
Flüchtlinge: Vom Regen in die Traufe. Sitzt ihnen wie angegossen. Die Reichen aber haben die Schäfchen im Trockenen.