Montag, 3. Januar 2011

Das Leben? – Was wankt, umklammern wir besonders fest.
Aktuellitis: Manie des Dabeiseins.

Sonntag, 2. Januar 2011

Die Gleichnisse Gottes, die Ebenbilder des Göttlichen kacken in Kloschüsseln, pissen aus Soutanen …
Bücher vermodern in den Gestellen – oder reifen darin.
Das einzige Buch, das der Schweizer Staat fett fördert, ist das Dienstbüchlein.
Es gibt wenig aufrichtige Literatur. – Die Nachfrage ist auch gering.
Ich bin ein Nestbeschmutzter: Nicht das Übel, sondern der, der es benennt, macht sich verhasst.
Die SVP, ein Gemengele aus (Ochsen-)Blut und Phra-Phra-Phrasen?

Samstag, 1. Januar 2011

Wenn das Volk in Trauben steht, so gibt das sauren Wein.
Stöpseltroglodyten: Was ist denn das? Issn’dass-issn’dass-issn’dass-bumm-bumm-bumm …
Seid umschlungen - Müllionen ...
Herren und Damen der Zerstörung.
Schwatzen vom Himmel und schänden die Erde.
Lippenblumen werden zu Zahnschlünden.
Was für Zeiten, in denen Sirenen auf Autos hocken und aus Blech sind.
»Ich glaube an den Fortschritt!« – Aha, wenn man an ihn glauben muss, so ist er noch nicht gekommen, bisher …
Der Gescheitere gibt nach. – Ja, deswegen herrschen weltweit die Dummen.
Wenn man nichts mehr zu erwarten hat – würde man gerne warten.
Fromme Wünsche? Ne, lieber ganz profane.
Die Gedankenlosigkeit hat mehr zugrunde gerichtet als die Bosheit.