Dienstag, 2. Juli 2013

Die Härte der Glockenzone – eine Schelle
Überglockenheim Europa (das Abendland): Es dröhnt und tobt im Kopf. Auf den obersten Gipfeln herrscht keine Ruh. Die Pyramide ist auch für Schellenursli spitz. Denken die Schelme von Schengen. Besser als die Bengel von Bern. Lachkabinett. Spottdrosseln ade. Sie sekten sich zu, das ist alles. Ampelmännchenmodus oder Hakenkreuzfigur, alles ein Jesusallerlei. Auch Flurina hängt ihr Herz ans Kreuz. Sie glaubt an den sonnenweichen Schnee, nicht an Stifters Eishölle. Halt wie Ursli: Die Schelle als Denksackgasse: Wie soll der Ton oben raus? Alles, was er will, ist in seines Vaters Maiensäß: Hat aber den Schlüssel des Vaters nicht. Oh weh, der steckt sonstwo, denkt Mama. Alles ein Konstrukt der Kleinfamiliärenzelle, Obsession des Wirtschaftswunderlandes. Nur die Bauern halten sich noch für Neandertaler. Taler, Taler, du musst reiten, spricht das Dornrösschen. Und die Mutter wird im Traum zum Berg. Wie kann da Ursli ausbüchsen zur Dorfdisko? Aber zum Glück hat er ja seine eigene Schellenparty.

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